Zürich
Zürcher Paar fliegt mit A380 zum Weltrekord
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 30.03.2010 15 Kommentare
Um die Welt in 46 Stunden: Bruno Nägeli und Ariane Kaufmann haben den Rekord geknackt. (Bild: Peter Lauth)
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Am Sonntag startete der A380 um 12.38 Uhr erstmals vom Flughafen Zürich aus mit Passagieren an Bord in Richtung Singapur. Auch Bruno Nägeli aus Watt bei Regensdorf und seine Lebenspartnerin Ariane Kaufmann befanden sich in dem gigantischen Airbus. Wie alle anderen Flugreisenden war auch für sie dieser Moment ganz Aussergewöhnlich. Denn die beiden waren in einer ganz speziellen Mission unterwegs.
Ihr Ziel: In 48 Stunden mit Linienflügen um die Welt fliegen und so einen neuen Weltrekord aufstellen. Deshalb haben sie ihr Unterfangen beim Guinessbuch angemeldet. Heute kurz nach 11 Uhr ist das Flugzeug aus New York mit Nägeli und Kaufmann an Bord sicher in Zürich gelandet – und damit ist der Rekord perfekt.
Dank Rückenwind zum Weltrekord
«Wir waren vom Abheben bis zum Aufsetzen 46 Stunden 30 Minuten unterwegs», fasst Nägeli stolz zusammen. Dabei mussten die beiden ein paar bange Minuten durchstehen: «In New York hatte der Flieger eine halbe Stunde Verspätung. Wir dachten schon, dass wir den Rekord nun nicht schaffen werden. Aber auf dem Weg nach Zürich hatten wir Rückenwind und konnten die Zeit wieder aufholen.»
Bruno Nägeli und seine Partnerin sind nun bereits wieder zu Hause und erholen sich von dem langen Flug. Dass sie die ganze Zeit nur in einem Flieger sassen und nicht viel von den Ländern gesehen haben, die sie in den vergangen zwei Tagen bereisten, stört sie wenig. «Ich war sonst schon viel unterwegs und habe einiges gesehen», erklärt Nägeli. «Abgesehen davon hatten wir sowohl in Singapur als auch in New York Zeit für eine Shopping-Tour. Meine Freundin konnte sich sogar ein Paar Schuhe kaufen.»
Essen in der First-Class dauerte etwas länger
Die beiden fühlen sich nach dem langen Trip super, konnten sich auch 17 Stunden Schlaf gönnen. «Am liebsten hätten wir mehr Zeit in der First-Class-Suite der A380 verbracht. Geplant war, dass wir dort drin sieben Stunden schlafen. Aber es wurden nur drei daraus.» Das Essen habe eben etwas länger gedauert, so Nägeli. Dafür habe es sehr gut geschmeckt.
Überhaupt würden die beiden die Rekordreise wieder machen. «Allerdings nicht sofort.» Vorerst gönnt sich Nägeli ein langes Bad – und dann gehts bald wieder zur Arbeit. «Aber es war eine grossartige Erfahrung.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.03.2010, 15:49 Uhr
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15 Kommentare
Ich fürchte, die Welt hat wenig Nutzen von dieser ausserordentlichen, ja umwerfenden, jaja einen-erblassen-lassenden Leistung der beiden. Ich fürchte gar, dass kaum jemand Notiz davon nimmt – jedenfalls wird man in hundert Jahren nicht mehr davon sprechen. Oder höchstens, wenn man ein Beispiel braucht, mit welchem Unsinn wir zu KlimatäterInnen und CO2-VerschwenderInnen geworden sind. Antworten
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