Zürich
Zürcher Lehrer machen Druck
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In einer Mitteilung zeigt sich der Verband Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter (VSLZH) erleichtert, dass am nächsten Montag «an den meisten Orten vor jeder Schulklasse eine Lehrperson steht». Das Problem «Lehrermangel» sei aber auf keinen Fall behoben. Die nicht adäquate Ausbildung von zahlreichen neu eingestellten Personen verlange von den Schulleitungen und Lehrerteams «eine über das normale Mass herausgehende Unterstützung» der neuen Lehrkräfte. In den nächsten Jahren müssten hierfür zusätzliche Ressourcen eingesetzt werden.
Das Projekt von Hilfskräften in den Schulen müsse vorangetrieben werden. Auftrag, Kompetenzen und Verantwortungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Klassenassistentinnen und -assistenten müssten sorgfältig geklärt und das zusätzliche Geld gesprochen werden, schreibt der VSLZH.
Weil für das bevorstehende Schuljahr alle verfügbaren Kräfte mobilisiert worden seien, fehlten sie dann im nächsten Sommer als «Notmassnahmen». Der Kantonsrat habe es in der Hand, die Rahmenbedingungen für Lehrkräfte und Schulleitungen zu verbessern. Dringend nötig als erster Schritt sei die schnelle Zustimmung zur Teilrevision des Lohnsystems der Lehrpersonen. (alb/sda)
Erstellt: 17.08.2010, 14:47 Uhr
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