32 Millionen für das neue Heim der Zürcher Elefanten
Aktualisiert am 17.12.2008 8 Kommentare
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In einem Wettbewerb wurde das Projekt Antoni der Zürcher Architekten Eugster und Schietsch als das überzeugendste zur Weiterbearbeitung ausgewählt, wie Zoo-Direktor Alex Rübel am Mittwoch vor den Medien ausführte. Gestaltet wird die Anlage als ausgetrocknetes Flussbett am Rande des Dschungels, wo es aber auch schattige und windgeschützte Plätze gibt. Herzstück ist ein grosses Wasserbecken, in dem die Elefanten beim Schwimmen beobachtet werden können.
Die Besucherinnen und Besucher werden so geführt, dass sie den Eindruck erhalten, mitten in der Elefantenlandschaft zu stehen. Zudem werden ihnen Natur und Kultur Asiens nähergebracht.
Sammelaktion für den Elefantenpark geplant
Für den Elefantenpark hat der Zoo ein Budget von 32 Millionen Franken. Noch ist bei weitem nicht alles zusammen. Für kommendes Jahr plane man eine grosse Sammelaktion, sagte Zoodirektor Rübel. Er hofft, bis Ende 2009 die Baubewilligung zu erhalten. Die Bauarbeiten würden dann umgehend an die Hand genommen. Läuft alles nach Plan, wird die Anlage 2012 eröffnet.
Heute leben im Zoo Zürich der etwa 39-jährige Bulle Maxi, die Kühe Druk (41-jährig), Ceyla (33) und Indi (22) sowie die Jungtiere Chandra (6), Farha und Fahim (beide dreijährig). Die Anlage soll ein bis zwei Bullen, vier Kühen und deren drei bis fünf Jungtieren Platz bieten, aber um ein Mehrfaches grösser sein als die heutige.
Engagement für Erhaltung der bedrohten Tiere
Wie schon bei der Masoala-Halle verbindet der Zoo die Tierhaltung in der Schweiz mit einem Engagement für die Erhaltung der Tiere in der Natur. Man werde eine enge Zusammenarbeit eingehen mit einem Nationalpark in Thailand, sagte Rübel.
In der Natur sind die asiatischen Elefanten stark bedroht. Wurde ihr Bestand vor hundert Jahren noch auf rund 100 000 Tiere geschätzt, so ist ihre Zahl bis heute auf rund 30 000 zusammengeschrumpft. Ein wichtiger Grund dafür ist die Umwandlung von immer mehr Wildnis zu Kulturland, der Lebensraum für die grossen Tiere wird damit immer knapper. (los/sda)
Erstellt: 17.12.2008, 14:54 Uhr
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8 Kommentare
Da waren die Architekten ja nicht besonders innovativ. Offensichtlich haben sie sich vom pekinger Vogelnest von Herzog&de Meuron inspirieren lassen. Deshalb schlage ich als Namen "Elefantennest" vor. Neben dem faden Plagiats-Beigeschmak bleibt denoch zu sagen, dass die Anlage einen soliden Eindruck macht. Antworten


































