Zürcher Stromverbraucher müssen noch tiefer in die Tasche greifen

Die neuen Energieliefer- und Netznutzungstarife des Elektrizitätswerks Kanton Zürich verheissen nichts Gutes. Der Strom wird ab 2009 um rund zehn Prozent teurer.

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Die Grundgebühren für den Strom im Kanton Zürich werden angehoben. Gemäss einem Bericht der Zürcher Wochenzeitung «P.S.» wird der Strom vom Elektrizitätswerk des Kantons Zürich EKZ ab 2009 im Durchschnitt um 9,6 Prozent teurer.

Für die Verteuerung des Stroms seien primär die Systemdienstleistungen und die kostendeckende Einspeisevergütung KEV verantwortlich, die das EKZ ab 2009 separat an seine Kunden überwälzt.

Haushalte mit tiefem Stromverbrauch stärker belastet

Insbesondere die Haushalte mit tiefem Stromverbrauch werden vom Aufschlag der fixen Grundgebühr überdurchschnittlich belastet. Die Kosten für Systemdienstleistungen und für die KEV fallen wiederum für Haushalte und Firmen mit einem hohen Stromverbrauch stärker ins Gewicht, weil sie pro kWh bemessen werden.

Haushalte, die Strom für Elektroheizungen, Wärmepumpen oder Elektroboiler einsetzen, müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen, heisst es weiter. Solche Haushalte bezahlten im EKZ-Versorgungsgebiet bisher nur etwa zehn Rappen pro verbrauchte kWh Strom. Der Aufschlag von 1,3 Rappen allein für Systemdienstleistungen und die KEV fällt bei ihnen deshalb prozentual stärker ins Gewicht.

Bei der ERZ wollte man die Berechnungen des «P.S.» weder bestätigen noch dementieren. «Im Moment werden die genauen Prozentzahlen noch berechnet», sagte eine Mediensprecherin auf Anfrage. (tif)

Erstellt: 28.08.2008, 16:23 Uhr

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