Bei jedem zehnten Stadtzürcher wurde eingebrochen
Von Jvo Cukas. Aktualisiert am 30.08.2011 38 Kommentare
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In Zürich wurde jeder zehnte Einwohner in den letzten fünf Jahren mit einem Einbruch konfrontiert, mehr als in jedem anderen Ort im Kanton. Ebenfalls rund 10 Prozent der Bevölkerung gaben an, im gleichen Zeitraum Opfer eines versuchten Einbruch geworden zu sein. Dies zeigt eine Studie zum Sicherheitsempfinden im Kanton.
Laut Strafrechtsprofessor Martin Killias, einem Mitherausgeber der Studie, bedeutet dies aber nicht, dass insgesamt 20 Prozent der Einwohner von Zürich von einem Einbrecher heimgesucht wurden: «Es kann durchaus sein, dass jemand Opfer von beidem wurde».
Jeder fünfte hält Einbruch für wahrscheinlich
Zürich liegt mit diesen Zahlen an einsamer Spitze im Kanton. In Winterthur und Wädenswil wurden jeweils nur rund sieben Prozent der Befragten Opfer eines versuchten oder gelungenen Einbruchs. Der kantonale Schnitt liegt bei Einbrüchen bei etwas mehr als sieben Prozent, bei versuchten Einbrüchen bei knapp acht.
So wundert es wenig, dass es mehr als jeder fünfte Stadtzürcher für wahrscheinlich hält, dass bei ihm innerhalb des nächsten Jahres eingebrochen wird. Erstaunlicherweise liegt der Wert aber unter dem kantonalen Schnitt von 24,2 Prozent. Mehr Angst vor einem Einbruch haben die Winterthurer, wo sich fast jeder Vierte vorstellen kann, dies zu erleben.
Für die Studie zur Kriminalität und Opfererfahrungen wurden 2000 Personen im Kanton befragt. Davon stammten jeweils 500 aus den Städten Wädenswil, Winterthur und Zürich. Sie wurde vom Kriminologischen Institut der Universität Zürich durchgeführt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.08.2011, 18:17 Uhr
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38 Kommentare
Ich wurde schon 2 Mal Opfer eines Einbruchs und ich garantiere jedem, das ist kein Zuckerschlecken. Meine Nachbarn, Linkswähler, hatten für meine Situation kein Verständnis, bis sie selber Opfer wurden. Diesmal wissen sie nach eigenen Aussagen nicht mehr SP. Wenn dieses laisser-faire der Politik so weitergeht, heisst dann bald einmal "Einbruchsopfer wählen SVP" Antworten

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