2,6 Millionen mehr für Wohnungen über den Tramgleisen
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 08.07.2009 7 Kommentare
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Das Projekt auf dem Kalkbreite-Areal bei der Badenerstrasse hat grosses Aufsehen erregt: Auf und neben den Abstellgleisen für Trams entstehen 85 Wohnungen, Gewerbeflächen und eine grosse, öffentliche Terrasse. Dabei verschwinden die Gleise in der Überbauung. Umgesetzt wird das Projekt von der Stadt Zürich und der Genossenschaft Kalkbreite.
Für das komplexe Projekte bewilligt der Gemeinderat nun zusätzlich 2,6 Millionen Franken, wie dem Amtsblatt vom Mittwoch heute zu entnehmen ist. Bereits der Wettbewerb hatte 700'000 Franken gekostet. Laut Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements, ist der neuste Millionenaufwand für die nächsten Planungsschritte vorgesehen und ein absolut normaler Vorgang. «Nachdem der Wettbewerbsgewinner ermittelt wurde, geht es nun an die weitere Planung», sagt Spinner. Die Erhöhung des Projektierungskredites von 2,6 Millionen Franken liegen in der Kompetenz des Gemeinderat.
Genossenschaft zahlt erst später
Obwohl das Bauvorhaben zum grössten Teil von der Genossenschaft Kalkbreite getragen und finanziert wird, trägt derzeit die Stadt Zürich den finanziellen Aufwand. «Die Planung mit der integrierten Tramhalle ist sehr komplex», sagt Manuel Knuchel, Präsident der Genossenschaft Kalkbreite. Deshalb übernimmt die Stadt bis zum Abschluss des Gestaltungsplans im kommenden Jahr den Grossteil der Kosten. «Alles was nicht mit dem Tramdepot zusammenhängt, wird uns später verrechnet», sagt Knuchel.
Finanziert werden die privaten Bauten gemäss Knuchel von den aktuell 200 Mitgliedern der Kalkbreite und den Genossenschaften Karthago und Dreieck. Die genauen Kosten für das Bauprojekt sollen Anfang des nächsten Jahres vorliegen. Die Überbauung wird voraussichtlich 2013 bezugsbereit sein. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.07.2009, 15:55 Uhr
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7 Kommentare
Hier stellt sich nur noch die Frage: warum nicht auch den Bahneinschnitt mitüberbauen. Das ist wirklich sowas von hässlich und nicht genutztes Bauland. @Andreas: vier Jahre für Planung und Realisierung sind für eine solche Überbauung nicht zu viel. Hinzu kommt noch der ganze Verkehrsstau rund um die Kalkbreite. Antworten



