Zürich

Zoo stellt Suche nach Kelso ein

Aktualisiert am 08.11.2012

Der ausgebüxte Affe hat trotz der kalten Temperaturen keinen Kontakt zu Menschen gesucht. Deshalb schwinden die Chancen, dass er noch lebt.

1/4 Letzte Sichtung im Schrebergarten: Mitte September ging beim Zoo die letzte glaubwürdige Meldung zum Verbleib von Kelso ein. Der Zoo stellte Fallen auf. Ohne Erfolg. Jetzt stellt er die Suche ein.
Bild: Keystone

   

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Die Redaktion auf Twitter

Folgen Sie dem Ressort auf dem Kurznachrichtendienst

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Der Zoo Zürich hat die Suche nach dem Ende August ausgebüxten Gelbbrustkapuzineraffen Kelso eingestellt. Da Kelso auch in den kälteren Tagen keinen Kontakt zu Menschen gesucht habe, seien die Chancen geschwunden, dass er noch lebe, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Die Situation ist wegen der tiefen Temperaturen für Kelso immer schwieriger. Wie der Zoodirektor gegenüber dem Tagesanzeiger.ch/Newsnet vor einem Monat mitteilte, würden das fehlende Futterangebot und andauernde Temperaturen unter null Grad wohl kritisch.

Der gut eineinhalbjährige Kelso hatte am 27. August seine Familie und das Gehege verlassen. Der Zoo meldete den Vorfall dem Wildhüter, der Polizei und dem Veterinäramt. Tierpfleger machten Rundgänge im nahen Wald, die Bevölkerung hielt ebenfalls Ausschau. Auch Tierkommunikatorinnen meldeten sich, konnten Kelso aber auch nicht finden, wie der Zoo weiter mitteilte.

Weitere Meldungen willkommen

In der Nähe des Zoos wurden Fallen aufgestellt, die mit SMS-Meldern und Tonbändern mit den Stimmen der Familienmitglieder ausgestattet waren. Nach seiner Flucht war der rund ein Kilogramm schwere und etwa 25 Zentimeter grosse Kelso in den ersten zwei Wochen dreimal gesehen worden. Dort wurden auch Fotofallen aufgestellt. Mitte September hatte etwa eine Frau das Gelbbrustkapuzineräffchen in Schrebergärten nahe dem Fifa-Hauptsitz gesehen.

Obwohl der Zoo die aktive Suche eingestellt hat, nimmt er gemäss Mitteilung gerne weitere Meldungen über den Aufenthaltsort des Äffchens entgegen. (pia/sda)

Erstellt: 08.11.2012, 12:55 Uhr

Zürich

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz


Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.