Zürich
Zürcher SAC-Sektionsvize unter den Opfern
Von Daniel Foppa. Aktualisiert am 06.01.2010
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Gestern wurden die drei letzten Opfer des Lawinenunglücks geborgen. Ausgelöst wurde die erste Lawine allem Anschein nach nicht von einer Achtergruppe, wie bisher angenommen wurde. Vielmehr waren zwei Vierergruppen im Gipfelhang unterwegs, und eine davon löste die Lawine aus. Dabei soll es sich laut Augenzeugen um eine Gruppe von Deutsch-Kanadiern gehandelt haben.
Die zweite Vierergruppe bestand aus erfahrenen Schweizer und deutschen Alpinisten, unter ihnen der Vizepräsident und ein Vorstandsmitglied der SAC-Sektion Baldern. Die beiden Letzteren verloren zusammen mit einem dritten Mitglied ihrer Gruppe ihr Leben, als sie bei der Bergung eines Verschütteten aus der ersten Gruppe von einer Nachlawine erfasst wurden.
Frau arbeitete beim ASVZ
In dieser Lawine starben zudem ein Rega-Arzt, zwei Mitglieder des ebenfalls zuhilfe geeilten Skiclubs Rubigen sowie ein Mitglied der ersten Gruppe.
Die Bestürzung bei der SAC-Sektion Baldern ist gross – ebenso wie beim Akademischen Sportverband Zürich (ASVZ). Dort war das tödlich verunglückte Vorstandsmitglied, eine 39-jährige Frau, angestellt und für den Bereich Bergsport zuständig. «Unsere Mitarbeiterin war eine äusserst erfahrene und vorsichtige Alpinistin. Sie starb, als sie anderen helfen wollte», sagt ASVZ-Direktor Kaspar Egger.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 06.01.2010, 07:24 Uhr
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