Zivilschützer waren an 36'000 Tagen im Einsatz
2009 Stark gefordert: Zürcher Zivilschützer – hier bei der Ausbildung. (Bild: Keystone)
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Als Nothelfer wurden die Zivilschützer aufgeboten, um nach einem Grossbrand Kulturgüter zu evakuieren, wie es in der Mitteilung der Sicherheitsdirektion vom Mittwoch heisst. Zudem leisteten sie nach dem Unwetter vom Juli 2009 Aufräumarbeiten.
Spezialisten der Kulturgüterschutzkompanie retteten mit Unterstützung von Zivilschutz-Pionieren auch wertvolle Exponate vor einem Wasserschaden. Für Nothilfe-Einsätze waren insgesamt 50 Diensttage nötig.
11'000 Diensttage zu Gunsten der Gemeinschaf
Als Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft wurden gut 11'000 Diensttage gezählt. Die Zivilschutz-Angehörigen halfen bei der Betreuung und Pflege in Spitälern sowie in Kranken- und Altersheimen, zur Unterstützung und Entlastung des Personals. Sie begleiteten junge und alte Menschen auf Ausflügen und Spaziergängen und brachten ihnen dadurch etwas Abwechslung in den Alltag.
Viele Stadtzürcher Zivilschützer halfen auch in der Grundpflege und in Zusammenarbeit mit dem Stadtärztlichen Dienst bei begleiteten Patiententransporten.
Mithilfe bei Mega-Events
Zu Grossanlässen wie Triathlon, Ironman, Eishockey-WM, Street- Parade, Euro-Pride und Silvesterzauber wurden Zivilschutz-Angehörige geschickt, um Strecken zu sichern, bei Auf- und Abbau zu helfen, für die Transport-Koordination und zur Sicherstellung von Betreuung und Sanität.
Weitere 6270 Diensttage wurden geleistet für den Unterhalt von Schutzräumen, von Anlagen für Partner des Bevölkerungsschutzes und von Zivilschutzmaterial, wie die Sicherheitsdirektion schreibt. (tif/sda)
Erstellt: 27.01.2010, 15:15 Uhr



