270 Tonnen Abfall am Züri-Fäscht
Von Maria Rodriguez. Aktualisiert am 05.07.2010
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2,2 Millionen Menschen besuchten am Wochenende das Züri-Fäscht und hinterliessen ihre Spuren. Um die Abfallberge zu minimieren, führte Recycling Zürich (ERZ) erstmals ein Depotchip-System ein. Dabei wurden PET und Aluminium getrennt gesammelt. Dank dieses neuen Systems konnten während den drei Festtagen rund 10 Tonnen PET und Alu eingesammelt werden. Diese Wertstoffe würden nun der Wiederverwertung zugeführt.
Anders am letzten Züri-Fäscht im Jahr 2007: Damals verursachten die zwei Millionen Besucher am dreitägigen Volksfest 250 Tonnen, also 20 Tonnen weniger Abfall. Dass es diesmal trotzdem zu grösseren Abfallbergen kam, liege an der höheren Besucherzahl, erklärt ERZ-Sprecherin Leta-Filli. Obwohl man noch nicht dort sei, wo man wolle, habe sich das neue System bewährt: «Dieses Mal war es sauberer am Züri-Fäscht. Dies haben wir der Disziplin der Festbesucher sowie den rund 100 freiwilligen Helfern zu verdanken.» 185 ERZ-Mitarbeitende standen am Züri-Fäscht im Einsatz, was dem etwaigen Personalaufwand des letzten Züri-Fäschts entspricht.
Uringestank war kein Problem
185 ERZ-Mitarbeitende standen am Züri-Fäscht im Einsatz, was dem etwaigen Personalaufwand des letzten Züri-Fäschts entspricht. Sehr gut funktioniert hätten die Zonen für Mehrweggeschirr beim Caliente-Festivals im Hafen Enge, auf der Blatterwiese sowie auf dem Sechseläutenplatz. An diesen Orten sei sehr viel weniger Abfall angefallen.
Auch der Kampf gegen den Urin-Gestank hat sich gelohnt. Zum einen halfen die gelegentlichen Regengüsse, zum anderen standen auch heute Morgen noch zwei ERZ-Urin-Spürnasen im Einsatz. Mit einem nach Zitrone riechenden Mittel im Rückentank, beseitigten sie schlechte Gerüche. Es habe nur wenige Reklamationen gegeben, so Filli weiter. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.07.2010, 16:18 Uhr



