Zürich

Auf der Duttweilerbrücke müssen Autos den Velos Platz machen

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 18.01.2012 36 Kommentare

Ab Januar 2015 soll die Brücke instand gesetzt werden. Dabei ist der Bau von neuen Rad- und Gehwegen geplant. Während der Bauzeit wird die Brücke voraussichtlich nur einspurig befahrbar sein.

1/6 Die Duttweilerbrücke: Sie verbindet den Stadtkreis 5...
Bild: Helikopter-Fotografie der Stadt Zürich

   

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Die Duttweilerbrücke, die den Zürcher Stadtkreis 5 mit dem Quartier Aussersihl-Hard verbindet, muss saniert werden. An der Brücke mit Baujahr 1969 – damals hiess sie noch Herdernbrücke – sind Abdichtungs- und Belagerneuerungsarbeiten sowie Betoninstandsetzungen fällig.

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich nimmt dies zum Anlass, um auf der Brücke breitere Rad- und Gehwege einzuplanen. In der heutigen Ausgabe des Zürcher Amtsblattes ist die öffentliche Planauflage ausgeschrieben. Sie beginnt am 20. Januar und dauert noch bis zum 20. Februar 2012.

Umleitung über die Europa- und Hardbrücke

Die Sanierungsarbeiten sind für Januar bis Dezember 2015 geplant. Ob die Brücke während der Bauzeit ganz geschlossen werden muss, steht noch nicht fest. «Voraussichtlich wird sie einspurig befahrbar sein. Der restliche Verkehr wird über die Europa- und Hardbrücke umgeleitet», sagt Evelyne Richiger, Mediensprecherin des Tiefbauamts, gegenüber Tagesanzeiger.ch.

Derzeit befindet sich auf einer Seite der Duttweilerbrücke ein schmales Trottoir, ein Velostreifen ist auf der Fahrbahn markiert. Auf der anderen Seite besteht bereits eine Mischnutzung von Rad- und Fussweg auf dem etwas breiteren Trottoir. Neu würde auf beiden Seiten der Brücke ein Fuss- und Veloweg als Mischnutzung eingerichtet.

Trottoirverbreiterung auf Kosten der Fahrspur

«Die Trottoirs würden auf Kosten der Fahrspurbreite für die Autos ausgebaut», erklärt Richiger. Damit komme man dem Umstand entgegen, dass die Brücke bereits heute von zahlreichen Fahrradfahrern zur Querung der Geleise genutzt werde. «Auf diese Weise können wir die Sicherheit für den Veloverkehr verbessern.» Dass es aufgrund der Mischnutzung zu Konflikten zwischen Fussgängern und Velofahrern kommen könnte, bezweifelt Richiger. «Eher wenige Personen überqueren die Duttweilerbrücke zu Fuss.»

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.01.2012, 14:04 Uhr

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36 Kommentare

hans huber

18.01.2012, 14:21 Uhr
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Das ist wieder ein totaler Schwachsinn!!!!! Es laufen ja jeden Tag 100 000 Personen über die Brücke und sicher 50 000 Velofahrer. Man sollte die Steuern einfrieren in dieser Stadt. Eine frechheit sondergleichen diese Politik. Antworten


Philipp Sauter

18.01.2012, 14:18 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Dass man bei der Stadt Zürich immer noch nicht begriffen hat, dass eine Mischnutzung Fussgänger/Velo völlig unbrauchbar ist. Antworten



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