Zürich
Zürcher Studierende verurteilen Professoren-Hetze
Aktualisiert am 08.10.2012 8 Kommentare
Artikel zum Thema
- Schweizer Universitäten rüsten sich gegen die SVP
- «Der Hintergrund ist politisch, das steht sogar im Bericht»
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Teilen und kommentieren
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Der Fachverein Soziologie und der Studierendenrat (Stura) der Universität Zürich verurteilen die Angriffe auf mehrere Professoren an verschiedenen Schweizer Hochschulen. Die «Weltwoche» vom vergangenen Donnerstag hatte sie der Irrlehre bezichtigt und vor ihnen gewarnt.
Der Stura ist «befremdet» darüber, dass Professorinnen und Professoren an den Pranger gestellt würden und «in zwei Sätzen ihr Lebenswerk als nichtig erklärt wird», wie es in der am Montag veröffentlichten Stellungnahme heisst.
Freiheit von Wissenschaft ist ein Menschenrecht
Eine Diskussion über den «schwierigen Spagat zwischen persönlicher Einstellung und neutraler Forschung» sei zu begrüssen. Es gehe aber nicht an, Politik, Persönlichkeit und Wissenschaft «zu einem üblen Gebräu» zu vermischen.
In einem offenen Brief erinnert der Fachverein Soziologie daran, dass die Freiheit von Wissenschaft und Forschung in der Bundesverfassung sowie im UNO-Menschenrechtspakt von 1966 als eigenständiges Grund- und Menschenrecht verankert ist – und dies «aus gutem Grund». Der Fachverein wende sich in dieser Angelegenheit auch an den Schweizer Presserat.
Beide Gremien ermuntern die Studierenden, auch weiterhin Vorlesungen nach eigenem Interesse zu besuchen. Damit sollten sie sich selbst ein Bild machen über die Forschungen und Gedanken der angegriffenen Professorinnen und Professoren. (pia/sda)
Erstellt: 08.10.2012, 11:51 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
8 Kommentare
Entdeckt man hier plötzlich Empfindlichkeiten wenn's um eigene Pfründe geht?
Es fehlen Querköpfe und Wissenschaftskritiker wie z.B. Paul Feyerabend "Wider den Methodenzwang" 1976.
Dass die Mehrheit der Wissenschaftler sich im Herdentrieb zusammendrängt und Einzelne heraus drängt ist alamierend.
Wissenschaft als Gleichschaltung, nach dem Moto: "es darf nur das Eine geben".
Antworten

Bitte warten
























