Alfredo Lardelli baut spektakulären Unfall
Schillernde Figur: Alfredo Lardelli.
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Der spektakuläre Selbstunfall ereignete sich kurz vor Mittag. Der BMW-Fahrer fuhr auf der Kalkbreitenstrasse in Richtung Badenerstrasse. Kurz vor der Kreuzung soll er beschleunigt und einen stehenden Wagen überholt haben, wie ein Augenzeuge gegenüber «TeleZüri» sagte. Daraufhin schoss der Wagen über das Trottoir, durchschlug das Geländer und stürzte die Böschung hinunter.
Das Auto landete auf dem Dach und blieb knapp oberhalb der Gleise an einem Fahrleitungsmast stehen. Gemäss Recherchen von «TeleZüri» sass der 53-jährige Alfredo Lardelli am Steuer. Der Mann, der in den Achtziger Jahren wegen dreifachen Mordes verurteilt worden war, wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Zürcher Universitätsspital eingewiesen. Gegenüber «TeleZüri» liess er ausrichten, dass es ihm gut gehe.
Beifahrerin erlitt Schock
Seine Mitfahrerin, eine 42-jährige Frau erlitt einen Schock, konnte aber das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Seit Lardelli wieder in Freiheit ist, nennt er sich Borgatte dos Santos. Er ist in der Erotikbranche tätig und arbeitet auch als Rechtsberater.
Augenzeugen des Unfalls erheben schwere Vorwürfe gegen Lardelli, wie «TeleZüri» weiter berichtet. So habe er versucht, bei einer Kreuzung ein Auto zu überholen. Dabei soll Lardelli die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Der Bahnverkehr in Zürich-Wiedikon wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt, wie ein SBB-Sprecher gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet sagte. (vin/fsc/cpm/sam)
Erstellt: 10.03.2010, 13:18 Uhr
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