Zürich
Affe entflieht in die Wälder von Zürich
Aktualisiert am 29.08.2012 28 Kommentare
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Wer den Affen sichtet, kann sich laut Alex Rübel unter der Nummer 044 254 25 00 beim Zoo Zürich melden.
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Ein Gelbbrust-Kapuzineraffe aus dem Affengehege des Zoos treibt sich in den Wäldern des Zürichbergs herum, das bestätigt Zoo-Direktor Alex Rübel gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet . «Er ist wohl in den Graben gefallen und dann auf der falschen Seite rausgelaufen», sagt Alex Rübel.
Das gut einjährige Äffchen mit dem Namen Kelso sei wohl aus Neugier etwas zu weit gelaufen und habe dann nicht mehr zurückgefunden, vermutet Alex Rübel. Man habe sofort Polizei und Wildhüter informiert, als klar wurde, dass das Tierchen ausgebüxt ist.
Der «Beobachter Natur» berichtete heute Nachmittag, dass eine Spaziergängerin den Affen im Zürchbergwald gesichtet habe. Das Tier soll sich oberhalb des Irchels, in der Nähe der Universität Zürich-Irchel und des Tierspitals aufgehalten haben.
Gefährlich sind Marder, Füchse und Autos
Obwohl er im Zoo auch erlesenere Nahrung wie Früchte und Gemüse erhält, könne sich Kelso in freier Wildbahn mit Blätter und Knospen ernähren, auch Kälte mache ihm nichts aus. «Gefährlich werden können ihm aber andere Tiere wie Marder, Füchse oder Krähen und auch Autos», sagt Alex Rübel. Für die Bevölkerung sei das Äffchen hingegen in keinster Weise eine Bedrohung.
Wer dem Affen begegne solle sofort den Zoo anrufen und in der Nähe bleiben, denn es sei schwierig ihn im Wald zu sehen, weil er so klein ist. Geplant sei, Kelso dann mit Futter anzulocken und ohne Betäubung einzufangen.
Der Gelbbrust-Kapuzineraffe ist eine bedrohte Tierart aus Brasilien. Die Tiere werden im Rahmen eines Zuchtprogrammes in Zürich gehalten um sie eventuell eines Tages wieder am Ursprungsort ansiedeln zu können.
(kle)
Erstellt: 28.08.2012, 19:41 Uhr
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28 Kommentare
Wünsche dieses Äfflein wird in den nächsten 72 Std. gefunden und kommt wohlbehütet zurück in den Zoo. Ansonsten hat es keine grossen Überlebenschance ohne Wärme und Nahrung in unseren Wäldern. Auch der Stressfaktor wegen anderen Wildtieren kann diesem Geschöpf zum Verhängnis werden. Ist für einige eine belustigende Geschichte, jedoch für den Affen Horror. Antworten
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