Zürich

ZVV-Preise bis zu 7 Prozent teurer

Aktualisiert am 03.02.2012 5 Kommentare

Der Bundesrat verlangt 200 Millionen Franken mehr für die Benutzung der Gleise. Dadurch schlagen die ZVV-Billette um durchschnittlich 3,3 Prozent auf.

Neue Tarife ab dem Fahrplan 2013: Beispiele für die künftigen ZVV-Preise.

Neue Tarife ab dem Fahrplan 2013: Beispiele für die künftigen ZVV-Preise.
Bild: Keystone

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Der beschlossene Preisanstieg stehe im Einklang mit der bisherigen ZVV-Strategie, die Preise regelmässig, aber massvoll anzupassen, schreibt der Verkehrsverbund in einer Mitteilung vom Freitag.

Vor dem endgültigen Entscheid des Verkehrsrates und des Regierungsrates können sich nun die Gemeinden, Verkehrsunternehmen und regionalen Verkehrskonferenzen äussern. Die Vernehmlassung dauert bis zum 19. März.

Die Preiserhöhung will der ZVV nicht auf allen Billetten vornehmen. Keine Änderung werde es im Lokalnetz und bei Kurzstrecken geben. Zudem falle der Anstieg bei den Einzeltickets und den Tageskarten für 1 bis 2 Zonen mit 2,4 Prozent unterdurchschnittlich aus.

Kurzstrecke wenig genutzt

Dass diese Strecken geschont werden, begründet der ZVV damit, dass die höheren Trassenpreise nur die Bahnlinien betreffen. Im Streckenbereich von 1 bis 2 Zonen seien aber tendenziell weniger Leute mit dem Zug unterwegs.

Entsprechend stärker steigen dagegen die Preise für Einzeltickets und Tageskarten für 3 und mehr Zonen. Auf diesen längeren Strecken benutzen die ZVV-Kundinnen und -Kunden in der Regel die S-Bahn, wie es in der Mitteilung heisst. Teurer werden auch die Monats- und Jahresabonnemente sowie die 9-Uhr-Pässe.

(ep/sda)

Erstellt: 03.02.2012, 12:08 Uhr

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5 Kommentare

Wolfgang Burri

03.02.2012, 14:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Dienstleistungen auf dem ZVV-Netz sind professionell und die Fahrzeuge in einem ausgezeichneten Zustand. Auch das Personal ist sehr zuvorkommend und gut ausgebildet. Und jetzt gibt es ein Problem wegen ein paar Franken Aufschlag? Ja, wir sind wirklich arm dran.... Antworten


Ursi Brock

03.02.2012, 12:17 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Nun, entweder wir leisten uns ein Gemeinschaftlich finanziertes Massentransportsystem und stehen dann auch dazu oder wir machen es auf die neoliberale Art und Weise und verwenden möglichst keine Steuergelder dafür und reduzieren alles auf die profitablen Strecken die am Ende dann auch noch privatisiert werden. Vorbilder gibt es, auf die eine oder andere Seite genug. Nur sparen geht halt nicht... Antworten



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