Angriff auf die bürgerliche Mehrheit mit Galladé und Beutler

Die Winterthurer SP setzt bei den kommenden Stadtradtswahlen auf ihre Bisherigen – mindestens.

Tritt wieder an: Die Winterthurer Stadträtin Yvonne Beutler.

Tritt wieder an: Die Winterthurer Stadträtin Yvonne Beutler. Bild: Anthony Anex/Keystone

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Die Winterthurer SP wird bei den Erneuerungswahlen im März 2018 mit ihren beiden bisherigen Stadträten, der Finanzvorsteherin Yvonne Beutler und dem Sozialvorstand Nicolas Galladé, ins Rennen steigen. Die Partei will zudem mit anderen Parteien das Gespräch suchen, um die bürgerliche Mehrheit im Stadtrat zu kippen.

Der Leistungsausweis des bürgerlichen Stadtrates sei dürftig - durch diese neue Stadtratsmehrheit sei der Schwung der vergangenen Jahre zum Erliegen gekommen, hält die SP Winterthur in einer Medienmitteilung vom Mittwoch mit.

Die Mitglieder der Partei haben deshalb an ihrer Versammlung vom Dienstagabend die Geschäftsleitung beauftragt, im Hinblick auf die Erneuerungswahlen über die Parteigrenze hinaus Gespräche mit geeigneten Personen zu führen. Das Ziel: «Die SP strebt eine Mehrheit der fortschrittlichen, sozialen und ökologischen Kräfte im Stadtrat an.»

Ihre beiden Vertreter in der Exekutive haben die SP-Mitglieder am Dienstagabend mit Applaus für eine weitere Legislatur nominiert. Yvonne Beutler ist im Stadtrat seit 2012 für die Finanzen zuständig. Nicolas Galladé steht seit 2010 dem Sozialdepartement vor. Offen ist, ob die SP im März 2018 auch ins Rennen um das Stadtpräsidium steigt. Dieser Entscheid werde zu einem späteren Zeitpunkt gefällt, heisst es in der Mitteilung. (sda)

Erstellt: 17.05.2017, 10:00 Uhr

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