68 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung im Winterthurer Spital
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Von den insgesamt 68 Jugendlichen mit einer Alkoholvergiftung waren 26 Mädchen. 28 der Jugendlichen hatten ihren Wohnsitz in der Stadt, 40 kamen von ausserhalb, wie aus einer am Montag publizierten Antwort des Stadtrates auf eine Anfrage im Grossen Gemeinderat hervorgeht.
Die Situation in Winterthur sei vergleichbar mit derjenigen in andern grösseren Städten der Schweiz. Gemäss Angaben des KSW steige die Zahl der Alkohlvergiftungen bei den 14-jährigen deutlich an und erreiche die Spitze bei den 18- und 19-Jährigen.
Laut dem Stadtrat gibt es mehrere Gründe für Alkohlvergiftungen. Bei Jugendlichen könne diese schon durch kleinere Alkoholmengen ausgelöst werden. Warnsignale des Körpers würden in solchen Fällen mangels Erfahrung oft verkannt.
Massnahmen sind ausreichend
Bei dem so genannten «Binge Drinken» würden noch vor einem Clubbesuch sehr schnell sehr grosse Mengen getrunken – oft auf leeren Magen. Oft würden auch Mischgetränke konsumiert oder aber Alkohol mit andern Substanzen wie Ecstasy, so genannten KO-Tropfen, Amphetaminen, Cannabis oder Kokain kombiniert.
Aus Sicht des Stadtrates sind in Winterthur die Massnahmen und Abläufe hinsichtlich Frühintervention bei alkoholgefährdeten Jugendlichen «zweckmässig und ausreichend». Mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) verfüge das KSW über eine auf Kinder und Jugendliche spezialisierte Abteilung mit einem vernetzten Beratungs- und Behandlungsangebot. (rub/sda)
Erstellt: 12.09.2011, 19:09 Uhr



