Zürich
Zürcher Solarfirmen profitieren von der Atomkatastrophe
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Während Feuerwehrleute in Japan mit allen Mitteln versuchen, einen Super-GAU zu verhindern, profitieren laut Wahlumfragen Umweltpolitiker vom «Japan-Effekt», und die Atomdebatte erhält neuen Schub. Offenbar ist in Zürich auch Solarstrom gefragt wie nie. «Das Interesse an Solarkraftwerken ist klar gestiegen – wir erhalten deutlich mehr Anfragen», sagt Barbara Schaffner, Projektleiterin der Energiebüro AG, gegenüber «20 Minuten».
Auch weitere Anbieter von Solarenergie-Anlagen werden gemäss der Pendlerzeitung von Anfragen regelrecht überflutet. Ob sich das auf die Verkaufszahlen niederschlägt, müsse sich jedoch erst noch zeigen, schliesslich bestelle man ein Solarkraftwerk nicht von heute auf morgen.
Der Geschäftsleiter des Fachverbands Swisssolar glaubt, dass nun ein Umdenken stattfindet: «Für den grossen Durchbruch muss allerdings auch die Politik mitziehen und genügend Fördergelder sprechen – durch die Katastrophe in Japan könnte Bewegung in die Sache kommen», wird er zitiert.
Erstellt: 23.03.2011, 08:24 Uhr
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