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Ausländische Fachkräfte für Google & Co., nicht aber für KMU

Kleine Hightech-Firmen erhalten kaum Arbeitsbewilligungen für Informatiker. Das Kontingent für Arbeitsbewilligungen, welches der Kanton Zürich erhält, ist zu klein.

«Wir bilden für teures Geld ausländische Informatiker aus, wollen ihnen aber keinen Job geben»: Moritz Zumbühl.

«Wir bilden für teures Geld ausländische Informatiker aus, wollen ihnen aber keinen Job geben»: Moritz Zumbühl.
Bild: Caroline Minjolle

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Ein Kontingent von 3600 Arbeitsbewilligungen erhält der Kanton Zürich jährlich für hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte, die nicht aus der EU stammen. Das ist viel zu wenig für die Hightech-Branche. Denn in Zürich finden Firmen zwar das nötige Kapital und das kreative Umfeld, nicht aber genügend Talente. So gehen die begehrten Bewilligungen vor allem an Grossfirmen wie Google, IBM oder UBS. Nur sie verfügen über die nötigen Personal- und Rechtsabteilungen, um die hohen administrativen Hürden zu bewältigen – und auch über schlagkräftige PR-Abteilungen.

«Spätestens wenn Google mit dem Wegzug droht, weil es zu wenig kontingentierte Arbeitsbewilligungen erhält, spuren die Behörden sofort», sagt Moritz Zumbühl, Chef der auf Online-Marketing und Webprogrammierung spezialisierten Agentur Feinheit. Im Gegensatz dazu würden kleinere Firmen häufig leer ausgehen: «Für uns zeigt sich, dass es praktisch unmöglich ist, einen talentierten, nicht hier geborenen Programmierer anzustellen», sagt der Unternehmer.

Frustrierende Erfahrungen

Zumbühl beschrieb in seinem Blog, wie er versuchte, eine Arbeitsbewilligung für einen türkischen Informatiker zu erhalten, der an der ETH doktorierte. Der Programmierer verfügte über das Know-how, um eine von Zumbühls Geschäftsideen zu verwirklichen: den Bau eines sozialen Netzwerks, dessen Daten dezentral gespeichert werden. «Natürlich war mir bewusst, dass es schwierig werden könnte, für einen Türken eine Arbeitsbewilligung zu erhalten», sagt Zumbühl. Da dieser aber eine persönliche Empfehlung des zuständigen ETH-Professors hatte, war er trotzdem optimistisch.

Doch alle Bemühungen – Zumbühl schrieb die Stelle im In- und Ausland aus und gab mehrere Tausend Franken für Anwälte aus – nützten nichts. 15 Monate nachdem er beim Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) erstmals vorstellig wurde, erhielt er eine Absage. «Leider können Sie nicht beweisen, dass Sie Herrn X als Arbeitskraft brauchen», schrieb ihm die Behörde. Zumbühl ärgerte sich: «Die Schweiz bildet für teures Geld ausländische Informatiker an der ETH aus. Doch einen Job will sie ihnen nicht geben – und das, obwohl bei Start-up-Firmen ein grosser Mangel an Fachkräften herrscht.»

Viele andere Hightech-KMU haben es mittlerweile aufgegeben, Fachkräfte aus den USA, Kanada oder Asien anzustellen: Zu gross ist das Frustrationspotenzial, zu klein die Chance auf eine Bewilligung. «Es lohnt sich für uns nicht, Fachkräfte anzustellen, die aus einem Land ausserhalb der EU stammen», sagt Christian Stocker von der Webfirma Liip AG, die 70 Mitarbeiter zählt. Stocker unterstützt wie viele andere Branchenvertreter den offenen Brief, den Zumbühl in diesen Tagen an Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) richtet, um auf die unbefriedigende Situation in der Branche aufmerksam zu machen.

Bei den Kantonsbehörden will man indes nichts wissen von einer Privilegierung von Google & Co. «Grossfirmen reichen mengenmässig mehr Gesuche ein als kleine Betriebe», sagt AWA-Sprecherin Irene Tschopp. Das könne den Eindruck erwecken, diese Firmen würden bevorzugt behandelt. «Jedes Gesuch wird aber individuell geprüft.» Mehr Verständnis für die Kritik aus der IT-Branche zeigt man beim Informatikkompetenzzentrum der Stadt Zürich (OIZ): «Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, dass die boomende ICT-Branche genügend hoch qualifizierte Fachkräfte rekrutieren kann», sagt Daniel Heinzmann, Leiter der Informatikinitiative E-Zürich. Man höre häufig, dass es für Start-ups den Rahmen sprenge, wenn diese Arbeitskräfte aus Nicht-EU-/Efta-Staaten anstellen wollten: Dazu sei der administrative Aufwand schlicht zu gross. «Wir versuchen nun auf Kantons- und Bundesebene darauf hinzuwirken, dass die Kontingente für die Branche vergrössert werden.» Überdies sollen Start-ups öfter zum Zug kommen.

«Direkte Folge der SVP-Politik»

Laut Ruedi Noser, FDP-Nationalrat und Präsident von ICT, dem Dachverband der Informations- und Kommunikationstechnologie, dürfte dies ein schwieriges Unterfangen sein: Seit Jahren kämpft er im Parlament dafür, dass diese Branche leichter hoch qualifizierte Arbeitskräfte engagieren kann. Doch erwiesen sich alle Vorstösse als chancenlos. Laut Noser ist es daher falsch, das Problem den Zürcher Behörden anzulasten: «Dieses ist vielmehr eine direkte Folge von 20 Jahren SVP-Politik, die auf eine völlige Abschottung für Leute ausserhalb der EU zielt.» Das Parlament sei bereit, diesen Kurs mitzutragen, um im Gegenzug die Bilateralen zu schützen. Für die ICT-Branche sei diese Politik «tödlich»: Denn der Wissenstransfer gehe über Köpfe – und nicht über Handbücher. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.01.2012, 09:48 Uhr

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155 Kommentare

Alex Weber

08.02.2012, 20:09 Uhr
Melden

Warum nicht so machen wie bei den Versicherungen? Kontingente dynamisch und nach Statistik anpassen. Macht ein Land bzw. deren Personen Probleme, sinkt das Kontingent der Einwanderung aus dem betreffenden Land. Antworten


Jens Fischer

23.01.2012, 17:41 Uhr
Melden

Die Diplome haben für mich nie eine entscheidende Rolle gespielt - eher ein Anhaltspunkt. Ich habe einige MA gehabt, die "nur" eine Lehre gemacht haben, sich aber immer weitergebildet haben. Hilfreich für mich waren eher Herstellerspezifische Zertifizierungen (CCNA, CCNP, CCIE, JNCIA, JNCIP, CISSP, u.a.). Auch diese "Papiere" sind nicht über jeden Zweifel erhaben. Aber geben einen Anhaltspunkt. Antworten


Jens Fischer

23.01.2012, 22:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Bojan Antonovic
Das ist natürlich unschön.
Es gibt immer wieder Recruiter, die mangels Fachwissen au gewisse "Standard" Fragen und Punkte ausweichen. Selber erlebt. Wenn da nicht der Fachvorgesetzte Gegensteuer gibt, kann es natürlich manchmal zu absurden Situation führen. Und das ist schade


Bojan Antonovic

23.01.2012, 21:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Jens Fischer: Nebst einem ETH-Abschluss in der Informatik haben ich noch die Industriezertifikate SCJP und SCWCD (haben nur 35 Leute in Zürich gem. Xing), deren Lehrbücher 800 Seiten dick sind. Beim Vorstellungsgespräch eines Versicherers hat man dafür NULL Interesse gezeigt! Die einzige Frage war, wie mein Industriepraktikum vor 10 Jahren (!) zu Ende ging: Kündigung oder natürlich?


Jens Fischer

23.01.2012, 17:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung

In dieser Diskussion fehlt folgende Detaillierung:
Informatiker ist ein riesiges Feld.
Alleine Software Engineering ist ein so weites Feld. Wenn ich einen Java Experten brauche, kann ich keinen schweizer C++ programmierer einstellen usw. Daneben gibt es noch andere Felder: Hardware, Real-time-Steuerungen oder in meinem Fall Netzwerkkenntnisse: SDH, Data (Routing Switching), Security, IP Telefonie
Antworten


Beat Fisch

23.01.2012, 22:02 Uhr
Melden

Was das Umfeld bestimmt, applikatorisch-kaufmännisch, oder technisch-hardware nah, haben sie recht. Aber sorry, was ich mit Java machen kann, geht auch mit C++ oder mit C# oder Python oder , weniger mit COBOL oder F#. Aber die meisten Technologie Entscheide werden sowieso auf dem Golfplatz gemacht.


Frank Tschemmer

23.01.2012, 12:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Diskriminierung der ganzen Welt, ausser der EU, muss ein Ende haben. Und zwar im Interesse der schweizer Wirtschaft! Weg mit dem EU-PFZ und her mit einer vernuenftigen Politik, wo diejenigen, die in ihre Ausbildung und Faehigkeiten investiert haben, auch eine reale Chance haben. Ob Schweizer oder internationale Fachkraft! Der Pass ist kein Kriterium um eine Stelle positiv zu besetzen. Antworten


Lukas Eppler

23.01.2012, 11:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn ich jemanden anstellen will und nicht darf verlieren wir beide. Auf der einen Seite wird von Recht auf Arbeit gesprochen, aber wenn dann Arbeit da ist werden Steine in den Weg gelegt. Wer soll denn entscheiden wer angestellt werden kann, wenn nicht der Arbeitgeber? Wer kann das besser, mit welchem Recht?! Antworten


Lennart Kirill

22.01.2012, 21:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Hätte der im Artikel beschriebene türkische ETH Absolvent einen Asylantrag gestellt, dann hätte er schon für die nächsten 4 Jahre bis sein Asylantrag abgearbeitet worden wäre, hier legal bleiben können. Da er als ETHler vermutlich schon während dem Studium Deutsch gelernt hat, wäre eine "Rückschaffung" als Härtefall wegen der fortgeschrittenen Integration nicht mehr zumutbar und er kann bleiben. Antworten


Peter Meter

22.01.2012, 21:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das ist doch der Freund von Frolo. Samweis Gantschi oder so hiess der glaub ich. Jetzt macht er anscheinend ganz etwas anderes. Antworten


Peter Huber

22.01.2012, 19:19 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Es geht doch überhaupt nicht darum, dass die Firmen keine Schweizer finden könnten. Es geht bloss darum, dass sie mit dem Import von Arbeitskräften Kosten sparen wollen. Antworten


Tobi Meier

23.01.2012, 23:38 Uhr
Melden

Naja ich hab mich als Schweizer bei denen beworben und bekam die Stelle nicht. Somit sind Arbeitskräfte nicht so benötigt, wie hier dargestellt. Stimme dem Kommentar von Peter Huber zu. Fand dann schliesslich nirgends eine Stelle und wechselte in den kaufmännischen Bereich...


Hans Meier

23.01.2012, 19:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Hans Peter: Es mag sein, dass es x arbeitslose Informatiker ueber 50 gibt. Aber Erfahrung zaehlt in der schnelllebigen IT nur beschraenkt. Es bringt mir nichts, wenn jemand hundertmal effizienter eine Technologie einsetzt, die seit 10 Jahren nicht mehr verwendet wird.


Jens Fischer

23.01.2012, 16:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Peter Huber:
Leider irren Sie sich. Ich habe 9 Jahre lang sehr viele Leute im ICT-Netzwerk Umfeld angestellt. Und wann immer es ging, habe ich - bei gleicher Qualifikation - Schweizer bevorzugt. Aber für sehr spezifische Tätigkeiten findet sich KEIN Schweizer Mitarbeiter. Deswegen habe ich MA aus GB, I, D, SRB, HR, LY, PL, IRQ/GB, LT, ZA und vielen Ländern mehr rekrutiert. Es geht nicht anders!!!


Hans Peter

23.01.2012, 16:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ Meyer und Bossard: Schlicht eine Lüge....schauen Sie doch die Beiträge weiter unten an. Da gibt es X-Informatiker über 50 die keine Stellung mehr finden...mit Ihrer Arbeitserfahrung arbeiten diese Leute hundertmal effizienter als andere...wäre dem nicht so, müsste man sämtliche über 50 Jährige CEO's und Politiker in den Ruhestand schicken.


Hans Meyer

23.01.2012, 10:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sie haben keine Ahnung von der Situation in der ICT-Branche. Es werden zu wenige Schweizer ausgebildet, es gibt ein richtigen Fachkraftenmangeln. Aber es ist einfacher wieder etwas über die Böse Arbeitgeber zu schreiben.


Andre Bossard

23.01.2012, 10:08 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Gerade in der Software-Entwicklung ist es sehr schwer jemanden zu finden, einfach weil es mehr Stellen aus Arbeitskräfte gibt. Und ETH Absolventen sind erst recht rar (im Vergleich zum Bedarf). Der Preis spiet da praktisch keine Rolle.


cornelia neuwacht

22.01.2012, 17:27 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Eine Bestätigung mehr, dass wir keine PFZ brauchen, sondern die CHer-Behörden dafür sorgen müssen, dass nur Personen in die CH kommen, welche wir auch unbedingt benötigen. Kontigente sind nicht immer das Richtige. BIP/Kopf muss wenn schon gesteigert werden. Wachstum um jeden Preis nachweisen können, welcher uns allen aber ab einer erreichten Grösse die Lebensqualität mindert, ist keine Lösung. Antworten


H.U. Suter

22.01.2012, 16:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Das kommt doch regelmässig, die Behauptung, dass im Beruf xy angeblich die Fachleute fehlen. Das stimmt sowieso nie, wie ja auch die Kommentare wieder belegen. Bei der Informatik mit dem Schweinezyklus von gut 10 Jahren, ich mag mich an Informatiker-Arbeitslosenwellen 1990 und 2000 (internet-Blase!) erinnern ist das speziell unglaubwürdig. Antworten


Dragan Pilic

22.01.2012, 14:52 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Es gibt mehr als genug arbeitslose Informatiker in der Schweiz, die man bevorzugt rekrutieren muss. Antworten


Andre Bossard

23.01.2012, 10:11 Uhr
Melden

Herr Zürcher.... jetzt werfen sie aber sehr viele Leute in eine sehr grosse Schublade. Schon mal von Amerika gehört? Ihre Aussage ist unglaubwürdig. Gute, erfahrene, mit-denkende Informatiker findet man überall, aber nicht für jeden Preis.....


Marcel Zürcher

23.01.2012, 09:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Caduff, was ist gut? Meine langjährige Erfahrung mit IT Leuten aus dem Ausland sagt mir was Anderes. Fachwissen auf einem spezialistierten Gebiet ja, breit abgestüztes Wissen mit der Fähigkeit Zusammenhänge zu sehen, ganz klar nein. Hierbei meine Ich IT Kräfte ausserhalb Europas.


Peter G. Haamans

22.01.2012, 20:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herr Pilic, denn sagen Sie diese mal dass es Arbeit gibt, aber talentlose, nicht-kreative eben nicht, die koennen ins Gemeindehaus die Lokale Website mal machen. Es geht hier um etwa kompliziertere Sachen als Websites....


Jon Caduff

22.01.2012, 19:35 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Möglicherweise gibt es mehr als genug arbeitslose Informatiker. Es gibt aber definitv zu wenige GUTE Informatiker hier.


Stefan Steuble

22.01.2012, 13:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wir - BA FH-Absolventen in Wirtschaftsinformatik - müssen nicht nach Jobs suchen. Uns werden Jobs schon vor dem Abschluss angeboten. Als Student spüre ich den Bedarf an Schweizer IT/BIT Spezialisten. Antworten


Anton Keller

22.01.2012, 13:57 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Während früher Stellen nur in der Schweiz ausgeschrieben werden mussten, müssen nun solche Stellen europaweit vergeblich ausgeschrieben worden sein. Dies ist eine direkte Folge der Personenfreizügigkeit. Das können sich kleine KMU-Betriebe kaum leisten. Diesen Umstand der SVP in die Schuhe zu schieben ist heuchlerisch. Antworten


Christoph Schnyder

22.01.2012, 14:13 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Mit moderner Online-Rekrutierung kostet eine europaweit einsehbare Annoncierung nicht mehr als eine schweizweite. Richtig ist hingegen, dass hier für einmal nicht die SVP schuld ist sondern die PFZ. Sowohl für grosse als auch für kleine Unternehmen ist es schwieriger, glaubhaft zu machen, dass sie europaweit niemanden finden als, wie früher, nur schweizweit.


Blanche Wu

22.01.2012, 13:49 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Also 40 jähriger super programmieren kann und halt nicht in der Social Network Generation wuchs, dann kann er trotzdem die logischen Zusammenhänge sehen um an so einem Projekt mitzuwirken! Es geht um Preisdruck. Ausserdem ist nicht jeder mit Dr. Titel super. Die meinen einfach, sie seien bessere und krassere Menschen als die Idioten die eine Lehre machen! Erlebe ich täglich! Ich da oben, der da un Antworten


Bojan Antonovic

23.01.2012, 19:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Andre Bossard: Von Harmonie alleine wird keine Software funktionieren. Und wenn der Kunde unzufrieden ist, hat es sich ausgependelt!


Andre Bossard

23.01.2012, 10:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es geht nicht um die reine Programmierleistung, es geht um die Leidenschaft, Mitleben der Vision und die Umsetzung einer gemeinsamen Idee. Programmieren ist wichtig, aber nur ein Teil davon.


David Glauser

22.01.2012, 12:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich kenne eine kleine IT-Firma, welche vor 2 Jahren 2 gute Informatiker (sehr jung und billig) importiert hatte. Ca. 2 Monate später hat dieselbe Firma 3 Leute sparen musste. Es waren Leute, die schon eine Weile da waren und viel mehr verdienten. Vor einem Jahr hat die Firma etwas Ähnliches gemacht. Einer Gefeuerte hatte hier voll gestempelt und ist danach nach Deutschland zurückgekehrt. Antworten


Christoph Schnyder

22.01.2012, 10:31 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ohne den Fall zu kennen, vermute ich, dass Herr Zumbühl nicht optimal vorgegangen ist. Die Stelle muss monatelang erfolglos annonciert worden sein, bevor man mit einem Kandidaten an die Behörden gelangen darf, und dann mit sehr spezifischen Skills begründet. Anstellen von nicht-EU-Ausländern ist ein langwieriges Prozedere aber auch heute möglich - ich habe dies selbst mehrfach erfolgreich getan Antworten


Christoph Schnyder

22.01.2012, 14:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Ferhadi: habe selbst schon bei kleinen bis sehr grossen IT-Unternehmen rekrutiert und kann die Erfahrung, dass bei den grossen alles problemlos geht, nicht teilen. Sicher, Transfers von ausländischen Filialen sind immer einfacher zu rechtfertigen, da haben die grossen indirekt einen Vorteil weil sie meist einfach mehr Filialen haben. Bei Neurekrutierungen ist es für sie aber ähnlich schwer.


Parvaneh Ferhadi

22.01.2012, 11:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Annonciert wird bei grossen Firmen meist im Intranet und da kann man steuern wer sich bewirbt und wer den Job kriegt. Grossfirmen haben keine Probleme damit, Mitarbeiter vom ausser-EU Ausland in die Schweiz zu verschieben. Qualifikation spielt da keine Rolle.


Andreas Kummermann

22.01.2012, 10:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Direkt vom BA in Software Engineering wurde ich von Roche angestellt, obwohl ich nur knapp 1/3 des Stellenbeschriebs erfüllte. Von den 3 Bewerbungen die ich gemacht habe, hätte mich jede Firma genommen. Praktisch alle meines Abschlussjahres(2010) haben sehr einfach eine Stelle gefunden, wobei ich einige davon niemals eingestellt hätte --> Fachkräftemangel besteht eindeutig! Antworten


Christoph Schnyder

23.01.2012, 13:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@H Meier: Wen Sie anstellen, können Sie sich natürlich aussuchen. Dass einem Bachelor die Basics fehlen ist aber schlicht Unsinn - das Bachelor-Studium dient ja gerade der Grundlagenvermittlung. Alle mir bekannten Grossfirmen stellen Bachelor an (mit Google habe ich keine Erfahrung). Ich bin auch auf mein Diplom stolz, aber solche Abschätzigkeit ("nicht viel wert") gegenüber BSc läge mir fern.


Hans Meier

23.01.2012, 10:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Bossard, leider bringt die Einstellung gar nichts, wenn die Basics fehlen. Und die fehlen bei einem Bachelor nunmal. Schauen Sie doch mal, wonach Google in Job-Interviews fragt. Da wird's ein Bachelor schwer haben. Vielleicht ist das der Grund, warum fast keine BA oder BSc bei Google arbeiten, sondern nur MSc oder PhD.


Andre Bossard

23.01.2012, 10:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Hans Meier: Wichtiger als BA/MSc ist was er bisher gemacht hat, welche Einstellung er hat und wie vernetzt er denken kann. Sie haben das wohl noch nicht realisiert, Google und andere Firmen schon. Teamfähigkeit, Kreativität, Produktivität, Freude am Neuen und Pioniergeist werden auch beim Masterstudium nicht gemessen.....


Hans Meier

23.01.2012, 09:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Herr Schnyder, ich habe keine Vorurteile gegenueber "bei uns neuen" Titeln, sondern Erfahrung damit. Und ein Bachelor ist halt nicht gerade viel. Das mag in der aktuellen Wirtschaftslage kein Problem sein, aber das kann sich aendern. Ich jedenfalls wuerde nie einen Informatiker einstellen, der nicht einen MSc gemacht hat.


Christoph Schnyder

22.01.2012, 23:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@H Meier: Offenbar ist der BA des jungen Mannes genug wert, um trotz der gemäss einigen Kommentaren hier so unglaublich gut mit Zetteln bestückten ausländischen Konkurrenz, die so vielen Schweizer Informatikern die Jobs wegnimmt, sofort einen Job zu finden. Sie täten gut daran, Ihre Vorurteile gegenüber bestimmten bei uns neuen aber weltweit anerkannten Abschlüssen zu überdenken.


Hans Meier

22.01.2012, 15:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nur ein BA? Ist ehrlich gesagt nicht viel Wert. Ich wuerde Ihnen empfehlen, unbedingt den MSc zu machen.


kaya wirth

22.01.2012, 10:11 Uhr
Melden 13 Empfehlung

also ich kann den irrsinn nicht mehr nachvollziehen. meinen sie etwas, dass noch einer von hier in der schweiz eine stelle bei google erhält? die wolle nur noch harvard und weiss ich was. brauchen wir diese leute wirklich in dieser anzahl hier? nein. man soll mit dem irrsinn aufhören und wieder gut gebildete von hier aus der schweiz einstellen! Antworten


Hans Meier

23.01.2012, 10:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Frau Wirth, natuerlich erhalten Schweizer Informatiker einen Job bei Google. Ich kenne ein paar davon persoenlich. Die ETH Zuerich zaehlt in der Informatik uebrigens zu den Elite-Unis. Wenn ich mich richtig erinnere, war sie letztes Jahr in den Top 10 oder Top 5 weltweit.


Jon Caduff

22.01.2012, 22:18 Uhr
Melden

Im Bereich Informatik gibt es keine, bzw. nur sehr wenige gut ausgebildete Schweizer, die eine Stelle suchen.


Adrian Freuler

22.01.2012, 00:07 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Ich kann Herrn Zumbühls Unmut verstehen: Mein akuteller Vorgesetzter ist ein äusserst angenehmer Amerikaner, der weder eine äusserst gute Ausbildung hat (Projekt Mgr in der Industrie) noch sehr intelligent ist. Die internationale Firma mit mehr als 60'000 MA beträgt jedoch jedes Jahr, dass er weiterhin hier in der Schweiz bleiben darf.... Antworten


Parvaneh Ferhadi

22.01.2012, 07:32 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Das ist ein Trick, der besonders in Grossfirmen angewendet wird. Man importiert die Leute als Kaderangestellte mit entsprechendem Lohn und Bonusansprüchen, da kriegt man die Bewilligung leichter. Ob sie dann auch wirklich was können, ist eine andere Frage. In der Regel nicht, sie sind aber gut verbandelt mit denjenigen, die sie einstellen. Stimmt besonders für U.S. Bürger, Briten und Franzosen.


André Perret (Canada)

22.01.2012, 02:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Hoffentlich liest ihr aktueller Vorgesetzter den TagiOnline nicht ....sonst riskieren Sie dass dieser weder äusserst gut ausgebildeter noch sehr intelligenter Amerikaner für Sie - lieber Hr.Freuler - nicht mehr so angenehm ist....lol!


Rolf Imhof

22.01.2012, 00:00 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Ich wurde gerade von einem der bekanntesten weltweiten Unternehmen entlassen wegen Umstrukturierungen, ich war einer der wenigen schweizer.Bis ich diesen job gefunden hatte, musste ich ca. 90 Bewerbungen schreiben.Das ganze sollte keine Unterstützung für irgendeine Politik sein.Ich bin gut qualifiziert,und frage mich nur,wo genau die schweizer Fachkräfte fehlen (sehe dasselbe in meinem Umfeld)??? Antworten


Andre Bossard

23.01.2012, 10:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung

In der Software-Entwicklung.


Claudio Thaler

21.01.2012, 23:23 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Ich bin arbeitslos. Mir fällt auf, dass Firmen extrem heikel sind, was Ihre Ansprüche anbelangt. Man stellt nicht jemanden ein, wo 80% aufs Profil passt. Nein, es müssen 95% sein. Vielleicht gäbe es in der Schweiz und in der EU Leute, welche diese Informatikjobs machen könnten, wenn man Ihnen eine etwas längere Anlaufzeit und eine Chance gewährt? Antworten


Parvaneh Ferhadi

22.01.2012, 11:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das hängt mit einer gewissen Risiko-Aversion von Human Resources und den Vorgesetzen zusammen. Keiner will sich die Finger verbrennen und selbst entscheiden, deshalb braucht es diese Hilfsmittel, auf die man die Schuld schieben kann, falls der Kandidat dann nicht die erwartete Leistung bringt, etwas zu kritisch ist, etc


Marco Java

21.01.2012, 23:07 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Schlicht Schwachsinn, das Fehlen der Fachkräfte zu bejammern, gerade eben sind bei der Avaloq Evolution AG 120 Informatiker entlassen worden. Es hat definitiv nicht zu wenige Informatiker in der Schweiz, nur zu wenige die bereit sind den z.T. sehr intensiven Job weit jenseits der 9h/Tag für 80'000 CHF/annum zu machen. Ausländ. SW Ingenieure werden einfach über den Tisch gezogen. Antworten


Fritz Müller

22.01.2012, 11:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die Kunden sind nicht mehr bereit jeden Preis für Informatikdienstleistungen zu bezahlen. Das entwickelt sich zu einer normalen Industrie mit normalen Löhnen.


Original Schweizer

21.01.2012, 22:22 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Tja, man importiert lieber IT Personal vom Ausland als Schweizern eine Chance zu geben. Ich bin eidg. dipl. Informatiker und bin auf der Suche nach einer Anstellung mit Weiterbildungsmöglichkeiten in einer Führungsposition. Meine Referenzen sind gut, es fehlt nur an Führungserfahrung, und dennoch wurden mehrfach die Stellen an Deutsche vergeben und ich ging leer aus. Wirklich frustrierend. Antworten


Jens HOffmann

25.01.2012, 11:23 Uhr
Melden

Vermutlich waren die Deutschen noch etwas besser qualifiziert.


Andre Bossard

23.01.2012, 10:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich finde es lobenswert, sinnvoll und logisch, dass für eine Führungskraft Personen mit Führungserfahrung gegenüber anderen bevorzugt werden. Wer will schon einen Chef ohne Führungserfahrung?


André Perret (Canada)

22.01.2012, 03:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Mit Verlaub: Wenn Sie - Original (pure-laine?) Schweizer - ehrlich zu Ihren Referenzen stehen, warum unterzeichnen Sie denn Ihren Kommentar nicht mit Ihren eigenen Namen? Anonyme Kritiker werden nicht ernst genommen!


Alessandro de Lima Souza

21.01.2012, 21:48 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Es gibt genügend gute Informatiker ab 45 Jahren auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Die ständige Heulerei bzgl. Fachkräftemangel ist nur eine Heuchelei und geht mir langsam auf den Keks. Es geht hier nur um Lohndrückerei und um kleine Lohnnebenkosten (sprich Firmenanteil PK) bezahlen zu müssen... Antworten


Peter Gutknecht

21.01.2012, 20:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die SVP würde sicher zu bedarfsorientierten Einwanderungsgesetzen à la USA sofort JA sagen. Aber wenn zuerst 10000e von Schafhirten Einlass finden, ist die Grenze des Integrierbaren einfach irgendwann erreicht, und es trifft die falschen, also die Qualifizierten. - Und natürlich sollten an der ETH ausgebildete Spezialisten (die kosteten den Steuerzahler ja 100000 pro Nase) hier arbeiten dürfen. Antworten


Bojan Antonovic

21.01.2012, 18:36 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Welche Kompetenzen fehlt den lokalen IT-Fachkräften, so dass man auf andere Fachkräfte zurückgreifen muss? Haben dieser Kompetenzen gefehlt, damit das iPhone in Zürich erfunden worden wäre? Oder liegt es doch daran, dass das Portmonee nicht weit genug für - wirklich fähige Leute - geöffnet worden ist? Raus mit der Wahrheit! Antworten


Ursi Brock

21.01.2012, 19:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Am Ende hängt halt alles doch an den Bilanzen und Finanzmärkten... so extrem teilweise, das ein ob schon gar nicht mehr genügt sondern ob es denn noch mal ein bischen mehr sein könnte...


Ursi Brock

21.01.2012, 18:34 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Informatiker sind nicht die einzigen Berufsleute die von und mit den Kontingenten leben. Wäre der gesammte Arbeitsplatz Schweiz 100% liberalisiert könnte hier, je nach Gusto der Unternehmen, Arbeitgeber und Branchen mti den Angestellten gemacht werden was beliebt ist. Die aktuellen Auswüchse wie Arbeitauf Abruf, Teilzeitstellen die keine sind usw. sind bereits verheerend genug für die Betroffenen Antworten


Anastasia-Margarita Tse-Iosseliani

21.01.2012, 16:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich bin eine SPlerin, aber frage mich: Gibt es zu viel Papierkrieg amit ein ausländischer IT-Fachmann in die CH kommt??? Oder darum, das wir in der CH zu wenig Leute in diesem Beruf ausbilden??? Antworten


Bojan Antonovic

21.01.2012, 22:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Fritz Müller: Löhne werden in der IT in Jahresgehältern ausgedrückt. Zu tief heisst, dass Leistung und Lohn völlig nicht übereinstimmen. Es gibt schon Messmethoden. Junge, gute Leute werden somit gezwungen, ihre Leistung zu drosseln, um sich "fair bezahlt" zu fühlen. Es lohnt sich mehr, alt als gut zu werden.


Peter Steiner

21.01.2012, 19:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung

AMTI: Wo das Problem liegt? Zu oft entscheiden CHF 6'000-Hirnis über CHF 30'000-Hirnis. Und dies auf vielen Ebenen. So schafft man in Rekordzeit ein Höchstmass an Frustration. Und dann kauft man billige Extraterrestrische ein oder beginnt mit den Outsourcen nach Ougadoughou. Hauptsache, man hat "gespart".


Fritz Müller

21.01.2012, 18:28 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Antonovic Was heisst tiefer Lohn? unter 5000.-?


Bojan Antonovic

21.01.2012, 18:26 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die ETH Zürich hat Leute ausgebildet, ohne welche die heutige Informatik, besonders diejenige bei Banken, nicht laufen würde (Compiler, Hot Spot-JVM, u.v.m.). ETHs und FHs bilden genug Leute aus, und zwar soviel, dass alle Firmen prallvoll mit guten Leuten sein müssten! Leider werden viele vergrault, oder mit einem tiefen Lohn abgespiesen, obwohl sie die Lasttiere von Firmen sind.


Roger Kuhn

21.01.2012, 17:31 Uhr
Melden 11 Empfehlung

... eigentlich Beides, wobei man präzisieren sollte, dass nach dem Platzen der IT-Blase um die Jahrtausendwende viele der angehenden Studenten nicht mehr das Haupt-Fach Informatik an der ETH wählen wollten. Bei den "wenigen" ausgebildeten Informatikern gäbe es genügend CH-Talente, aber der Kostenfaktor spielt auch da in der heutigen Zeit eine wesentliche Rolle.


Roger Kuhn

21.01.2012, 16:10 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Ruedi Noser sucht wieder die Schuldigen in der falschen Partei ... wir haben schon vor über 20-ig Jahren (natürlich ohne PFZ) als erste Schweizer Firma Indische IT-Spezialisten in die Schweiz geholt, hat eigentlich gut funktioniert und viele von diesen Leuten leben noch heute hier. Seit Einführung der PFZ (FDP sei Dank) ist das nicht mehr so einfach, Talente ausserhalb der EU zu rekrutieren. Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 15:33 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Es gibt interessanteres und lohnenderes als Informatik und gerade Soziale Netzwerke sind eine ziemliche Modeerscheinung, welche zur Zeit hochgelobt, in eine paar Jahren aber genauso von gestern sein wird, wie heute Gopher. Als ob man Software brauchen würde, um mit Menschen in Kontakt zu treten oder zu bleiben. Offenbar waren vor Facebook alle asozial. Antworten


Roger Kuhn

21.01.2012, 17:22 Uhr
Melden 7 Empfehlung

... klar, IT ist ja nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber ohne Informatik gäbe es das Internet nicht, und nur schon diese Vorstellung alleine müsste jedem Blogger ein Schreckens-Szenario sein :))


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 17:21 Uhr
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Im Investmentbanking braucht man heute einen Abschluss in Mathe und Physik und gute Programmierkenntnisse in verschiedenen Sprachen wie z.B. C# und Erlang. Ich meinte auch nicht finanziell interessanter oder lohnender. Es ist durchaus möglich, weniger zu verdienen und trotzdem zufriedener zu sein, wenn man etwas machen kann was einem Spass macht. Man suche nach und laufe nicht der Masse hinterher.


Hans Huber

21.01.2012, 16:56 Uhr
Melden 6 Empfehlung

SIe könnten uns doch auch sagen, was interessanter und lohnender ist. Vermutlich meinen sie Investmentbanking


Michael Kessler

21.01.2012, 14:43 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Diese "tolle" Geschäftsidee gibt's bereits, nennt sich Diaspora und ist als Open Source auf GitHub veröffentlicht. Und wieso muss der Entwickler überhaupt in die Schweiz kommen um an diesem Projekt zu arbeiten? Ein Laptop und ein 3G Handy reichen, und schon kann man von vielen Orten der Welt gemeinsam an einem IT-Produkt arbeiten. Kommunikationsplattformen für die Koordination gibt's genügend... Antworten


cedric weber

21.01.2012, 14:43 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Ich arbeite fuer ein Informatikunternehmen im Raume Genf. Die, wohlgemerkt, gut ausgebildeten Kollegen aus Frankreich verdienen ca. 40% weniger. Bei einem Kunden auch im Raume Genf sind 80% der Informatiker Nicht-Schweizer. Der Grund ist nicht die bessere Qualifikation. Falls der tuerkische Kollege singulaere Kenntnisse hat koennte er ja auch Remote arbeiten. Antworten


Martin schmid

21.01.2012, 23:24 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Sie bringen es auf den Punkt, es geht einzig und allein darum möglichst günstige Informatiker zu haben, die vielleicht noch aus einem Ostblock / Russen Staat kommen und somit nicht aufmüpfig werden.


Hans Herbst

21.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 23 Empfehlung

"Das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft sind die leistungsfähigen KMU", diesen Satz hört man immer wieder. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Beim Seco zentral aufgelegte KMU-Programmen sind eine reine Alibiveranstaltung für KMU-Förderung. Was Herr Zumbühl schildert, ist nur ein Beispiel für die Realität. An den Kleinen wird ein Exempel statuiert, um die Schleusen für die Grossen zu öffnen Antworten


Andreas Amsler

21.01.2012, 14:23 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Im Artikel fehlt meines Wissens leider eine wichtige Information. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) beurteilt Gesuche u.a. gemäss dem Kriterium, ob der Arbeitnehmer mehr als 120'000 CHF pro Jahr verdient. Nach Ansicht des AWA scheint ein IT-Arbeitnehmer mit einem tieferen Jahreslohn unmöglich ein "Spezialist" sein zu können; folglich sei er auch mit jedem anderen Arbeitnehmer ersetzbar. Antworten


Bojan Antonovic

21.01.2012, 23:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Karin Arrenbrecht: Für die produktivsten Leute müssen sie mindestens diese Summe, oder deutlich mehr, auf den Tisch legen, unabhängig von deren Alter. Die Alternative besteht in der Anstellung von mehreren schlechten Leuten. Am Ende wird das Sparen an der falschen Stelle teurer.


Hans Peter

21.01.2012, 17:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Neee, solche Spezialisten suchen wir eben nicht...viel zu teuer....ein Spezalist muss billig sein.


Karin Arrenbrecht

21.01.2012, 17:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das würde ja so einiges erklären, falls dieses Kriterium wirklich angewandt wird. Welches hochspezialisierte Kleinunternehmen kann schon 120K anbieten. Junge, spezilisierte IT Leute müssen/wollen nicht zwingend so viel verdienen am Anfang einer Anstellung.


Roman Duss

21.01.2012, 13:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die anzustellende person muss selbst ein kmu eröffnen. dann kann sie als externe arbetiskraft eingestellt werden oder es wird ein auftrag an den extra dafür angemeldete betrieb gemacht. so können die im artikel beschriebenen probleme verhindert werden. Antworten


Anna Meier

21.01.2012, 13:43 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Ich wundere mich sehr über diese Kommentare. Alle jammern. Aber wieso hat eigentlich niemand etwas dagegen, dass der Bund extrem viel Geld investiert in die ETH-Ausbildung von jungen talentierten Nicht-EU-Bürgern und diese dann nach Ausbildungsende aus der Schweiz rauswirft anstatt sie in der Schweiz arbeiten zu lassen und dadurch Wertschöpfung für die Schweizer Wirtschaft generieren zu lassen. Antworten


Frank Tschemmer

23.01.2012, 14:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Ferhadi: Warum sollte man nicht 'ausserhalb der EU' zu suchen 'brauchen' (die Formulierung allein ist mir sehr suspekt!)? Jeder Arbeitgeber sollte den besten Mann/beste Frau fuer seine Stelle erhalten, ob Schweizer, Deutscher oder Amerikaner. Die kuenstliche Einengung des eigentlich weltweiten Bewerberfeldes schadet diesem Anliegen und damit dem Wirtschaftsort CH.


Parvaneh Ferhadi

22.01.2012, 11:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Juchli: Meine Aussage zielte dahin, dass es innerhalb der EU genug qualifizierte Leute gibt und man nicht ausserhalb der EU zu suchen braucht. Es gibt also keinen Grund für das Gechlöne, ausser es gehe einem nicht wirklich um die Qualifikation, sondern ausschliesslich darum, noch günstigere Arbeitskräfte zu finden.


Bruno Juchli

22.01.2012, 10:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Parvaneh Ferhadi
Schweizer Unternehmen, auch KMU, bereichern sich gerne an den tiefen Lohnvorstellungen von Ausländern. Allerdings wird dieser Haltung durch die verwöhnten Schweizer Jungen auch noch zusätzlich Auftrieb verliehen.
Ein grosser Teil der Lernenden scheint die Ansicht zu vertreten, dass lernen und verstehen etwas für 2.Welt Ländler sei. Wen erstaunt es wenn die bald arbeitslos sind?


Hans Herbst

21.01.2012, 16:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Genau das will man ja nun ändern, indem man die Studiengebühren für Ausländer massiv erhöht. Keine ausländischen Studenten mehr, aber weiterhin fertig ausgebildete Fachleute importieren. Vor allem Grossunternehmen, die im Ausland vernetzt sind, profitieren davon. Und wenn sie dann wieder neue Fachkräfte brauchen, wird die letzte Generation entlassen und die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 13:56 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Frage ist vielmehr, wenn man die Leute nicht einstellen kann, wieso bildet man sie dann erst aus? Es ist ja nicht so, als seien alle in der EU Deppen und man müsse zwingend nach Kappadokien oder nach Karnatka um jemanden der die richtigen Fähigkeiten hat zu finden. Das ist ein Schein Argument, viel eher hat es was mit den Kosten zu tun. Offenbar sind mittlerweile selbst Rumänen zu teuer.


Beat Fisch

21.01.2012, 13:03 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ich bin seit 30 Jahren in der IT - damals noch ohne Abschluss - und jetzt mit 52 kriege ich keinen Job. Die Erfahrung zählt gegenüber einem Abschluss absolut NIX. ... den Bau eines sozialen Netzwerks, dessen Daten dezentral gespeichert werden - Bullshit - sowas lässt sich auch mit lokalen Leuten realisieren, aber die sind wohl zu teuer. Antworten


Beat Fisch

23.01.2012, 11:24 Uhr
Melden

Ich wäre nicht mehr in der IT, wenn ich nicht immer wieder auf neue Trends aufgestiegen wäre. Ja, 1978 mit Basic begonnen, C,C++,Java,C# (.Net),Python - etc. alle kochen nur mit Wasser. Meine Ansprüche einschränken? Ich kriege ja nicht mal Angebote. Offenbar schüchtert mein CV künftige Chefs ein... Na Ja, vieleicht gibts ein Freibillet bei Dignitas


Andre Bossard

23.01.2012, 10:39 Uhr
Melden

Lieber Herr Fisch, nicht jede Erfahrung ist gleich viel Wert ....


Laurent Bertrandt

22.01.2012, 17:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Steiner und Wu: Ich habe nicht gesagt, das Herr Fisch dumm oder nicht mehr zeitgemäss ist. Ungerechterweise ist es aber leider so, das junge Hochschulabsolventen für Unternehmen interessanter sind. Und das Herr Fisch billiger ist, wage ich sehr zu bezweifeln. Diplome sind heutzutage einfacher wichtiger als Erfahrung, auch wenn sie das Papier nicht wert sind, worauf sie stehen.


Blanche Wu

22.01.2012, 13:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Betrandt: Wer sagt, dass jemand mit 52ig sich nicht weiterbildet? Vielleicht macht er es privat, daheim, autodidaktisch? Ist das nichts wert? Muss man unbedingt Geld ausgeben und in einen Kurs sitzen der langweilig ist und zuhause lernt man schneller, besser und intensiver hat aber kein Diplom? Die richtigen Cracks sind nicht alle ausgebildet sondern machen das noch als Hobby nebenbei...


Bruno Juchli

22.01.2012, 10:58 Uhr
Melden

bezgl. Papier: Hier muss man die HSLU T+A lobend hervorheben. Sie haben nämlich, wohl um das Verhältnis Papier-Wert/Abschluss-Wert sinnvoll zu gestalten, teilweise auf 80mg/m^2 Papier (ohne Wasserzeichen oder dergleichen Firlefanz) zurückgegriffen.
Das war dann natürlich ein völliges Desaster, hat auch kaum ein Arbeitgeber mehr geglaubt ein echtes Diplom in den Händen zu halten.. ha!


Bruno Juchli

22.01.2012, 10:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@P.S: Sie haben wohl eine ganz mächtige Glaskugel um abzuschätzen was einer mit 30 Jahren Berufserfahrung alles so kann. Es kann gut sein, dass er wertvolle Erfahrung hat, aber es kann auch genau so gut sein, dass dem nicht so ist. Wer will heute z.B. noch VBScript und Delphi Programmierer?
Ich schliesse mich aber der Meinung an, dass Abschlüsse oft das Papier nicht wert sind.


Peter Steiner

21.01.2012, 22:09 Uhr
Melden 14 Empfehlung

LB; Das klingt nicht hart, sondern dumm. Wenn zB Ihr 25-jr-HS-Abgänger zB. nur das heute übliche Uni-"Fly-By"-Wissen in SQL hat, dann ist er schlicht unbrauchbar - im ganzen Datenbankbereich und zwar für Jahre. Da ist Herr Fisch mit 52 billiger, schneller und besser. Und hat mehr auf dem Kasten. Diese Abschlüsse sind oft das Papier nicht wert. Die richtigen Cracks sind eh alles Autodidaktiker.


Laurent Bertrandt

21.01.2012, 19:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Da hilft nur eins - Abschluss nachholen. Sowieso ist 52 kein Alter, wo man nur auf seine Erfahrung zurückgreifen kann. Wer sich nicht ständig weiterbildet, der bleibt halt auf der Strecke. Klingt hart, ist aber leider heute so. Ein 25 jähriger Hochschulabsolvent der Informatik ist halt interessanter als ein 52 jähriger IT-Fachmann mit Erfahrung aber ohne .Abschluss


Peter Steiner

21.01.2012, 19:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung

SM: Und in zwei dieser vier Branchen ergötzt man sich oft über ganze Stäbe hinweg exklusiv auf der hohen Ebene von Excel und Macros. Einige zu Gurus mutierte "Fortgeschrittene" delektieren sich dort an VBA. Sie gelten als unkündbare Wunderkinder. Ihr Ausscheiden hinterlässt meist eine Desasterzone.


Sacha Meier

21.01.2012, 18:20 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Beat Fisch Sie haben vermutlich nicht berücksichtigt, dass nicht das Resultat, sondern die Mittel zählen. Natürlich könnte man mit etwas PHP-MySQL-Code sowas zusammenschustern. Das wäre aber viel zu billig. Es muss schon ein .NET-Framework mit Flash-Code sein. Übrigens, dank ständig fortschreitender Deindustrialisierung gibt es bald nur vier Branchen für SW: Banken, Werbung, Staat und Ärzte.


Hans Schmid

21.01.2012, 12:53 Uhr
Melden 71 Empfehlung

Wenn Arbeitgeber über angeblichen Fachkräftemangel lamentieren, dann meinen sie fast immer einen Mangel an BILLIGEN Fachkräften. Antworten


Markus blaser

21.01.2012, 23:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Einzige Korrektur in Ihrem Posting: ....meinen Sie IMMER! den Mangel an billigen Fachkräften. Da man diese aufgrund der Kontingentierung nicht anstellen kann macht man eben ein Offshoring. Da man gelernt hat und Indien/China sowohl sprachlich wie auch Kulturell einfach "zu weit weg" sind ist's dann halt Mazedonien,Warschau,Lissabon,Riga,Kiew


Rolf Raess

21.01.2012, 12:53 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Weiterer Beweis, dass die SVP-Politik der Heimat schadet. Sie bedient nur die Subventionsempfänger (Bauern + Cie.) und die Hochfinanz. Wenn andere vor die Hunde gehen, ist es den Blocher Ayatollahs schnuppe. Nun ist wenigstens bekannt, wer die Blocher-$VP bezahlt: es sind und waren die Grossbanken, die früher die FDP schmierten. Das sind alles käufliche "Demokraten" – Hütet Euch am Morgarten! Antworten


Patrick Meier

21.01.2012, 12:33 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Herr Zumbühl und seine Agentur Feinheit gehören ganz klar zum linken Filz von Zürich. Man muss nur mal die Kundenliste von Feinheit GmbH betrachten. Klar sind seine Aussagen ideologisch gefärbt. Ich bin sicher, hätte er das Geld und die Zeit anstatt in einen Anwalt und die Bewilligung zu stecken in einen hiesigen Informatiker investiert hätte, hätte er jetzt den Spezialisten den er braucht. Antworten


Bruno Juchli

22.01.2012, 11:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Parvaneh Ferhadi
-Nein, eben genau die motivierten Leute fehlen. Leute die nur durch Geld motiviert sind, gibt es genug, die sind aber selten brauchbar. Glauben sie mir, als motivierter, intelligenter Schweizer SW-Entwickler kriegen sie problemlos einen Job.
-Für externes IT Personal bezahlt man meist zw. 80-300CHF die Stunde. Das ist natürlich nicht Lohn.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 17:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Roger Kuhn: Tja, die Consultants stimmt, die verdienten nicht schlecht. Allerdings war der Stunden oder Tagesansatz der bezahlt wurde, das was deren Consulting Firma in Rechnung stellte, nicht das, was die Consultants am Ende erhielten, das war viel weniger. Aber gut bezahlt waren sie natürlich trotzdem, da haben sie recht, kein Grund zu klagen.


Roger Kuhn

21.01.2012, 16:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Parvaneh Ferhadi: nicht ganz korrekt, in der 2-ten Hälfte der 90-iger Jahre, hatten wir auch IT-Consultants aus CH und GB bis zu CHF 3500/Tag und Resource angestellt ... man rechne


Mars Simon

21.01.2012, 14:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herr Konrad sie haben keine Ahnung der Informatik! Die besten Leute welche für mich arbeiteten waren Praktiker mit Lehre und ergänzender Weiterbildung. Die sogenannten Doktoranden welche ich auch ab und zu einsetze sind sich leider für vieles zu Schade. Wo ist der Vorteil eines Doktortitels in diesem Job?Er versteht mehr Theoretische Informatik aber nicht die Praxis und man will sofort Mngr.sein!


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 13:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Reto Vogel: IT-Löhne auf Anwälte-Niveau? Ich weiss von keinen Informatikern, die CHF 180 oder 480 pro Stunde verdienten, Wirtschaftsanwälte verdienen im Übrigen noch mehr. Die Löhne waren zwar gut, aber nicht so gut.


Reto Vogel

21.01.2012, 13:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@konrad: Selbst die Allerunersetzbaren sind ersetzbar! - Wir erleben dies doch tagtäglich (Bsp. SNB-Hildebrand) - Diese Politik zumindest haben auch die ganz Grossen, allen voran die Grossbanken in den letzten Jahren bei ihren externen Beratern Jahr für Jahr mit ihren Preisdruckverhandlungen durchgesetzt. Die IT-Honorare waren vor 20 Jahren auf Anwälteniveau, heute sind sie auf Stufe Handwerker!


Patrick Meier

21.01.2012, 13:21 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Ich komme aus der Branche. Es braucht keinen mit einem Doktortitel um ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ich bin sicher, wenn Herr Zumbühl nicht einfach auf dieses eine Pferd setzen würde, würde er auch andere Wege finden um sein Projekt realisieren zu können. Aber jammern und den anderen Schuld für das Scheitern zu geben ist natürlich viel einfacher.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 12:50 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ja, Herr Konrad, das stimmt. Allerdings kann man sich schon fragen, wieso man nicht Zeit und Geld darauf verwendet, Schweizer oder zumindest Leute aus dem EU-Raum auszubilden, dort gibt es auch Leute mit Intelligenz, know-how und Motivation. Man kennt die Probleme der Kontingente ja und trotzdem machen Firmen so einen Unsinn. Sieht aus wie Zwängerei.


phil konrad

21.01.2012, 12:42 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Sie scheinen nicht besonders viel ahnung zu haben. Glauben sie, man könne einfach jemanden ersetzen, welcher sich durch ein Doktorat ein fast einmaliges Wissen aufgebaut hat? Solches wissen kann man nicht einfach "kaufen" wie sie es meinen.


Hans Ineichen

21.01.2012, 12:19 Uhr
Melden 44 Empfehlung

7x24h-Verfügbarkeit der Informatiker. Ein Privatleben wird da auch mit Pikettplan fast nicht mehr möglich, weil man wenige MA will. Es dreht sich nur noch um die Fa. Eierlegende Wollmilchsau erwartet, was Ausbildung und Erfahrung angeht. Und das alles für einen Sch....lohn. Man will nichts bezahlen. Und darum träumt man auch hier vom ausl. Billiglohnarbeiter. Die Informatik ist Schrott geworden Antworten


Peter Steiner

21.01.2012, 16:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung

....und weil sie Schrott geworden ist, behandelt das Management die IT-Leute auch wie Spengler. Das kommt immer gut. Gerade weil die IT-Cracks ja grundsätzlich immer dümmer sind als die Manager und schon wegen der niedrigen Intelligenz so richtig zum Speichellecken neigen.


Marcel Zürcher

21.01.2012, 12:48 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Bin nicht immer ihrer Meinung Herr Ineichen, aber in dieser Frage 100%. Ich arbeite seit 24 Jahren in der IT und es wird mein Letztes sein. Ich hab genug von so genannt 'topausgebildeten' Indern und Offshore und Nearshore - Gelabber, von Powerpointjüngern und Ampelsystemcheckern. Nur nicht praktisch arbeiten, da würde man ja sehen, wer wirklich was drauf hat.


David Glauser

21.01.2012, 12:11 Uhr
Melden 50 Empfehlung

Es gibt mehr als genug Informatiker auf dem Markt, leider sind nicht mehr die die man sucht: 25 - 30 jährig, Uni-Abschluss, min. 5 Jahre Erfahrung, billig ... D.h. die die nicht mehr ins Bild passen, sollen stempeln gehen. Nützt das, noch mehr Informatiker ins Land zu holen? Antworten


maja naef

21.01.2012, 11:51 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Soll er doch Asyl beantragen, dann kann er wenistens schwarz arbeiten. war ironisch gemeint. Wenn die Asylanträge ebenso schnell bearbeitet würden-welche Wohltat.. Antworten


alfred bleuler

21.01.2012, 11:48 Uhr
Melden 14 Empfehlung

die wirtschaft soll endlich die bestehenden arbeitnehmer besser qualifizieren > dadurch könnte der import von "besser" qualifizierten arbeitskräften gestopt werden >> dann müssten keine entlassungen ausgesprochen werden >> oder noch besser die meist ungenügend ausgebildeten asylanten könnten "nach"gebildet werden (CH-landessprache erlernen) und diese "minderqulifizierte" arbeit machen Antworten


Frank Zuffnik

21.01.2012, 11:38 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ja, weil der Kanton Zuerich ist natuerlich fest in linker Hand und darum sind die wo das zur verantworten haben ganz eindeutig im kommunistendurchsetzten Kantonsbarlament zu suchen. Weil das ist ja klar, die sind fuer die schrankenlose Zuwanderung und darum sind jetzt die Kontingente zu klein fuer alle. Das hat man dann eben wenn man denen die Mehrheit gibt, und ein anderes Programm umsetzt! Antworten


James Lehmann

21.01.2012, 11:32 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Gleichzeitig hat die SVP Bildungsausgaben gekürzt. Wie soll denn da unser eigener Nachwuchs nachkommen... dafür gibts noch und nöcher seitens der SVP Steuersenkungen für Reiche und Unternehmer - damit die hier sind/hier her kommen. Irgendwie kann das nicht aufgehen. Dafür haben wir ja jetzt Deutsche etc., die anscheinend auch nicht willkommen sind... Antworten


Frank Zuffnik

21.01.2012, 15:05 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Und diese kant. Gesundheitsdirektion unter freisinniger Führung verpulvert mit dümmlichen Präventionskampagnen zur Reduktion des Volks-BMI nutzlos Gelder und der Steuerzahler finanziert mit 5,6 Millionen Franken das Präventionsinstitut eines Parteifreundes. Aber bei der Bildung, da soll dann etwas aufgeblaeht sein. Mit Verlaub Herr Mueller, so richtig Durchschlagend sind ihre Argumente nicht.


Frank Zuffnik

21.01.2012, 15:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Aber Herr Mueller, jetzt bilden FDP und SVP doch zusammen in der Zuercher Regierung die Mehrheit und die schaut weg, wenn in der Verwaltung
neue Stellen aufgebaut werden, um im Rahmen des Entlastungsgesetzes
die Bürokratie zu bekämpfen, waehrend unter Ursula Gut (FDP) das BVK Debakel seinen Lauf nimmt. Und kritiklos wird das Budget der Gesundheitsdirektion jährlich um 200 Millionen aufgestockt.


Carlo Müller

21.01.2012, 12:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Tut mir leid Herr Zuffnik, aber ihr Argument zieht hinten und vorne nicht.
Den Kantönligeist im Schulwesen gibt es seit Jahrzehnten und trotzdem ging es bis vor wenigen Jahren ohne diese aufgeblasene und kostentreibende Schulbürokratie.


Frank Zuffnik

21.01.2012, 12:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Ja aber Herr Mueller, gegen einheitliche Regeln schweizweit sein und sich dann ueber den Verwaltungsaufwand und Kantoenligeist aufregen, wissen sie eigentlich auch was sie wollen? Wer ist denn die waehlerstaerkste Partei und beschliesst solche Dinge zusammen mit der buergerlichen Mehrheit? Oder waren da mal wieder einige ihrer Freunde dagegen und haben irrtuemlicherweise mit Ja gestimmt?


Carlo Müller

21.01.2012, 12:21 Uhr
Melden 16 Empfehlung

@Lehmann/Zuffnik: Diesmal können Sie sich das SVP-Bashing ruhig sparen. Machen Sie sich doch mal schlau, in welchem völlig unverhältnismässigen Ausmass z.B. im Kt. Zürich in den letzten Jahren die Bildungsbürokratie aufgebläht wurde.
Im Bildungsbereich liegt erhebliches Sparpotential, aber nicht in der Lehre sondern bei der Verwaltung.


Frank Zuffnik

21.01.2012, 11:52 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Also aus nachvollziehbaren Gruenden wird die SVP doch nie fuer mehr Bildung sein. Denn wer soll denn die noch waehlen, wenn sogar ich ploetzlich schlau genug waere zu merken, dass auch mit denen alles nicht so geworden ist, wie es bereits frueher schon niemals war, nur einfach zuppimaessig unanstaendiger.


Hans Peter

21.01.2012, 11:28 Uhr
Melden 66 Empfehlung

Andererseits ist mein Vater Informatik -und Sofware Ingenieur mit Besten Qualifikationen und über 30 Jahren Arbeitserfahrung, wobei er sich immer weitergebildet hat und sein Wissen auf diesem Gebiet mehr als Aktuell ist.....trotzdem sucht er seit über 12 Monaten Arbeit. Das ist doch eine verdammte heuchelei der Wirtschaft. Die wollen einfach billige Arbeitskräfte und nicht was Sie bezahlen müssten Antworten


Reto Vogel

22.01.2012, 07:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Zuberbühler+Co.: Hört doch alle bitte endlich auf, eure kompletten Personalien und Altersangaben in euren CV und Bewerbungen zu erwähnen und schaut dann mal was passiert, wenn die Unterlagen anonymisiert sind!? - Würde mich ja schon wunder nehmen, ob man dann plötzlich wieder interessanter und zu Bewerbungsgesprächen vorgeladen wird? - Ein Test wäre es doch sicher wert, oder?!


Zuberbühler Alfred

22.01.2012, 01:40 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die schändliche Altersdiskriminierung durch Firmen sollte in der Schweiz gesetzlich unterbunden werden. Firmen müssten bei Verdacht auf Altersdiskriminierung ihre Karten bezüglich gemachten Bewerbungen/Neuanstellungen offenlegen. Natürlich muss ein älterer Bewerber allenfalls bereit sein, zu einem tieferen Lohn zu arbeiten als vorher. Die Altersdiskriminierung verstösst gegen die Bundesverfassung.


Sacha Meier

21.01.2012, 20:15 Uhr
Melden 14 Empfehlung

@Ruedi Lais Natürlich haben Sie mit 50 Altlasten - wie ich auch. Jeder Profi, der wirklich anpacken und arbeiten kann, fällt schliesslich durch die Profil-Maschen der hochpsychologischen Assessments;meist durchgeführt von Mitarbeitern eines Rekrutierungsbüros. Ziel ist schliesslich der hochspezialisierte Studienabgänger mit 25-jähriger Erfahrung zum Kassiererinnen-Lohn und 99.999% Profile-Match.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 19:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Tja, Herr Lais. Nicht nur die über 50-jährigen. Das wird mit der Liberalisierung über kurz oder lang alle treffen, weil der Schutz der Arbeitnehmer wegerordiert wird. Sie müssen sich mit ihrer Partei halt schon ein bisschen mehr dagegen stemmen, wenn Sie das nicht wollen.


Ruedi Lais

21.01.2012, 17:36 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Gurtner. Das ist auch meine Erfahrung. 50jährige werden nicht eingestellt, es findet aber gar keine Lohnverhandlung statt. Die Arbeitgeber vermuten "Altlasten", wenn ein 50jähriger auf dem Markt ist. Lebenserfahrung zählt für sie kaum oder ist sogar negativ. Deshalb ist die Zahl der Ich-AGs in den letzten Jahren so gestiegen. 50jährige sind auf dem Markt zu einem Freelancer-Leben verurteilt.


Sacha Meier

21.01.2012, 16:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@P. Ferhadi Da kennen Sie die Logik des RAV nicht! Ein älterer Ingenieur mit amtlichem Technologietransferverbot gilt in einer globalisierten Welt als nicht mehr vermittelbar. Vermittelbarkeit ist aber die Voraussetzung für ALV-Bezug. Weil eine solche Erkenntnis auf die Stimmung drückt, fand sich rasch ein Psychiater, der 'beginnende Depressionen' bescheinigt. Und schon ist die IV zuständig.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 16:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wieso reden sie nur über Männer ab 50? Bei Frauen ist es noch früher.


Sandra Gurtner

21.01.2012, 15:38 Uhr
Melden 18 Empfehlung

@ J. Brunner: Glauben Sie, dass ein 50-jähriger Stellensuchender überhaupt die Chance hat, zu einem tieferen Lohn zu arbeiten? Seine Bewerbung wird womöglich sofort aussortiert, ohne die darin ausgedrückte Bereitschaft zum tieferen Lohn zur Kenntnis genommen zu haben. Oder die potenziellen KollegInnen haben Angst vor Lohndumping, und die Personalverantwortlichen werden es nicht zulassen.


Hans Inauen

21.01.2012, 15:24 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Jonas Brunner, Sie verzapfen irgend etwas und beleidigen "alte Männer". In der Arbeitswelt ist man heute mit 50 schon alt obwohl man eigentlich noch 15 Jahre arbeiten sollte oder gemäss gewissen Politikern noch länger. Selbst hochqualifiziert Menschen finden keine Arbeit mehr. Das mit den Arbeitslosenraten können Sie sowieso vergessen weil die Statistik eine grosse Lüge ist.


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 13:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wenn Sie nicht arbeitsunfähig sind, Herr Meier, und gesundheitliche oder psychische Probleme haben, dann ist die IV gar nicht zuständig.


Sacha Meier

21.01.2012, 12:52 Uhr
Melden 23 Empfehlung

@Hans Peter Breitbandiges, zeitgemässes Wissen ist extrem schlecht für eine Anstellung. Gesucht sind billige, hochspezialisierte Wegwerf-Mitarbeiter. Das musste ich als Elektroingnieur, der kürzlich mit 50 aus Spargründen von seiner Hochschule entlassen wurde, am eigenen Leib erfahren. Ein Technologietransverbot gab es auch dazu. Nächsten Monat werde ich aus politischen Gründen der IV übergeben.


Marcel Zürcher

21.01.2012, 12:51 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Herr Brunner - lesen sie den Kommentar von Herrn Theresen unterhalb ihres. Er bring in wenigen Worten auf den Punkt, was wir alle erleben in dieser Branche. Firmen wie die meinige könnten ohne Temporärleute gar nicht arbeiten, soviel Kontinent gibt's in der ganzen CH nicht. Also arbeitet man mit 3 Monatsverträgen oder mit Verträgen in UK mit Austausch CH, während bestens ausgebildete CH stempeln.


Jonas Brunner

21.01.2012, 12:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Vielleicht sollte sich Ihr Vater mal von den absurd hohen Lohnvorstellungen verabschieden. Viele alte Leute glauben leider, sie hätten ein Grundrecht auf höhere Löhne als jüngere Angestellte. Wer in CH, mit einer der tiefsten Arbeitslosigkeitsraten der Welt, langfristig keinen Job findet, muss sich mal fragen, ob es nicht an ihm liegt bzw. in welchem Land soll es besser sein? Das ist eine Illusion


Eron Thiersen

21.01.2012, 12:09 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Sie bringen es au den Punkt! Nicht die Erfahrung, nicht die Quali ist ausschlaggebend, sondern jung bis 35j, Auslandmatura genügt und bitte nur temporär! Es ist wirklich alles gelogen und geheuchelt! Egal ob von links, mitte, rechts ... es ist gelogen!


Hans Michel

21.01.2012, 11:26 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Irgend etwas ist faul an der Version von Herrn Zumbühl. Mein türkischer Coiffeur in Zürich hat offenbar keine Probleme, Leute von ausserhalb der EU (Türkei) einzustellen. Vielleicht offerierte Herr Z keinen Marktlohn, was dann zwingend als Lohndumping angesehen werden muss? In einem Punkt hat er recht: Wir sollten weniger Ausländer an unseren Universitäten teuer ausbilden, dafür mehr Schweizer. Antworten


Ruedi Lais

21.01.2012, 17:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die türkischen Mitarbeiter Ihres Coiffeurs sind wahrscheinlich hier geboren oder im Rahmen des Familiennachzugs (zB Heirat) in die Schweiz gekommen. Coiffeure erhalten sicher keine Kontingents-Bewilligung.


Adrian Bühlmann

21.01.2012, 11:03 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Solange die Branche in ihren Inseraten immer noch in erster Linie nach jungen Leuten sucht ("Idealalter bis 35" etc.) kann wohl das Thema nicht derart dramatisch sein. Vielleicht sollte man sich auch etwas mehr um das Lernpotential bemühen, anstatt immer längere Listen mit spezifischen Kenntnissen ins enge Jobprofil zu schreiben (mindestens X Jahre Erfahrung in Detail Y). Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 10:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Eigentlich ist das wettbewerbsverzerrend. Kleine werden schikaniert, grosse werden bevorzugt und als Folge werden grosse noch grösser und kleine gehen ein. Die Kontingente sollten zuerst für kleine und mittelständische Firmen zur Verfügung stehen, bevor die grossen in Betracht gezogen werden. Diese wussten nämlich um die gesetzlichen Vorgaben, haben sich aber trotzdem hier angesiedelt. Antworten


Eugen Fischer

21.01.2012, 10:12 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Die Stadt Zürich spricht zwar immer von einer Weltstadt, doch in Tat und Wahrheit ist die Stadt Zürich nicht in der Lage flexibel zu sein, um so der Wirtschaft auch entsprechend Parolli zu bieten.Wachstum ist leider nur ein Plagiat und nicht erst genommens. Antworten


Andreas Müller

21.01.2012, 11:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Der Stadt sind die Hände leider gebungen - schuld ist das absurd niedrige Kontingent und die unflexible Verteilung dessen auf Kantonsebene... Schade, denn hier wäre echtes Wachstums- und Entwicklungspotential vorhanden!


Peter Steiner

21.01.2012, 10:10 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Liebe Frau AWA-Sprecherin: Sie und Ihresgleichen wissen schon seit Jahren nicht mehr, was ein Kleinbetrieb ist. KMU ist für Sie und Ihr Amtsvorsteher vor allem eine Worthülse. Das AWA plaudert ständig von "Entlastung" für die KMU und müllt die täglich zu mit neuen Vorgaben, Belehrungen, Vorschriften und Regeln. usw. Antworten


Markus Muster

21.01.2012, 10:08 Uhr
Melden 39 Empfehlung

es dürfte eher so sein, dass auch hier hoch qualifizierte Informatiker arbeitslos sind. Das geht so: Ein Ausländer arbeitet 80% offiziell, effektiv 120%, oder ähnlich, und vor allem zu viel tieferen Konditionen. Es hat genug Fachkräfte, aber nicht genug billige. Antworten


Parvaneh Ferhadi

21.01.2012, 15:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Dietrich Baenziger: Agilität? Nö. Eher Beliebigkeit. Planung findet bei Startups oft nicht statt. Man fängt einfach mal an zu programmieren, ändert dann alles hundert Mal, inklusive Spezifikationen und endet mit massivem Mehraufwand an Arbeitszeit und Arbeitsaufwand. Natürlich dauert es dann länger und kostet mehr als vorausgesagt und die Wochenenden sind eh normale Arbeitstage in diesem Umfeld.


Mars Simon

21.01.2012, 14:32 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Sorry, es liegt an dem Arbeitgeber ob er den "Alten" Zugang verschafft zu den neuen Medien. z.B. durch Weiterbildung, externe Kurse etc. Hier ist das Problem. Da holt man sich doch lieber einen billigen Bubi, am besten mir Dr. Titel, aus dem Ausland anstatt in die eigenen Ressourcen zu investieren. Schandhaft und dann noch über die eigene Unfähigkeit klagen als Arbeitgeber.


Jaap Klona

21.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Es gibt aber sehr viele ungenügend qualifizierte informatiker hierzulande. Ich arbeite sogar mit vielen zusammen die nicht mal ein masters niveau haben.
Eine lehre mag schön sein für einfachere berufe, in der informatik braucht man aber nur die besten. Produktivitätsunterschiede sind in der informatik grösser als wo auch, ein faktor 10 ist ganz normal.


Marcel Zürcher

21.01.2012, 12:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Herr Bänziger, die IT bewegt sich gar nicht so schnell wie das einige uns glaubhaft machen wollen. Ich geben ihnen zum Teil recht, aber ich sehe in meinem Umfeld, dass viele Junge gerade mal 5% ihres Umfeldes und Projektes kennen. Ich bin immer noch fähig, Gesamtzusammenhänge zu sehen. Vorwärtskorrigieren heisst die Devise heute, als schlampen und dann sehen. Passt in die heutige Zeit


Dietrich Baenziger

21.01.2012, 12:20 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das Problem dürfte eher sein, dass sich die Informatik sehr schnell bewegt und gewisse Abläufe und Kompetenzen weniger eine Ausbildungsfrage, als eine Zugangs-und Altersangelegenheit sind. Eine traditionelle Applikation ist doch etwas anderes als ein Social Network.Viele altgediente und erfahrene Entwickler können sich deshalb in der Agilität und Lifestyle eines Startups kaum zurechtfinden.


Hans Peter

21.01.2012, 12:03 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Genau, es gibt hier genügend hochqualifizierte Arbeitskräfte, die immer noch Arbeitslos sind...viele davon wurden erst auf die Strasse durch die Umstruktierungen der Banken gesetzt.



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