Zürich
Wieder tödliche Gefahr für Hunde
Hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Nasenausfluss: Die Symptome einer Erkrankung am Staupevirus. (Bild: ssv-suedoldenburg.de)
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Staupeverdächtige Wildtiere sollten sofort der Jagdverwaltung (052 397 70 70) gemeldet werden.
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Wildhüter im Kanton haben in den vergangenen Tagen mehrere tote oder schwer erkrankte Füchse aufgefunden. Die Tiere hatten sich mit dem Staupevirus infiziert. Die ersten angesteckten Füchse sind in der Region Pfannenstiel aufgetaucht. Die kantonale Jagdverwaltung geht davon aus, dass sich die Viruserkrankung bei Wildtieren wie Marder, Dachs, Wiesel und Iltis weiter ausbreitet.
«Auch für Hunde kann die hochansteckende Krankheit tödlich verlaufen», teilte die Jagdverwaltung gestern mit. «Wir raten nun allen Hundebesitzern, ihre Hunde in Waldnähe an die Leine zu nehmen und den Impfschutz des Tiers zu überprüfen», sagte Urs Philipp, Leiter der Jagdverwaltung.
Eine Übertragung des Staupevirus von Wildtieren auf den Hund ist bei engem Kontakt zwischen empfindlichen und infizierten Tieren möglich. Am Virus erkrankte Wildtiere fallen vor allem durch ihre mangelnde Scheu oder durch Apathie auf. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 12.03.2010, 10:05 Uhr


