Winterthurer wehrt sich gegen Armee-Defilee

Das für morgen Mittwoch in Winterthur geplante Armee-Defilee steht unter Beschuss. Weil ein Winterthurer Bürger die zweistündige Sperrung einer Hauptstrasse für unzumutbar hält, hat er eine Beschwerde beim Statthalteramt eingereicht.

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Im Stadthalteramt wolle man jetzt prüfen, ob die Bewilligung für die Strassensperrung rechtmässig erteilt wurde, bestätigte Statthalter Peter Rubin einen Artikel im «Landboten» vom Dienstag.

Defilee findet trotzdem statt

Durchgeführt wird das Defilee allerdings trotzdem. Die Beschwerde wurde erst am Montag und somit viel zu spät eingereicht. Wie lange die Abklärung dauern wird, kann Rubin nicht sagen, einen Monat mindestens.

Morgen Mittwoch wird das verstärkte Panzergrenadierbataillon 29 über die Frauenfelderstrasse in Richtung Autobahn defilieren. Der Vorbeimarsch dürfte rund anderthalb Stunden dauern. Die Kolonne mit ihren 300 Fahrzeugen und Panzern ist fast neun Kilometer lang. Seit dem Start der Armee XXI im Jahr 2003 haben keine derartigen Vorbeimärsche mehr stattgefunden. (tif/sda)

Erstellt: 26.08.2008, 10:29 Uhr

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