Autos, wo keine hingehören
Von Claudia Imfeld. Aktualisiert am 19.08.2010 24 Kommentare
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Die Weststrasse ist seit Anfang Monat für den Durchgangsverkehr gesperrt, dafür befahren die Autos die Seebahnstrasse jetzt im Gegenverkehr. Beim Bahnhof Wiedikon kommt es seit der Umstellung immer wieder zu brenzligen Situationen.
Quartierbewohner Felix Graf hat diese Woche gleich mehrmals Beinahe-Unfälle beobachtet: So wollten mehrere Autos aus der Schimmelstrasse nach links stadtauswärts in die Birmensdorferstrasse einbiegen. «Dabei krachte es fast», sagt Graf. Denn die Birmensdorferstrasse führt zweispurig nur stadteinwärts. Innert 15 Minuten habe er an der Kreuzung fünf Fahrzeuge gesehen, die falsch gefahren seien, so der Quartierbewohner. Auf den Strassen seien überall Brems- und Unfallspuren zu sehen.
Fotos an Stadt geschickt
Dass die Autofahrer ihre liebe Mühe haben mit der neuen Verkehrsführung, zeigen auch jene Fälle, in denen Autos plötzlich auf den Gleisen des Trams stehen oder auf dem Platz vor dem Bahnhof Wiedikon irritiert halten. Beim Restaurant King's Kurry haben Angestellte in den letzten Wochen mehrere solcher Manöver beobachtet: «Da scheinen nicht einmal Einheimische zu wissen, wo genau sie durchfahren müssen», sagt ein Mitarbeiter.
Auch Graf kennt solche Situationen. Einen Falschfahrer, der die Autofahrspur auf der Birmensdorferstrasse verpasste und auf den Gleisen an der Tramhaltestelle vorbeifuhr, hat er fotografiert und die Bilder zusammen mit anderen brenzligen Situationen der Stadt geschickt. «Es braucht eine bessere Signalisation, und zwar schnell», sagt er. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.08.2010, 14:07 Uhr
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24 Kommentare
Die Autofahrer sollten sich wieder vermehrt auf den Verkehr und die bereits vorhandenen Signalisationen konzentrieren (ohne Handy am Ohr). Würden noch mehr Schilder und Signalisationen aufgestellt, würde es dann heissen man könne den "Schilderwald" nicht visuell aufnehmen. Und dann ist da noch die Arroganz, dass einige sich einen Deut um ausgezogene Linien und Abbiegeverbote kümmern! Antworten




