161 neue Wohnungen für Höngg
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 09.11.2011 7 Kommentare
Google Map
Links
Dossiers
Artikel zum Thema
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Ausschreibung in der heutigen Ausgabe des Zürcher «Tagblatts» lässt die Dimension des Neubauprojekts in Höngg bereits erahnen. 20 Hausnummern an der Frankentalerstrasse und am Schwarzenbachweg sind aufgelistet. Die Liegenschaften sollen abgerissen werden und einer Arealüberbauung mit 161 neuen Wohnungen mit 1,5- bis 5,5-Zimmern weichen. Auch Alterswohnungen und Gewerberäume sowie ein Kindergarten und eine Kinderkrippe sind eingeplant.
Die Siedlung am Schwarzenbachweg gehört der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Höngg (BSH). Schon bald stand fest, dass die Gebäude aus den frühen 50er-Jahren einem Neubau weichen sollten. 2008 wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Durchführung eines zweistufigen Architekturwettbewerbs zugestimmt, 2010 wurde dann das Projekt «Sandkastenliebe» von Steib & Geschwenter Architekten zur Weiterbearbeitung ausgewählt.
Spatenstich im Spätsommer 2012
«Die Einstellung der Genossenschaftler gegenüber dem Neubauprojekt ist grundsätzlich positiv», hält BSH-Präsidentin Gabriella Martini gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet fest. «Wir können allerdings erst mit dem Bau starten, wenn die Genossenschafter an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 6. Dezember 2011 dem Baukredit zustimmen. Der Spatenstich würde dann voraussichtlich im Spätsommer 2012 erfolgen.»
Die Bauarbeiten sollen dereinst in zwei Etappen stattfinden und voraussichtlich je zwei Jahre dauern. «Zunächst werden die Häuser im oberen Bereich der Siedlung Bombach abgerissen», erklärt Martini. «Die Mieter dieser Liegenschaften können während der Bauarbeiten in die untere Häuserreihe ziehen. Die dortigen Mietverträge sind fast alle befristet, sodass die Wohnungen rechtzeitig frei werden und der Umzug stattfinden kann.»
Externe Bewerber müssen warten
Für das Neubauprojekt nimmt die Genossenschaft keine Wohnungsanmeldungen entgegen. «Wir wollen in einem ersten Schritt unsere Genossenschafter für die Wohnungen berücksichtigen – auch jene, die in unserer Siedlung in Oberengstringen wohnen», erklärt Martini. «Erst danach können sich auswärtige Interessenten bei uns melden.»
Vorerst läuft aber noch das amtliche Planauflageverfahren für die Siedlung Bombach. Wer gegen das Projekt rekurrieren will, muss bis zum 1. Dezember 2011 beim Amt für Baubewilligungen einen Bauentscheid bestellen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.11.2011, 15:10 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
7 Kommentare
Finde ich sehr gut. Die alte Siedlung ist komplett demodiert und energetisch von früher.
Das Projekt in Höngg ist vorbildlich. Ich würde sofort dorthin ziehen wollen.
Übrigens sollte auch der Ringling in Höngg gebaut werden, gute Wohnungen und Architektur.
Antworten

Bitte warten

