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Wo bezahlbarer Wohnraum entsteht

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 02.11.2011 78 Kommentare

Es wird viel gebaut in der Stadt. Trotzdem reicht der Bestand an dauerhaft günstigem Wohnraum nicht. Die Vorlage «Bezahlbare Wohnungen für Zürich» soll Abhilfe schaffen.

1/14 Der Beginn: 1907 baute die Stadt Zürich ihre erste Siedlung an der Limmatstrasse.
Bild: Baugeschichtliches Archiv Zürich

   

Wohnsiedlungen in Zürich

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Wohnsiedlungen in Zürich

Quelle: Finanzdepartement Stadt Zürich

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Am 27. November 2011 werden die Zürcher Stimmberechtigten an die Urne gebeten. Zur Abstimmung kommt unter anderem die Vorlage «Bezahlbare Wohnungen für Zürich». Mit einem neuen Artikel in der Gemeindeordnung soll die Förderung des nicht gewinnorientierten Wohnungsbaus in der Stadt verankert werden. Die Vorlage wird sowohl vom Stadt- als auch vom Gemeinderat zur Annahme empfohlen.

Das Engagement für günstigen Wohnraum in Zürich ist nicht neu. Die Stadt fördert schon seit über 100 Jahren gemeinnützige Bauten. Die erste städtische Siedlung ist bereits im Jahr 1907 entstanden. Noch heute sind die 253 Wohnungen in diesen Liegenschaften an der Limmatstrasse sehr begehrt.

6471 Wohnungen in städtischen Siedlungen

Jährlich führt das Amt für Hochbauten über 100 Bauprojekte aus, angefangen bei der einfachen Instandsetzung bis hin zum Neubau. Auftraggeber sind nicht nur die Stadt selbst, sondern auch gemeinnützige Organisationen. 2010 existieren in den 53 Siedlungen von Zürich 6471 freitragende und subventionierte Wohnungen.

Gemäss Geschäftsbericht des Finanzdepartements von 2010 gab es für insgesamt 1679 gemeinnützige Wohneinheiten in der Stadt pendente oder bereits abgeschlossene Bauvorhaben. Das entspricht 15 Bauprojekten in verschiedenen Zürcher Stadtkreisen. Vor allem in den Quartieren Unterstrass, Riesbach, Aussersihl und Seebach soll gebaut werden. Grössere Projekte sind die Überbauung «Ringling» in Höngg oder die Wohsiedlung der Baugenossenschaft «Mehr als Wohnen» auf dem Hunziker-Areal in Schwamendingen.

Ein Drittel aller Mietwohnungen in gemeinnützigen Händen

Doch das reicht angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt längst nicht aus. Die Stadt will daher ihre Bemühungen um dauerhaft günstigen Wohnraum weiter intensivieren und – im Hinblick auf die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft – auch ein stärkeres Augenmerk auf ökologische und energiesparende Bauweisen richten.

Die Vorlage «Bezahlbare Wohnungen für Zürich» zielt genau in diese Richtung. Wird sie angenommen, soll künftig ein Drittel aller Mietwohnungen in der Stadt in gemeinnützigen Händen liegen – heute ist das erst bei rund einem Viertel der Wohnungen der Fall. Immerhin: Im Vergleich zur restlichen Schweiz ist dieser Wert bereits jetzt einzigartig hoch. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.11.2011, 14:56 Uhr

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78 Kommentare

Philip Baur

02.11.2011, 15:44 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Mit dieser Vorlage entsteht keine einzige Wohnung. Aber die Wohnungen werden anders verteilt. Wer sich in der Stadt keine Wohnung leisten kann, kriegt vom Steurzahler eine mitbezahlt, wer sich eigentlich eine leisten könnte, muss wegziehen, weil es keine mehr hat. Linke "Gerechtigkeit". Tolle Aussichten. Antworten


Fritz Stüchi

02.11.2011, 19:38 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Entweder wir kontrollieren und steuern die Einwanderung, oder wir leben mit der Wohungsnot. So einfach ist das Antworten



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