Zürcherin in Nashville von Einbrecher umgebracht

Die in Zürich wohnhafte Marie Christine Colas und ihr Bruder Pierre wurden in Nashville Opfer eines Raubüberfalls. Die 27-Jährige und ihr 32-jähriger Bruder kamen dabei ums Leben.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Es geschah am späten Dienstagabend, 26. August. Laut einem Bericht im «Blick» hielten sich die beiden Geschwister Marie Christine Colas und ihr Bruder Pierre gerade in der Wohnung des Bruders in Nashville, Tennessee, auf, als drei Männer und eine Frau ins Haus eingedrungen sind. Vermutlich seien sie dabei durch eine offenstehende Verandatür gekommen.

Tot durch gezielte Kopfschüsse

Die Polizei geht davon aus, dass die junge Frau und ihr Bruder erst ausgeraubt und danach durch gezielte Kopfschüsse getötet wurden. Pierre Colas war auf der Stelle tot, seine Schwester überlebte den Überfall schwerverletzt, starb aber am Sonntag an den Folgen der Verletzungen.

Vier Mörder inzwischen verhaftet

Die Polizei konnte mittlerweile alle Raubmörder verhaften. Sie wurden wegen zweifachen Mordes festgenommen. Gemäss «Blick» seien die Mörder kurz nach der Tat mit Pierre Colas Kreditkarte in verschiedenen Läden einkaufen gegangen. Eine Videoaufzeichnung habe die vier 20 bis 35 Jahre alten Täter «lachend und scherzend beim Shopping» gezeigt.

Universität schaltet Gedenkseite für die Opfer auf

Pierre Colas, Professor für Anthropologie, unterrichtete an der Universität Vanderbilt. Seine Schwester besuchte ihn in den Staaten. Sie selbst lebte in Zürich und arbeitete seit dem 1. Juni beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in Zürich.

In der Universität Vanderbilt ist die Betroffenheit über den Tod der beiden jungen Menschen gross. Im Gedenken an den bei den Schülerinnen und Schülern äusserst beliebten Professor Colas wurde eigens eine Internetseite aufgeschaltet (siehe Link-Box). (tif)

Erstellt: 03.09.2008, 10:19 Uhr

TA Marktplatz

Blogs

Nachspielzeit Aber natürlich ist das völlig absurd

Geldblog Hypothek reduzieren und Steuern sparen

Weiterbildung

Lehrstellen

Sich zu bewerben heisst für sich werben

Die Welt in Bildern

Männchen machen für einen Heiligen: Auf den Hinterbeinen bahnen sich Pferd und Reiter ihren Weg durch die Menschenmenge in Ciutadella auf der spanischen Insel Menorca. Das ist Brauch während des San-Juan-Fests – und wer die Brust des Tieres streicheln kann, soll vom Glück gesegnet werden. (23. Juni 2017)
(Bild: Jaime Reina) Mehr...