Zürich

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Altbauwohnungen in Zürich: Schweizer ziehen aus, Deutsche ein

Die kantonalen Statistiker widerlegen das Vorurteil, dass gut ausgebildete Einwanderer den Einheimischen die schönen neuen Wohnungen wegschnappen. Trotzdem treiben diese die Preise in die Höhe.

Die Schweizer bevorzugen Neubauten.

Die Schweizer bevorzugen Neubauten.

Der Zürcher Wohnraum ist knapp. Erst recht seit Juni 2007, als die volle Personenfreizügigkeit in Kraft ist. Seither liessen sich pro Quartal durchschnittlich 4000 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger im Kanton nieder. Der wirtschaftliche Abschwung stoppte diesen Zustrom weit weniger stark als erwartet. Das Bevölkerungswachstum blieb letztes Jahr so hoch wie zu früheren konjunkturellen Blütezeiten.

Zwei Zuzüger, eine Wohnung

Vor allem die Zuwanderung von 2007 und 2008 hätten «die Aufnahmefähigkeit des Wohnungsmarkts an seine Grenzen gebracht», schreibt das kantonale Statistische Amt in einer neuen Analyse. Denn es gelte die Faustregel, dass es pro zwei Zuzüger eine zusätzliche Wohnung brauche. Im Schnitt wurden zwar auch 2000 Wohnungen pro Quartal gebaut, um die Nachfrage zu stillen. Als aber in drei Quartalen jeweils bis zu 10'000 Personen nach Zürich zügelten, konnte das der Markt nicht mehr schlucken.

Erstmals hat Statistiker Urs Rey dank der Harmonisierung der Einwohnerregister auch untersucht, welche Wohnungen Einheimische und Zuzüger belegen. Die gängige Meinung, dass sich gut ausgebildete Einwanderer auf schöne neue Wohnungen stürzen, bestätigte sich dabei nicht. Im Gegenteil: «Neubauten wurden vor allem von der Schweizer Bevölkerung belegt», sagt Rey. Diese bezog fast 60 Prozent aller neuen Mietwohnungen, 75 Prozent des Stockwerkeigentums und 80 Prozent der Einfamilienhäuser.

Ein ganz anderes Bild

Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei den Altbauwohnungen im Kanton (vor 2006 gebaut). Dort gilt: Schweizer Haushalte zogen eher aus, ausländische eher ein – und brauchten weniger Platz. Im Jahresschnitt 2006 bis 2008 teilten sich jeweils 7700 ausländische Mieter Wohnungen, die zuvor 5000 Schweizer bewohnt hatten. Fast die Hälfte der neuen Bewohner (3700) waren Deutsche.

Genau in diesem Punkt macht aber Rey die «problematischste Auswirkung der hohen Zuwanderung» auf den Wohnungsmarkt aus: Wären mehr moderne Wohnungen zu konkurrenzfähigen Preisen zu haben, würde ein Teil der alten Wohnungen aus dem Markt fallen, die Leerstände erhöhen und den Preisdruck mindern. Das sei aber nicht der Fall: «Auch qualitativ ungenügende Wohnungen finden dank des Wanderungsdrucks meist problemlos wieder Bewohner, ohne dass die Mieten nach unten angepasst werden.» Die Folge: Die Preisspirale dreht sich weiter.

Rey geht sogar davon aus, dass die Mieten noch anziehen könnten, wenn sich die derzeit einmalig tiefen Hypothekarzinsen erhöhen. «Ein Teil der Eigentumsnachfrage verlagert sich dann auf das Mietsegment, was dort den Preisdruck nochmals erhöht.»

In Genf wird weniger gebaut

Die hohe Zuwanderung hat aber auch ihre guten Seiten. Denn sie ist laut Rey der Grund, dass so viele neue Wohnungen gebaut werden wie seit den Siebzigern nicht mehr. 2009 waren es zum dritten Mal in Folge mehr als 9000 – mit Schwerpunkt im Limmattal und Glattal. Der Statistiker macht das anhaltende Bevölkerungswachstum verantwortlich für diesen Bauboom. «Die Aussicht auf eine robuste Wohnungsnachfrage hat in Zürich bei Investoren ein Klima des Vertrauens geschaffen, um für zahlreiche Wohnbauprojekte grünes Licht zu geben.» In Genf etwa sei das ganz anders. Dort sei die Zuwanderung auch hoch und der Wohnungsmarkt ausgetrocknet, aber es werde trotzdem wenig gebaut.

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Erstellt: 06.09.2010, 23:19 Uhr

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75 Kommentare

Nina Müller

23.05.2011, 16:26 Uhr
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die schweiz bekommt durch die vielen deutschen leider immer mehr die «geiz ist geil»mentalität. immer öfter steht der preis und nicht die qualität im vorderung. in allen bereichen. das finde ich beängstigend… nur schon dass hier aldi und co aufeinmal wie pilze aus dem boden geschossen und alles nurnoch nach dem motto hauptsache billig verkaufen…schade. Antworten


Patrick Tanner

17.09.2010, 13:21 Uhr
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@Emmenegger die Zuwanderung hat jedoch zu keinem höheren BIP-Wachstum geführt. Die Zuwanderung führte jedoch zu einem tieferen Produtivitätszuwachs, weil viele Einwanderte in Bereichen mit einer tiefen Produktivität (z.B. Gesundheitswesen) tätig sind. Zudem haben d. Unternehmen durch die Zuwanderung weniger Anreize durch technische Innovation die Produktivität zu erhöhen. Folge: Wettbewerbsverlust Antworten


steve kirschbaum

08.09.2010, 10:43 Uhr
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Sehr geehrte Marlen Widler, dann fangen Sie doch mit gutem Beispiel an und leben irgendwo draussen und nicht in einer Wohnung oder Haus, das ja auch gemauert wurde und dadurch die Landschaft zugemauert wurde!!!! Antworten


Fredi Emmenegger

08.09.2010, 10:07 Uhr
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@Patrick Tanner: Mein Ansatz ist, dass der Zuzug das BIP zwangsläufig steigert (Arbeitsleistung vorausgesetzt). Im Übrigen bringen uns diese etwas zu VWL-theoretischen Argumente hier nicht wirklich weiter und gehen am Thema vorbei. @robert mueller: Genau. Ich wollte es nicht schon wieder erwähnen, aber Egoismus und Raffgier sind das eigentliche Problem bei der Umsetzung. Antworten


Manuel Nehmer

08.09.2010, 09:46 Uhr
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@Urs Holzapfel: Im eigenen Interesse sollten sie aufhoeren, immer alles auf Fremdenfeindlichkeit zu projezieren. Die Einwanderung verursacht vielschichtige Probleme, und die Leute moechten nachhaltige Strategien sehen, um diese in den Griff zu bekommen. Sie werden die geschmaehten Schweizer immer mal wieder brauchen, wenn diese darueber abstimmen, wie es weitergehen soll. Antworten


Urs Holzapfel

08.09.2010, 08:46 Uhr
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@m.zettl:bin genau ihrer meinung.man sollte einfach den sozialen wohnungsbau ankurbeln;aber das kostet.sündenböcke sind billiger,denken sich auch die (übrigens schweizer) vermieter und(schweizer) arbeitgeber.noch etwas:heute lese ich,dass luxemburg über 43 (i.w.:dreiundvierzig) prozent ausländer hat.dennoch hört man niemals von hassorgien gegenüber deutschen und anderen.das sagt einiges! Antworten


Beatrice Stolz

08.09.2010, 08:23 Uhr
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Nicht unsere deutschen Nachbarn nehmen uns Schweizer den günstigen Wohnraum weg, sondern wir selber durch unsere hohen Ansprüche an den Wohnraum. Ich habe bis jetzt durchwegs nur gute Erfahrungen mit deutschen Mitmenschen gemacht. Antworten


Manfred Zettl

07.09.2010, 22:24 Uhr
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Natürlich verstärkt PFZ und Zuzug den Druck auf den Wohnungsmarkt. Letztendlich hat aber der freie Markt kein Interesse an günstigen Mieten, denn Kapital giert nach Rendite. Einzig staatliche Eingriffe in Form von sozialen Wohnbau oder ins Mietrecht können günstige Mieten bringen. Aber solange man PFZ und Zuzüger als alleinige Sündenböcke präsentieren kann, fragt "gottlob" kein Schweizer danach. Antworten


Marcel Wismer

07.09.2010, 21:02 Uhr
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@Martina Schmidt Lächerlich was Sie schreiben, sie denken sie seien in Zürich in Zagreb? Lächerliche 40000 Kroaten leben in der Schweiz ein Grossteil davon sind eigl. bonsnische Kroaten.Die Schweiz war noch nie Anziehungspunkt der Kroaten ich durfte dieses Jahr dieses unglaublich wunderschöne Land besuchen,nette gastfreundliche Menschen,hört mal mit diesem Rassismus auf! Antworten


René K

07.09.2010, 18:53 Uhr
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Guten Abend alle Quartale wieder... Egal, um was es in diesem Artikel geht, es wird werden wieder viele Klischees gegen die Deutschen zum Vorschein gebracht. Am besten gefällt mir heute: Maria Schmid von 12.13 Uhr. Ich freue mich immer wieder über Kommentare, die zeigen, dass die Deutschen freundlich und hilfsbereit sind. Also das Gegenteil vieler Meinungen. Ich mag sie! Antworten


Peter Müller

07.09.2010, 17:12 Uhr
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Ich kam in die Schweiz, weil ich geholt wurde! Die teure Miete bezahl ich an einen Schweizer Vermieter! Den leicht zu niedrigen Lohn bekomme ich von meinem Schweizer Chef. Ich zahle in die AHV, IV und ALV ein. Ich konsumiere in der Schweiz. Alle sind nett zu mir und ich zu ihnen. Ich lebe hier und fühle mich wohl. Ich bekomme Zweifel, wenn ich Zeitungskommentare lesen muss. Denken alle so? Antworten


Martina Schmidt

07.09.2010, 17:07 Uhr
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@Patrick Reich: Ich stimme Ihnen zu - das Problem sehe ich ganz woanders. Wenn ich in Zürich Bus fahre, frage ich mich immer, ob ich nicht in Zagreb bin. Und wer beantragt denn massenweise IV? Doch nicht die Deutschen! Antworten


Martina Schmidt

07.09.2010, 17:07 Uhr
Melden

@Patrick Reich: Ich stimme Ihnen zu - das Problem sehe ich ganz woanders. Wenn ich in Zürich Bus fahre, frage ich mich immer, ob ich nicht in Zagreb bin. Und wer beantragt denn massenweise IV? Doch nicht die Deutschen! Antworten


Manuel Nehmer

07.09.2010, 16:37 Uhr
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@Urs Holzapfel: Da haben sie vollkommen recht. Und diese Arbeitgeber werden vom Volk auch noch zur Brust genommen, da können sie sicher sein. Es geht hier nicht um den einzelnen Einwanderer, sondern um die schiere Masse. Ich habe viele Deutsche Freunde hier, die mir teuer sind. Diese haben z.T. auch recht radikale Ansichten, und würden 'den Laden' lieber heute als morgen dicht machen. Antworten


robert mueller

07.09.2010, 15:55 Uhr
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@fredy emmenegger@heiri widmer> Die Lösung des ewigen Wachstumsproblems wäre eigentlich einfach¨ wenn da nicht jeder EInzelne nur für seine Kasse schauen würde. Dass es jedoch dadurch langfristig allen - auch jenen im Osten und im Süden besser gehen würde, da sind wir uns vermutlih ebenso einig. Es gibt KMU's welche nach dem Prinzip null Wachstum jedoch guter Profit nicht schlecht dastehen. Antworten


Patrick Tanner

07.09.2010, 15:47 Uhr
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@Emmenegger Die bilateralen Verträge führen zu einem tieferem Wirtschaftswachstum (jährl. durchschnittl. reale BIP-Wachstum) und durch die Immigration muss das BIP auf noch mehr Einwohner verteilt werden, wodurch nach Adam Riese das BIP pro Kopf/Einw. sinkt. Mit anderen Worten es kam zu einem Wohlstandsverlust und gleichzeitig sinkt die Wettbewerbsfähigkeit u. Wertschöpfung unserer Wirtschaft. Antworten


Patrick Tanner

07.09.2010, 15:40 Uhr
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@Emmenegger Ihre Argumentation ist konfus. Die Statistik des SECO beweist ganz klar, dass sowohl der jährl. Arbeitsproduktivitätszuwachs als auch der Multifaktorproduktivitätszuwachs und vor allem das Wirtschaftswachstum seit Einführung der Bilateralen I signifikant tiefer ist, als nach dem EWR-Nein bis 2002. Die bilateralen Verträge führen zu weniger Wachstum als die Isolation nach dem EWR-Nein. Antworten


Fredi Emmenegger

07.09.2010, 15:13 Uhr
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@Heiri Widmer: Eigentlich nichts. Es würde jedoch eine ziemliches Umdenken bei uns voraussetzen. Manager- und Bankerboni und andere Einkommen würden nicht nur immer steigen, Immobilienbesitzer müssten sich auf eine Stagnation gefasst machen und der eine oder andere bequeme Landsmann müsste Jobs annehmen, die ihm vielleicht nicht sonderlich behagen. Antworten


Florian Meier

07.09.2010, 15:13 Uhr
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Schön zu sehen, wie das eigentliche Thema mit der Zeit in den Kommentaren wieder mal aus den Augen verloren wurde. Fehlt nur noch, dass die Ausschaffungsinitiative und die Wahlen von 2011 thematisiert werden. Wie hiess eigentlich das eigentliche Thema - ach ja "Altbauwohnungen in Zürich: Schweizer ziehen aus, Deutsche ein" ;-) Antworten


Fredi Emmenegger

07.09.2010, 15:05 Uhr
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@Patrick Tanner: Falsche Kennzahl in Bezug auf Ihre Rückschlüsse. Bei Zu-/Abwanderung würde sich, gleichen Auslastungsgrad und flexibles In-/Outsouring vorausgesetzt, das Wachstum/Arbeitsproduktivität nicht ändern. Dass keine übermässige Schrumpfung stattfindet bei Zuwanderung würde eher meine These stützen. Antworten


Patrick Reich

07.09.2010, 15:04 Uhr
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Dieses Deutschen-Bashing ist doch wirklich hochnotpeinlich und eines Schweizers unwürdig. Ich durfte als Schweizer während meiner 2 Jahren in Frankfurt immer mit sehr viel Wohlwollen rechnen und bekam bei der Wohnungssuche sogar Vorrang! Wenigstens haben wir mit unseren Deutschen Freunden hier nicht die selben Integrationsprobleme wie mit anderen "Kulturen" (s. Sarrazin-Debatte). Antworten


Manuel Nehmer

07.09.2010, 15:01 Uhr
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@Michi Beck: 'Moral' sagen, und 'Eigennutz' meinen, bleibt selten unentdeckt. All diejenigen die jetzt so fleissig auf das ach so hinterwäldlerische und amoralische Gebaren der Schweizer einprügeln, sollten sich fragen wie sie in der Situation handeln würden. Und evtl. steckt hinter der Kritik ja einfach nur der provane Wunsch, sich nicht vom neu entdeckten Goldtöpfchen vertreiben zu lassen. Antworten


Peter Zumtobel

07.09.2010, 14:36 Uhr
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@ Sibille Neuenschwand. Zur Info: Wenn man in der Schweiz von "gut ausgebildeten" Deutschen spricht, vergleicht man sie nicht mit uns Schweizern, sondern mit den bisherigen Einwanderern aus Italien, Portugal und dem Balkan. Die universitäre (HSG, ETH) und die Berufsbildung sind und waren in der CH immer besser als irgendwo sonst auf der Welt. Nur so konnten wir diesen Wohlstand (ohne D) schaffen. Antworten


Matt Gafner

07.09.2010, 14:32 Uhr
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@Michi Beck: Menschen aus Ex-Jugoslawien und Deutschland können nun mal schlichtweg nicht nachempfinden, wie es ist, wenn man im eigenen Land im Durchschnitt von 22%, in einzelnen Regionen von fast 50% Ausländern umgeben ist. Es ist doch momentan interessant zu sehen, wie in D bei nicht mal 10% Ausländeranteil eine riesen Integrationsdebatte ausbrechen kann. Wie wär's dort wohl bei 22% Anteil??? Antworten


Michi Beck

07.09.2010, 14:11 Uhr
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@Bojan Antonovic -> da haben sie nach ihren Namen nach zu Urteilen recht. Denn bisher waren die Leute aus dem ehemaligen Jugeslawien die Sündenböcke. Nun sind es die Deutschen... Naja, Hauptsache der Eidgenosse an sich lebt korrekt und Weltfremd. Eine Mauer drum und verhungern lassen. "Ironie an ->" Egal, die Schweizer Wirtschaft wird es ohne Fremde Hilfe schon richten "<- Ironie aus". Antworten


Patrick Tanner

07.09.2010, 13:42 Uhr
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@Emmenegger Sie behaupten, dass mehr Wertschöpfung in die Schweiz verlagert wurde. Können Sie dies belegen? Die Statistik des SECO zeigt nämlich, dass d. jährl. durchschnittl. Arbeitsproduktivitätswachstum seit Einführung der bilateralen Verträge signifikant abgenommen hat: Nach EWR-Nein 1993-2002 1,0%, von 2003-2009 nur noch 0,8%. Dasselbe beim Multifaktorproduktivitätszuwachs. Antworten


Patrick Tanner

07.09.2010, 13:32 Uhr
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@Holzapfel Rat: Die Personenfreizügigkeit kündigen mittels Volksabstimmung. Antworten


Heiri Widmer

07.09.2010, 13:31 Uhr
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@Fredi Emmenegger: Was soll schecht daran sein, wenn nötig Wertschöpfung ins Ausland zu verlagern? Wenn es in der Schweiz für die Einheimischen genügend Arbeitsplätze gibt, reicht das ja. Wirtschaftliche Stärke hat nichts mit absoluter Grösse zu tun. Es macht keinen Sinn, die seit 40 Jahren ausgezeichnet funktionierende CH-Wirtschaft aufzublasen, wenn die Pro-Kopf-Produktivität nicht steigt. Antworten


Urs Holzapfel

07.09.2010, 13:27 Uhr
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@Camenzind:Ich weiss,es ist vergebens,dennoch geb ich die Hoffnung nicht auf: Warum nutzen die Schweizer nicht ihre Energie und fragen Herrn Blocher&Konsorten nicht,warum sie Wasser predigen (gegen PFZ sein),aber Wein trinken (z.B.in der eigenen Firma viele Deutsche beschäftigen).Das wäre endlich mal etwas Sinnvolles. Antworten


Urs Holzapfel

07.09.2010, 13:19 Uhr
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Ich frag mich,wie es Deutsche derzeit im Zürcher Reizklima aushalten und wünsche möglichst vielen Schweizern,dass sie im Ausland ebensolche Erfahrungen machen.Rat:Steuern für Firmen drastisch erhöhen und den SCHWEIZERISCHEN Unternehmern auf die Finger klopfen,anstatt sich in der Zeitung in Weinerlichkeit zu ergehen. Antworten


Fredi Emmenegger

07.09.2010, 13:17 Uhr
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Die meisten hier haben noch eine Tatsache übersehen. Die PFZ ermöglichte nämlich u.a. auch, dass mehr Wertschöpfung nach CH verlagert wurde. Vorher hatten die Unternehmen viel hochwertige Arbeit ins Ausland gegeben. Der Vorteil bei den Einwanderer ist, dass diese ihr Salär zum Grossteil hier wieder ausgeben. Wenn wir diese also wieder heimschicken, werden nicht nur Kleingewerbler drunter leiden. Antworten


Nicola Andretti

07.09.2010, 12:57 Uhr
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@susanne beerli:Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch Deutsche die in die Schweiz ziehen weil es Ihnen hier gefällt, sie das Land klasse finden und hier Freunde haben. Ihr Annahme dass nur Wirtschaftsflüchtlinge einwandern ist lächerlich. Das ist es doch was Angst macht - es sind oft gut bezahlte Leute mit Fachkenntnissen. Es passt auch nicht dass die Schweizer Wirtschaft aktiv in DE wirbt. Antworten


hellmut herr

07.09.2010, 12:48 Uhr
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Es ist gut an dieser Stelle zu erfahren, dass jede/r Deutsche in der CH sich in ZH eine Whg. für sfr. 4000 leisten kann. Viell. liegt der hohe Mietpreis gar nicht an den Deutschen, sondern vielmehr an der Gier weniger unersättlicher Personen. @Anne Friedrich: Wieso abwarten bis sich die Lage entspannt? " Love it, Live it, Leave it ! . Antworten


Bojan Antonovic

07.09.2010, 12:39 Uhr
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Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte! Antworten


Maria Schmid

07.09.2010, 12:13 Uhr
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Ich war und bin gegen die Personenfreizügigkeit. bis jetzt hat's ja nur Probleme gebracht: zuviele Deutsche in Zürich und sorry, ich schimpf über die Deutschen solange ich will. Dank den Deutschen bin ich aus meinem Quartier verdräng worden, kann die MIete nicht bezahlen. Lieber HErr Diener: ich kann mir keine 4000 Franken Miete leisten! Ist doch ein Witz und absolug ignorant/arrogant. Antworten


Manuel Nehmer

07.09.2010, 12:08 Uhr
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@Roger Mettler: Herr Mettler, ich bin Innerschweizer habe aber auch viel in Zürich zu tun. Ich will jetzt nicht ins Deutschenbashing-Horn stossen. Aber ihre Sicht scheint mir ein wenig rosarot. Die Veränderungen werden auch bei uns wahrgenommen, und behagen vielen nicht. Wir wollen morgen nicht die gleiche Situation wie in Zürich haben. Beim momentanen Bevölkerungsdruck, siehts aber nicht gut aus. Antworten


Manuel Nehmer

07.09.2010, 12:01 Uhr
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@Jonas Diener: Mehr von ihren Beiträgen bitte. Schöner kann man das Problem nicht illustrieren! "...ich zahle etwas mehr als 4000.- Miete lebe aber trotzdem günstiger...". Auch wenn sie's nicht glauben Herr Diener. Aber es gibt Leute die können diesen Preis nicht bezahlen. Haben aber seit Jahrzehnten in dieser Stadt gelebt und sie aufgebaut. Zum Dank kriegen sie einen Fusstritt. Antworten


Remo Gfeller

07.09.2010, 11:52 Uhr
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@ Roger Mettler Sie sind ja ganz lustig wie? Haben Sie sich schon mal überlegt das es auch sein könnte das Deutsche wahrscheinlich primär nicht zu Euch in die Inner oder ost CH ziehen sondern nach Zürich! Mit Euch ist es doch genau dasselbe! Wie oft sehe ich SZ Nummern in Zürichs Strassen? Infrastruktur nutzen und hier verdienen aber abmotzen geht dann wie? Antworten


Peter Kunze

07.09.2010, 11:30 Uhr
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Man sollte nicht ein Problem des goldenen Dreiecks (Baden-Zug-Winterthur) auf die Restschweiz ableiten... Antworten


Jonas Diener

07.09.2010, 11:20 Uhr
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Hört doch mal auf über die Deutschen zu schimpfen. Ich empfinde die Deutschen als äusserst freundlich und bereichernd. Wer wo eine Wohnung findet ist doch völlig irrelevant. Ich habe mein Haus auf dem Lande vor ein paar Monaten verkauft und wohne heute in Zürich.Warum? Ich brauche heute kein Auto mehr, habe alles in nächster Nähe. ich zahle etwas mehr als 4000.- Miete lebe aber trotzdem günstiger. Antworten


susanne beerli

07.09.2010, 11:20 Uhr
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Sorry, wenn die Deutsche "besser ausgebildet" wären würde es Deutschland wirtschaftlich besser gehen und sie müssten nicht in die Schweiz als Gastarbeiter kommen. Sie sind oft "pflegeleichter", mit weniger Lohn zufrieden und kriegen so die Jobs. Was den Wohnungsnotstand angeht war das in Zürich doch schon immer so. Vor 20, 30 Jahren standen bei günstigen Wohnungen Leute schlange. Antworten


Martin Brömmer

07.09.2010, 11:18 Uhr
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An alle Schweizer, die sich über DIE Deutschen aufregen. Sollten morgen alle Deutschen die Schweiz verlassen, würde sich zwar so mancher aufrechte Schweizer sehr freuen, aber die Freude würde ihm spätestens im Krankheitsfall vergehen, denn vermutlich wären die meisten Spitäler geschlossen. Und noch etwas: viele Schweizer verwechseln ein gesundes Selbstvertrauen mit Arroganz. Antworten


Anton Schwarzer

07.09.2010, 11:12 Uhr
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Wir haben immer noch eine Direkte Föderalistische Demokratie, kompliziert aber einzigartig. Ihr Schweizer die Ihr hier schreibt, wir können die Zukunft gestalten. Geht an die Urne Wählt die Schweiz wie IHR sie wünscht und an die nächste Generation übergeben wollt. Ich habe in der Vergangenheit bei Abstimmungen verloren, leider. Ansonsten hätten wir heute nicht diese Probleme. Antworten


robert mueller

07.09.2010, 11:07 Uhr
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@patrik tanner> Sie haben recht. Ohne Zuwanderer und mit einer Industrie w elche ihre Produktivität den Resurcen (Personal) anpasst, würde es uns besser gehen. Denen es jedoch trotzdem besser geht, sind die Firmenbosse, Aktionäre Manager etc.Dies wäre auch in allen übrigen Ländern so. Alle produzieren so viel wie es ihre Ansässigen herbringen, in hoher Qualität etc. u gutem Preis. Alles wäre ok Antworten


Rolf Zbinden

07.09.2010, 11:00 Uhr
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Nein, die Deutschen sind nicht besser ausgebildet. Es gibt nur mehr gut ausgebildete Deutsche als Schweizer. Das liegt zum einen an der schieren Grösse von D, zum anderen aber auch am Versagen der Schweizer Bildungspolitik. Eine Akademikerquote von um die 20% ist für ein Land wie die Schweiz schlicht lächerlich und viel zu wenig. Es ist also eine selbstgemachte Misere, da hilft alle Polemik nichts Antworten


Reto Müller

07.09.2010, 10:50 Uhr
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Dreimal habe ich die Wohnung nicht bekommen, die dann ein Deutscher erhalten hat- eine Seite, die andere ist zwei Kollegen die je ein Zimmer in einer WG zu vermieten hatten wurden beinahe verfolgt. Weiter ist zwei älteren Herren gekündigt worden und deren Wohnungen erhalten nun junge dynamische... unglaublich aber wahr. Dieser Finanz-Quickie wird die Gesellschaft noch teuer zu stehen kommen. Antworten


Hans Meyer

07.09.2010, 10:49 Uhr
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Es ist Wahnsinn wie viele Wohnungen gebaut werden. Schon jetzt habe ich das Gefühl die ganze Schweiz sei eine einzige Stadt. Das wird mir immer dann bewusst, wenn ich nach Deutschland fahre und die weiten leeren Flächen sehe. Da die Einwanderung weiterhin anhalten wird, wird sich unsere Landschaft nachhaltig verändern. Antworten


Heinrich Bachmüller

07.09.2010, 10:35 Uhr
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@ Sibille Neuenschwand: Die Deutschen sind ganz bestimmt nicht besser ausgebildet. Sie haben lediglich mehr Selbstvertrauen und sind teilweise einfach nur überheblich. Wenn ein Schweizer etwas gelernt hat sagt er "doch doch, das kann ich". Ein Deutscher sagt: "na kein Problem, das mache ich mit links". Als Schweizer sollte man sich ganz einfach nicht verkriechen! Antworten


Patrick Tanner

07.09.2010, 10:28 Uhr
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Die Verdrängungseffekte im Wohn- und Arbeitsmarkt werden dank PFK u. Immigration anhalten und dies in einer Phase mit praktisch Nullwachstum. Seit Einführung der Bilateralen I nahm das jährliche durchschnittliche reale BIP-Wachstum signifikant ab verglichen zur Periode nach dem EWR-Nein bis 2002: 1993-2002 jährl. BIP-Erhöhung 1,4%, von 2003-2009 nur noch 1,1%. Das BIP pro Kopf sinkt sogar. Antworten


Roger Mettler

07.09.2010, 10:25 Uhr
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Also, um eines mal ganz deutlich zu sagen: Diese angeblichen Probleme mit Deutschen und den daraus resultierenden "Hass" auf Besagte scheint mir ein rein Zürcherisches Problem zu sein. In der ach so konservativen Innerschweiz und Ostschweiz haben wir absolut keine Probleme mit Deutschen und sie sind herzlich willkommen. Zürich ist nicht = Schweiz! Antworten


Christian Schenk

07.09.2010, 10:23 Uhr
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Was würden wohl Deutsche sagen wenn der Anteil Schweizer in D gleich wäre? Was ja rein rechnerisch unmöglich ist - aber wenn man die D-resp. EU-Nummernschilder in Berlin fast schon suchen müsste, wie hier die CH-Schilder, würde sich der Ton dort ziemlich sicher auch verschärfen. Klar profitiert "die Schweiz" von der PFZ, aber nicht der Schweizer Bürger der hier Steuern zahlt sondern int. Firmen! Antworten


Marlen Widler

07.09.2010, 10:14 Uhr
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Ich finde auch, dass es nicht positiv ist, die halbe Schweiz zuzumauern. Was ich feststelle, dass ganz Zürich-Nord langsam aber sicher zugebaut wurde, nur ein Beispiel: Mühlackerstrasse Zürich-Affoltern. Ein totales Ghetto und diese Bauten: furchtbar. Der Katzensee sollte ja ein Naherholungsgebiet sein, schön war es früher. Es kommt aber nur immer noch schlimmer. Antworten


marie rauwendaal

07.09.2010, 10:10 Uhr
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Die deutschen Zuwanderer sind besser ausgebildet als schweizer Einheimischen, weil das Schulsystem in der Schweiz ihre Kinder nach der Primarschule nur 3 Jahre weiterbildung erlaubt, sodass die mit 15 Jahre eine Lehrausbildung mit Lehrlingslohn kriegen. Kurzfristig haben sie denn viel Geld gespart, aber langfristig bekommen die Auslaender mit besseren Ausbildung die Leitung und die Macht. Antworten


Alois Amrein

07.09.2010, 10:07 Uhr
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Die Personenfreizügigkeit erweist sich immer mehr als Bumerang für die Schweizer Bevölkerung. Es wird immer enger auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und das Land wird vollends zubetoniert. Vor 40 Jahren hatte die Schweiz weniger als 5 Mio. Einwohner, heute sind es bald 8 Mio. Man muss sich langsam fragen, wohin man als Schweizer auswandern soll. Antworten


Jüge Dietrich

07.09.2010, 09:56 Uhr
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@Sepp Moser......... die auch Sie gewählt haben! Und was verstehen Sie unter "echten" Schweizern? Solche die nur rechts wählen. Man könnte meinen die Schweiz wird seit 50 Jahren nur von den linken regiert, immer sind die schuld!?!? Oder ist in kantonen die von rechtsparteien regiert werden eitel Sonnenschein? Glaube nicht. Antworten


Pascal Kindler

07.09.2010, 09:55 Uhr
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@Robert Mueller: Sie haben absolut recht. Dies ist ein Teufelskreis. All die neuen Jobs, für die wir Ausländer holen müssen, sind nur darum nötig, weil immer mehr Menschen in der CH leben. Ein sinnloses Aufblasen der CH auf Kosten unserer Lebensqualität. Tiefe Firmensteuern->mehr ausländische Firmen u Mitarbeiter->mehr Bedarf an Infrastruktur (ÖV, Verkehr, Gesundheit)->mehr ausländische Arbeiter. Antworten


Pascal Meister

07.09.2010, 09:55 Uhr
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Dass in Genf praktisch keine Neubauten für Mieter entstehen, ist nicht eine Frage des Platzes, sondern des dort extrem krassen Mietrechts mit zusätzlichen Vorgaben und Einschränkungen im Vergleich zum OR. In Zürich sollte der Abbruch von Altbauten endlich erleichtert werden, indem für Neubauten einfachere Bauvorschriften gelten und nicht x zusätzliche Anmerkungen im Grundbuch zugunsten der Stadt! Antworten


Martin Fehrlin

07.09.2010, 09:53 Uhr
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Liebe Leute, gebt bitte nicht den Deutschen die Schuld für unsere Überbevölkerung. Wenn ich ein Deutscher wäre, würde ich auch in die Schweiz gehen. Schuld sind nicht die Menschen, die kommen, nein. Schuld sind unsere Politiker, die das alles zulassen oder sogar bewusst fördern. Antworten


Markus Huber

07.09.2010, 09:48 Uhr
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Es ist ja so, dass die "neuen modernen Wohnungen in Zürich" in so unatraktiven Gegenden wie Öerlikon, Schwamendingen, Seebach, etc.. liegen und die "Altbauwohnungen" mitten in der Stadt, zentral, beim See.... Die Einwanderer nehmen uns nicht die neuen modernen Wohnungen weg, sie verdrängen uns aus der Stadt ins Ghetto raus... Antworten


robert mueller

07.09.2010, 09:44 Uhr
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Statistiken sind kein Wertungsmassstab. Was heisst hier Altwohnungen bei Baujahr vor 2006..? Sieht doch mal die Altwohnungen 1940 - 1999 an. Da sieht es anders aus. Und all die baubeschäftigten Zuwanderer brauchen ja auch eine Wohnung. Dies ist ein Karrussel das sich immer schneller dreht bis es aus der Rolle fällt. Die Auftragsgierigen KMU'ler lecken sich die Finger. Zu schlechten Preisen halt Antworten


heinz mayer

07.09.2010, 09:42 Uhr
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@Anne Friedrich. Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Plus Beschimpfungen auf der Strasse wegen eines deutschen Auto-Kontrollschilds. Plus systematische Ausgrenzung am Arbeitsplatz. Plus Vorträge von unbekannten auf offener Strasse, was wir (!) Deutschen im 2. Weltkrieg verbrochen haben. Ich habe in vielen Ländern gelebt, aber nur in der Schweiz habe ich mich als Deutscher unwohl gefühlt. Antworten


Sven Fischer

07.09.2010, 09:33 Uhr
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ja jetzt sind es wieder die bösen zuwanderer aus der EU. Aber dass sich schweizer daran ne goldene nase verdienen, die leute immer mehr m2 pro person (ver)brauchen intressiert keinen. Antworten


Mark Zumbühl

07.09.2010, 09:32 Uhr
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@ Roli Meier: Das stimmt, wir sind selbst schuld. Die Personenfreizügigkeit war vielleicht einen Versuch wert. Kein Mensch konnte genau abschätzen, wie stark der Zustrom von Ausländern wirklich sein wird (nur der BR masste sich ungewohnt selbstbewusst eine Prognose zu). Nun hat sich gezeigt, dass das Ganze aus dem Ruder läuft. Wir müssen den Versuch stoppen. Ausländer können wir auch ohne holen. Antworten


Sibille Neuenschwand

07.09.2010, 09:28 Uhr
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Die Deutschen Zuwanderer kommen nicht einfach so - Sie werden von unseren Schweizer Firmen geholt. Warum? Weil Sie besser ausgebildet + damit qualifizierter sind. Unangenehme Wahrheit für die Schweizer, welche immer noch meinen, sie seien das "Gelbe vom Ei". Ich bin CH und zugegeben - mir stinkt diese Überschwemmung und die hohen Mieten in Zürich auch. Die hohen Mieten verlangen aber die CH! Antworten


Sonja Escher

07.09.2010, 09:20 Uhr
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@Anne Friedrich: Solche Reaktionen sind nicht weiter verwunderlich. Sie müssen verstehen, dass sie nicht die einzige Deutsche sind, die in den letzten Jahren in die CH eingewandert ist. Die Masse ist so enorm, dass sich viele Schweizer überrannt fühlen. Sie müssen auch verstehen, dass nicht die breite Bevölkerung sie darum gebeten hat, in die CH zu ziehen, sondern höchstens eine Firma. Antworten


cristiano safado

07.09.2010, 09:15 Uhr
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Und was nicht gesagt wird: Zuzüger sind auch bereit für alte Wohnungen Mietzinse zu bezahlen, die denjenigen weit modernerer Wohnungen entsprechen. So kommt es, dass Wohnungen in Altbauten nicht wesentlich billiger sind, geschweige werden. Antworten


Claudia Moser

07.09.2010, 09:13 Uhr
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wenn man im eigenen land zum ausländer wird ist etwas schiefgelaufen. wenn einheimische sich keine wohnung mehr im eigenen stadtteil oder dorf mehr leisten können ist definitiv was schiegeflaufen. ich rede da nicht nur von der schweiz, die vielen neuschweizer sind nicht nur wegen der schoggi-kuh idylle hier in der schweiz. das klima wird zusehends rauer und bissiger. schade für europa! Antworten


Philipp Müller

07.09.2010, 08:59 Uhr
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@Werner Pfeiffer: Ich unterschreibe Ihren Beitrag vollumfänglich. Was soll denn bitte schön gut daran sein, wenn wir in diesem heute schon sehr engen Land noch mehr neue Wohnungen aufstellen?? Das Limmattal war z.B. früher eine schöne Gegend. Wenn ich jetzt mit der SBB durchfahre und sehe, wie diese Zone mit oberhässlichen Agglobauten zugestopft wurde, dann packt mich nur noch das nackte Grauen. Antworten


Paul Betschart

07.09.2010, 08:52 Uhr
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Sagte mir doch neulich ein Immohändler aus Zürich, dass der Markt schlecht gwesen wäre wenn wir in den letzten 3 Jahren nicht diese Zuwanderung gehabt hätten. Was haben wir nur für ein System? Holt Menschen von überall her und verbetoniert das Land weiter. Wo sind die grünen Politiker? Antworten


Anne Friedrich

07.09.2010, 08:47 Uhr
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Vielen Dank für solche Berichte - damit wird ja wohl nur der Deutschenhass geschürt. Ich musste mir als Deutsche während der Wohnungssuche so einiges gefallen lassen. Pöbeleien und Beschimpfungen bei Wohnungsbesichtigungen kamen mehrmals vor, was ich von einem zivilisierten Land wie der Schweiz nicht erwartet hätte. Ich hoffe, die Lage wird sich bald entspannen. Antworten


sepp moser

07.09.2010, 08:43 Uhr
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Es ist eben schon so: Wir (echten) Schweizer bezahlen mit Lebensqualität für die Unwissenheit und Lügerei unserer "superben" Politiker... Antworten


Roli Meier

07.09.2010, 08:34 Uhr
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Die Schweizer haben auch dazu Ja gesagt u.a. mit der Annahme und Bestätigung der Personenfreizügigkeit. Jammern ist also fehl am Platz, ausser man ist auch bereit, daraus die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, aber so stufe ich meine Landsleute aktuell nicht ein. Wachstum dank Einwanderung ist für mich aber definitiv kein Zukunftsmodell, zumindest kein Nachhaltiges. Antworten


Werner Pfeiffer

07.09.2010, 08:31 Uhr
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Mir platzt der Kragen, wenn ich Sätze lese wie "Die hohe Zuwanderung hat aber auch ihre guten Seiten. Denn sie ist laut Rey der Grund, dass so viele neue Wohnungen gebaut werden wie seit den Siebzigern nicht mehr". Wir sollten uns unverzüglich Gedanken darüber machen, wohin wir dieses Land eigentlich steuern wollen. Wohlstand ist mehr als Profit und Geld. Es geht vielmehr um Lebensqualität. Antworten


Alex Hug

07.09.2010, 08:29 Uhr
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Nicht erstaunlich, dass Zuwanderung bzw. steigende Nachfrage bei zu langsamem Angebotswachstum zu steigenden Preisen führt, wenn man die Wohnungen nicht nach Nasenlänge zuteilen will. Nur die SP glaubt noch, dass jeder ein Recht auf eine (staatl. subventionierte) Wohnung im Seefeld hat. Dennoch ist sie gegen Ersatzneubauten, dabei werden so im Schnitt aus einer 2.25 umweltfreundliche Wohnungen... Antworten


Adrian Berg

07.09.2010, 08:08 Uhr
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Der grösste Hohn ist wohl der krampfhafte Versuch, die massive Migration durch die PFZ als positiv hinzustellen. Positiv sei, "dass so viele neue Wohnungen gebaut wurden, wie seit den 70ern nicht mehr". Das soll positiv sein, dass die Schweiz von Genfersee bis Bodensee eine zusammenhängende, riesige Stadt wird? Hallo? Wie ideologisch blind muss man sein, um das als positiv umzudeuten... Antworten



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