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43,5 Prozent der Wähler wollen weder Mauch noch Gut

SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch freut sich «riesig über die Wiederwahl» – und schielt damit lediglich zu ihrer Konkurrentin Susi Gut. Doch Mauch blendet aus, dass viele Zürcher lieber keine der beiden wählen wollen.

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Ganz so glänzend ist ihr Wahlresultat nicht: Corine Mauch.

Ganz so glänzend ist ihr Wahlresultat nicht: Corine Mauch.

Wahlen Kanton Zürich 2010

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Zittern musste Corine Mauch gestern Wahlsonntag zu keinem Zeitpunkt. Die sozialdemokratische Amtsinhaberin distanzierte ihre Herausforderin Susi Gut von der Partei für Zürich in erwarteter Deutlichkeit: Am Ende des Abends hatte Mauch 39'400 Stimmen gesammelt, Gut deren 4500. Mauch war darüber bestens gelaunt und freute sich im Verwaltungszentrum Werd «riesig über die Wiederwahl». Nach erst zehn Monaten im Amt sei sie auf ihr Resultat «ein wenig gespannt» gewesen, sagte sie.

Doch ein klares Votum zugunsten der vielgeschmähten Mauch, den sich die Sozialdemokraten erhofft hatten, sieht anders aus. Obschon die Stadtpräsidentin die Wiederwahl problemlos schaffte, legten so viele Zürcher wie noch nie in den letzten Jahren ihren Stimmzettel leer ein (11'700). Noch mehr gaben ihre Stimme jemandem, der gar nicht kandidiert hat. 20'000 Wähler, was der Gesamtbevölkerung der Kreise 1 und 5 zusammen entspricht, schrieben bewusst einen anderen Namen auf den Wahlzettel.

Mauch wertet dies nicht als Misstrauensvotum gegen ihre Person. Sie betonte, die Bürgerlichen hätten «keine Kandidatur auf gleicher Ebene» lanciert, weshalb viele bürgerliche Wähler «keine echte Auswahl» gehabt hätten.

(sth/cal)

Erstellt: 08.03.2010, 14:33 Uhr

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32 Kommentare

Stephan Lombris

10.03.2010, 12:48 Uhr
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@ Edith Hugentobler: Bitte stellen dem Regierungsrat einen Antrag auf eine Änderung im Wahlgesetz, dass 43,5% Werte ab sofort als "Mehrheit" gelten, damit künftig Frau Mauch und andere Kandidaten faktisch nicht mehr gewählt sind. Frau Gut , und Teile der SVP werden Ihnen sicher ihre Unterstützung zusichern, auch für allfällige Initiativ-Bemühungen. Antworten


Nora Martinek

09.03.2010, 19:42 Uhr
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Man kann Corine Mauch vorwerfen was man will (mich begeistert sie auch nicht) - aber es ist bestimmt nicht ihr Fehler, dass andere Parteien - insbesondere die FDP - sonst niemanden ins Rennen geschickt haben Antworten


EDITH HUGENTOBLER

09.03.2010, 18:52 Uhr
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43,5 Prozent der Wähler wollten Frau Mauch nicht.! Das heisst genug. Antworten


Frank Hofer

09.03.2010, 13:49 Uhr
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Und einmal mehr jammern die immergleichen rum, anstatt einfach mal, wie sonst immer gefordert, das Volk und sein Verdikt ernstzunehmen. Jene die mehrheitsfaehig sind haben die Postyen geschnappt und die anderen gehen leer aus. Oder muss man heutzutage Wahlergebnisse nur ernstnehmen, wenn sie dem eigenen Gusto entsprechen und wenn dem nicht so ist dann lamentiert man rum vonwegen wenn und aber? Antworten


Urs Meier

09.03.2010, 13:46 Uhr
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Als FDP-Wähler habe ich Frau Mauch gewählt, weil mir das ewige Bashing auf die Nerven gibt. Zudem, der Freisinn hat die Wahl vor 10 Monaten (Frau Martelli) verloren. Es wäre nicht opportun gewesen nun wieder mit einem Kandidaten/In anzutreten. Und an alle Mauch-Stänkerer: den künftigen fähigen Nachfolger (Urs Egger) habt ihr ja nicht mal in den Stadtrat gewählt. Ihr seid ja selber schuld... Antworten


Oliver Kurz

09.03.2010, 13:05 Uhr
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Meine Stimme läuft unter "Vereinzelte". Es ist peinlich, dass es in Zürich keine ernstzunehmende Alternative gab zu Mauch, die bisher wahrlich nicht überzeugte. Sie hat kaum Elan und Visionen. Sowohl Ledergerber als auch Estermann spielten in einer besseren Liga. Ich bin SP-Stammwähler und bin enttäuscht von Mauch. Wir hätten echte Gegenkandidaten gebraucht. Antworten


Patrick Keller

09.03.2010, 12:26 Uhr
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Die SVP will nicht ins Stadtpräsidium, weil die strategie Opposition vorgibt, die FDP kann nicht, weil sie zu schwach ist und die SP musste nichts unternehmen um sich gegen die anderen zu Verteidigen. Die Würfel sind also bereits vor einem halben Jahr gefallen, als Mauch gewählt wurde. Die Opposition SVP mit ihren Gehilfen wird erst aufhören wenn Mauch zurücktritt, wie Frau Stocker. Ein Kreislauf Antworten


Lussmann Moritz

09.03.2010, 12:16 Uhr
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Frau Mauch erklärte, dass die Leerstimmen aufgrund einer fehlenden Alternative zur Ihr auszulegen seien. Ich denke, dass sie nicht derart naiv ist dies zu glauben. Es dürfte eher so sein, dass ein Grossteil der Bevölkerung ihr das Misstrauen ausdrückt bzw. sie als unfähig als Stadtpräsidentin erachtet. Zürich hat Frau Mauch NICHT verdient, da sie keine Stadtpräsidentin für jedermann ist. Antworten


Kurt Hauser

09.03.2010, 11:58 Uhr
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@Erna Huber: Sie bringens auf den Punkt! Antworten


Kurt Frei

09.03.2010, 11:58 Uhr
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Leider muss Zürich mit dieser Regierung die nächsten Jahre leben. Eine bürgerliche Regierung wird erst wieder möglich sein, wenn wieder mehr Bürgerliche Wohnsitz in der Stadt nehmen. Das weiss ja natürlich die heutige Regierung und wird dies mit ihrer Politik (Strassen, Parkplätze, Chaotenduldung...) vermiesen. Warten wir mal ab, ich habe Hoffnung für Zürich wegen dem Vormarsch der Grünliberalen! Antworten


Frank Hofer

09.03.2010, 11:22 Uhr
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Man kann ja der Frau Mauch so einiges unterstellen, aber dass es keine Alternative zu ihr gab, das wohl nicht. Antworten


Erna Huber

09.03.2010, 10:59 Uhr
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@naef: Einen Staranwalt zu engagieren ist keine Kunst, wenn die Stadt (=Steuerzahler) die Kosten tragen! @Müller: Welche Leistung? Frau Mauch hat das Glück gehabt, zuerst gegen die ähnlich farblose K. Martelli und danach gegen die völlig chancenlose Susi Gut antreten zu müssen. Ihre bisherige Leistung besteht hauptsächlich darin, vor Jahren in die richtige Partei eingetreten zu sein. That's it! Antworten


rene wiler

09.03.2010, 10:57 Uhr
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ich finds einfach nur peinlich für zürich. Antworten


Gion Saram

09.03.2010, 10:53 Uhr
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Frau Mauch wurde indirekt von all den bürgerlichen Parteien gewählt, die im Voraus Forfait gegeben haben indem sie sich weigerten einen passablen Kandidaten aufzustellen. Selber Schuld. Antworten


Paul Thürig

09.03.2010, 10:51 Uhr
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Mauch ist gewählt und muss nun zeigen,ob sie diesen hohen Anforderungen zu genügen vermag! Jammern aus dem bürgerlichen Lager im Nachgang nützt aber nichts mehr !Denn diese Kreise haben einmal mehr jämmerlich versagt! Warum präsentierten diese nicht eine Alternative zu Mauch?Dümmer können sich die Bürgerlichen in der Stadt Zürich tatsächlich nicht mehr benehmen! Antworten


Betty Sanders

09.03.2010, 10:39 Uhr
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Hallo Ihr Mauch-Fans, die Graphik ist nicht verfälscht, da sie überhaupt keinen Gegner hatte. Tatsache ist, dass die Hälfte der Wähler Mauch gar nicht will und leer einlegten, da es keine Alternative gab. Das Resultat für Mauch ist gar nicht blendend und es gibt für die graue Maus, unexistente "Stadtpräsidentin" keinen Anlass zur Freude. Reine Selbstüberschätzung, dass sie sich berufen fühlt. Antworten


Hans P. Grimm

09.03.2010, 06:21 Uhr
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@Peter Müller, von welcher Leistung sprechen sie? Antworten


majo naef

09.03.2010, 06:19 Uhr
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So eine graue Maus ist Corine Mauch gar nicht, sonst hätte sie nicht einen Staranwalt engagiert. War ein guter Schachzug. Antworten


Stephan Bächli

09.03.2010, 03:49 Uhr
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Es hat nichts mit bürgerlichen Wählern zu tun, dass wir dich nicht gewählt haben, liebe Corinne! Antworten


alfred neumann

09.03.2010, 01:21 Uhr
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@racine: nur wer prozent-rechnung nicht versteht, erkennt eine verfälschte grafik. aber was will man sonst auch zu dieser wahl sagen? jedem volk die regierung, die sie verdient! ich warte nur noch auf die verlegung des steuersitzes der UBS nach opfikon - I had a dream! Antworten


Claudio panciera

08.03.2010, 23:55 Uhr
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Aber egal wie verzerrt die Grafik sein mag. Fakt ist, dass der Anteil der unzufriedenen Leute (welche keinen Kandidaten wählen) drastisch steigt. Es sind beinahe 45%! die keinen gesetzten Kandidaten wollten. Antworten


Heinz Gfeller

08.03.2010, 22:09 Uhr
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Mit der Stadt Zürich geht es abwärts. Es funktioniert nicht einmal mehr die Demokratie. Wo bitte ist denn in Zürich die Opposition? Die Politiker setzen sich lieber auf die warmen Exekutivsessel, als sich im den Ideenwettbewerb zu kümmern. Es ist halt einfacher und man tritt Niemanden auf den Schilpps Antworten


urs kellerhans

08.03.2010, 22:07 Uhr
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Lasst mal endlich unsere Stadtpräsident ruhig arbeiten!Sie findet immer einen Dialog ! Antworten


Jürg Siegenthaler

08.03.2010, 21:29 Uhr
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@ Jens Gloor ausgerecht Stöhlker! Dass den überhaupt noch jemand ernst nimmt. Das ist der einzige PR-Berater, der sich öfters selber zu weit aus dem Fenster lehnt und gut beraten wäre, selber mal einen PR-Berater beizuziehen!! Antworten


Peter Müller

08.03.2010, 20:09 Uhr
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Diese Aussage ist nun völlig unzutreffend und tendentiös. Richtig ist, dass Corine Mauch besser als jeweils Elmar Ledergeber abschloss. Da die Bürgerlichen ohne valablen eigenen Kandidaten nicht für Mauch, sondern leer stimmten, überrascht nun wirklich nicht und tut der Leistung von Mauch in keiner Weise einen Abbruch.. Antworten


Jens Gloor

08.03.2010, 19:25 Uhr
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Corine Mauch scheint sich darüber nicht zu sorgen. Ihr Hauptziel für 2010 war ja Stadtpräsidentin zu bleiben. Bitte lest den Stöhlker-Blog zum Thema. Sie will Kultur und lässt Kulturelle am Sihlufer mit übertriebenem Polizeiaufgebot verhaften. Gut geschriebener Artikel. Zürich - Quo Vadis? Antworten


Balthasar Glättli

08.03.2010, 19:16 Uhr
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Die Interpretation ist auf den ersten Blick einleuchtend. Aber nach kurzem Nachdenken muss man sie klar verwerfen. Dass Frau Gut keine glaubwürdige Alternative für die doch zahlreichen Wähler der Rechten und der Mitte war, hat sich gezeigt. Die leeren/"vereinzelten" Stimmen kommen zu einem guten Teil von Bürgerlichen, denen keine reale Gegenkandidatur geboten wurde von SVP/FDP. Da hat Mauch recht. Antworten


Roman Racine

08.03.2010, 19:13 Uhr
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Die Grafik ist verzerrt. Das sieht man daran, dass Corine Mauch bei ihrem Wahlgang mehr Stimmen hatte als Elmar Ledergerber in seinen beiden, aber trotzdem einen kürzeren Balken hat. Indem man jeden Balken mit einem unterschiedlichen Faktor skaliert, kann man grafisch so ziemlich alles "beweisen" ohne lügen zu müssen, das ist ein beliebter Marketingtrick. Antworten


Pawel Silberring

08.03.2010, 19:10 Uhr
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Die Grafik zeigt vor allem, dass je schwächer die HerausfordererIn, desto mehr leere oder vereinzelte Stimmen. Eigentlich nicht erstaunlich, weil alle, die keine Sozialdemokratin wollten, nur Susi Gut oder leer einlegen konnten. Und dass Mauch "vielgeschmäht" sei, schreibt hier eine Zeitung, die viel geschmäht hat. Das Volk hat für Mauch entschieden. Antworten


Christian Fisch

08.03.2010, 18:59 Uhr
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Wer die Zahlen wirklich anschaut und nicht im öden Mauchbashing, dem sich der TA anscheinend verschrieben hat verbleibt, sieht, dass Corine Mauch mehr Stimmen gemacht hat, als der ach so tolle Elmar Ledergerber jemals. Frau Mauch geniesst als eine grössere Unterstützung als der ehemalige "Sonnenkönig". Nicht schlecht nach nur 10-monatiger Amtszeit und einer ziemlich dümmlichen grauen Maus-Kampagne Antworten


Murat Karasu

08.03.2010, 18:59 Uhr
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Gibt es eigendlich keine kompetentere Persönlichkeit bei der SP, selbst viele Sozialdemokraten die ich kenne lehnen diese Frau voll und ganz ab.... Antworten


Marie V.Roth

08.03.2010, 18:45 Uhr
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In Zürich hat man ein seltsames Politverständnis, in der Tat. Offensichtlich hatte keine der andern Parteien den Mut, eine eigene Kandidatur aufzustellen. Das ist nicht Frau Mauchs Problem. Ich würde auch niemals einen SVP Vertreter wählen, aber ich würde mich dafür einsetzten, dass meine Partei einen valablen Kandidaten aufstellt. Leere Stimmen sind keine Proteststimmen. Es sind einfach Unnütze! Antworten



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