Zürich

Wintereinbruch im Kanton: Stromausfälle und rutschige Strassen

Von Martina Läubli. Aktualisiert am 30.11.2012 4 Kommentare

Niederschläge und tiefe Temperaturen könnten in der Nacht im ganzen Kanton Zürich zu Glatteisgefahr führen. Autofahrer im Oberland müssen besonders aufpassen. Auch Stromausfälle sind möglich.

1/4 Ein Schneepflug unterwegs: Auf Grund des Neuschnees müssen Autofahrer auch am Freitagmorgen mit Behinderungen rechnen. Ein Schneepflug in Saland im Tösstal am 29. November 2012.
Bild: Keystone

   

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Zum zweiten Mal diesen Winter ist am Donnerstagmorgen bis in die Niederungen Schnee gefallen. Die Niederschläge dauern den ganzen Tag an; in den höheren Regionen schneit es, in den tieferen Lagen fällt Schneeregen. Autofahrer müssen auch morgen Freitag mit Behinderungen rechnen. Und: Auf dem Kantonsgebiet kann es erneut zu Stromausfällen kommen.

Aufgrund der Schneefälle kam es bereits heute Donnerstag in verschiedenen Orten zu Ausfällen im Stromnetz. Wie die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) mitteilen, waren Leitungen im Oberland und in Oberembrach unterbrochen. «Bei der gegebenen Wetterlage setzt sich der nasse Schnee an den Isolatoren und Leitungsdrähten fest. Sobald er von den Drähten fällt, kommen diese in Schwingung», erklären die EKZ. Berührten sich durch die Schwingung zwei Drähte, führe das zu einem Kurzschluss und damit zu einem Stromausfall.

Vor allem in den wenig besiedelten Gebieten des Zürcher Ober- und Weinlandes besteht bis Freitagmorgen nach wie vor die Gefahr von Stromausfällen. Überall dort, wo die Stromleitungen oberirdisch geführt werden, wie die EKZ gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet erklären.

Rutschige Strassen: Oberland und Hirzel stark betroffen

Gemäss Meteo Schweiz wird die Niederschlagsgrenze die Stadt Zürich heute zwischen 18 und 19 Uhr vom Unterland her erreichen. Am Abend hören die Niederschläge über der Stadt auf, während in Richtung Voralpen, Wädenswil und Rapperswil weiter Schnee fällt. Im Laufe der Nacht wird der Niederschlag überall nachlassen.

Für den Strassenverkehr heisst das: Es ist weiterhin Vorsicht geboten. In der Nacht sinken die Temperaturen im ganzen Kanton unter den Gefrierpunkt und betragen höchstens –2 Grad. Rutschig kann es unter diesen Bedingungen überall werden. Aufpassen müssen insbesondere Autofahrer im Zürcher Oberland und in der Region Wädenswil-Hirzel, wo die Niederschläge auch in der Nacht anhalten können. Die Gefahr der Eisglätte beeinträchtigt auch den Pendlerverkehr vom Freitagmorgen. Es empfiehlt sich, für die Fahrten genügend Zeit einzurechnen und langsam zu fahren. Verkehrsbehinderungen sind nicht ausgeschlossen.

Der Winterdienst des Kantons Zürich appelliert an die Eigenverantwortung der Fahrer. Glatteis könne immer auftreten, trotz aller Bemühungen, die Strassen rasch zu räumen. Deshalb sei bei den aktuellen Verhältnissen in jedem Fall vorsichtiges Fahren angesagt. Im Zürcher Oberland ist der Winterdienst mit Schneepflügen unterwegs; in den tieferen Lagen werden die Strassen gesalzen.

Entwarnung gibt es am Freitag im Lauf des Tages. Meteo Schweiz prognostiziert kalte Polarluft, keinen Schneefall und am Vormittag einige Nebelfelder. Am Samstag wird es dann winterlich schön. Die Temperaturen in der Stadt Zürich bewegen sich am Freitag und am Wochenende um den Gefrierpunkt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.11.2012, 16:07 Uhr

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4 Kommentare

Daniel Zollinger

30.11.2012, 09:32 Uhr
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Schön, wenn noch ein Schneepflug unterwegs ist. Bei uns in Uster war gar keiner nirgends zu sehen, somit ging auch in Sachen ÖV fast nichts mehr! Antworten


Pierre-André Bertholet

02.12.2012, 16:59 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die wichtigste Strasse, die zuerst geräumt werden muss, ist immer die wo ich selber benutze! Alle andere Strassen sind ja nicht so wichtig! Antworten



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