80 Meter unter der Stadt
Von Jvo Cukas. Aktualisiert am 12.10.2011 8 Kommentare
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Der Bau der Durchmesserlinie schreitet in grossen Schritten voran. Das grösste Bauwerk in einer Schweizer Stadt soll bis 2015 endgültig fertiggestellt sein. Die Teilstrecke Oerlikon bis Hauptbahnhof, die durch den Weinbergtunnel führt, kann bereits Mitte 2014 in Betrieb genommen werden.
Nur unter dem Hauptbahnhof ist der 4,5 Kilometer lange Tunnel noch nicht zu Ende gegraben. Rund 45 Meter müssen hier noch fertiggestellt werden. Dies soll im November dieses Jahres so weit sein. Der Tunnel ist Teil der rund 10 Kilometer langen Durchmesserlinie, die ab Ende 2015 den HB mit den Bahnhöfen Altstetten und Oerlikon verbindet.
Der Weinbergtunnel soll aber bereits Mitte 2014 in Betrieb genommen werden, wenn Schienen und Bahntechnik fertiggestellt sind. Zurzeit ist er noch im Rohbau. An seiner tiefsten Stelle liegt er 80 Meter unter der Stadt. Ebenfalls Mitte 2014 ist der Bahnhof Löwenstrasse ausgebaut. Vier Geleise, zwei Perrons und zusätzliche Einkaufspassagen sind hier geplant. Ende 2015 sollen dann die Bahnbrücken fertiggestellt sein, welche die Durchmesserlinie bis Altstetten fortführen.
Zwei Milliarden Gesamtkosten
Laut Gesamtprojektleiter Roland Kobel wurden bisher 1,3 der zwei Milliarden Franken verbaut, welche die Durchmesserlinie kosten soll. Damit sei man auf Kurs. Auch der Zeitplan könne eingehalten werden.
Laut SBB-Sprecher Daniele Pallecchi rechnen die SBB bis 2030 mit einer Verdoppelung des Passagieraufkommens in grossen Städten, gesamtschweizerisch mit 50 Prozent mehr. Die Durchmesserlinie könnte dies tragen, allerdings sei es noch von weiteren Faktoren abhängig. Dennoch hätten «die vier unterirdischen Geleise theoretisch die gleiche Kapazität, wie die 16 oberirdischen beim Kopfbahnhof.» Zurzeit verkehren täglich 1500 Züge am Hauptbahnhof.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.10.2011, 14:51 Uhr
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8 Kommentare
Finde ich also super das in Bälde dieses Tunnel in Betrieb genommen werden kann. Dieses Loch wird dringenst benötigt. S-Bahn ist die Zukunft unserer Stadt. Denn die veraltete Trampolitik die in der Stadt Zürich gehandabt wird, stösst schon lange an Ihre Grenzen. Busbetriebe und S-Bahn, so heisst die Mischung für die zukünftige Verkehrspolitik der Stadt. Antworten
Nach meiner Ansicht ist dieser Tunnel einfach ein weiteres Stück U-Bahn, das Zürich untertunnelt.
Irgendwann werden alle wichtigen Zürcher Verkehrsadern unter den Boden verlegt sein. Diese Entwicklung sieht man in allen grossen Städten. Der Grund ist, dass die Oberfläche im Zentrum grosser Städte einfach zu wertvoll ist, um sie dem Verkehr zu überlassen.
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Zürich
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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