5,5 Millionen für Bahnhof Stettbach

Der Bahnhof Stettbach in Zürich wird durch den Ausbau der Glattalbahn zu einer Drehscheibe des ÖV.

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Für Umgestaltungsmassnahmen hat der Zürcher Gemeinderat am Mittwoch einen Objektkredit von knapp 5,5 Millionen Franken bewilligt.

Mit dem Geld sollen ein Kiosk mit Billett-Verkaufsstelle und eine WC-Anlage gebaut werden. Zudem sollen die Reisenden durch Dachbauten besser vor Unwetter geschützt werden. Der Platz wird ausserdem neu gestaltet und die Velo-Abstellanlage vergrössert.

Für die meisten Parteien war der Objektkredit unbestritten. Das Projekt sei clever und sinnvoll, war der Grundtenor bei FDP, CVP, AL und SP.

Laut SVP zu wenig Parkplätze

Die SVP lehnte den Kredit ab, da nichts für die Autofahrer getan werde. Es werde zu wenig Parkraum angeboten. 14 Grüne enthielten sich der Stimme, weil ihrer Ansicht nach eine vorgesehene Bachverlegung nicht zwingend ist.

Stadträtin Ruth Genner (Grüne, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsamtes) brachte das Geschäft jedoch mit 82:25 Stimmen durch. Sie nahm zudem ein Postulat entgegen, das eine Verbesserung des Überdachungsprojektes forderte.

Die Gesamtkosten für die Gestaltung der sogenannte öV-Plattform Bahnhof Stettbach an der Grenze zu Dübendorf belaufen sich auf 45 Millionen Franken. An den Kosten beteiligen sich die SBB, der Kanton Zürich, die Stadt Zürich und Dübendorf. In Dübendorf fällt die Entscheidung über den Kredit am 6. Oktober.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Anfang 2009 und dauern bis Ende 2010. Am Bahnhof Stettbach verkehren dann jährlich rund 9 Millionen Reisende, rund 20 Prozent mehr als heute. (sda)

Erstellt: 24.09.2008, 20:06 Uhr

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