Bello, an die Leine!
Von Silvio Temperli. Aktualisiert am 19.12.2011 111 Kommentare
Umfrage
Die Stadt Zürich will Parkanlagen bestimmen, in denen Hunden der Zutritt gänzlich verwehrt wird. Eine gute Idee?
Ja
Nein
1350 Stimmen
Wo der Hund an die Leine gehört
Anfang 2010 ist das neue kantonale Hundegesetz in Kraft getreten. Es nimmt die Halter in die Pflicht: «Die Hunde sind so zu beaufsichtigen, dass sie weder Mensch noch Tier gefährden, belästigen oder in der sicheren Nutzung des frei zugänglichen Raumes beeinträchtigen.» Sie müssen auf Bahnhöfen und entlang verkehrsreicher Strassen zwingend angeleint sein. Dies gilt genauso im Bus, im Tram oder im Zug sowie an Orten wie Parkanlagen, die von den Behörden entsprechend signalisiert wurden. Auch in Wäldern und an Waldrändern oder wenn es dunkel ist, sind Hunde an der Leine zu führen. Ein absolutes Hundeverbot gilt auf Friedhöfen, in Badeanlagen, auf Pausenplätzen und Spiel- oder Sportfeldern. In der Stadt Zürich sind 6360 Hunde registriert, in Winterthur nahezu 2900 – und im ganzen Land sind es weit über eine halbe Million, Tendenz steigend.
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«In dieser Anlage besteht Leinenpflicht!» Solche Tafeln sind doch für die Katz. So denkt ein besorgter Vater, der sich beim TA per E-Mail gemeldet hat. Seine Kinder fürchten sich vor Hunden. Ihr Schulweg führt sie durch den Irchelpark. Dort gehen viele Hunde Gassi – ohne Leine. Sie tummeln sich, bellen, springen in ihrer Spielfreude hin und wieder an den Kindern hoch. Noch nie, sagt der Vater, habe er einen patrouillierenden Polizisten gesehen, der säumige Halter büsse, welche die Leinenpflicht unterliefen – trotz klarer Signalisation. In der nahen Quartierstrasse aber beobachtet er vormittags und nachmittags Politessen, die Parkbussen am Laufmeter verteilten.
Haben Polizisten Angst, Hundehalter zu büssen? Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei: «Nein, überhaupt nicht, es gehört zu unserem Grundauftrag, für Recht und Ordnung zu sorgen.» Wer den Hund nicht anleint, müsse mit einer Busse von 60 Franken rechnen. Leute des Diensthundewesens patrouillieren laut Bisa regelmässig in den öffentlichen Pärken und auf Spielplätzen. Die Patrouille sei aber auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. «Sie verstärkt umgehend ihre Präsenz, wenn sie vernimmt, dass auf einem bestimmten Spielplatz Kinder laufend von Hunden belästigt werden.»
Bussen, Bisse und Verzeigungen
Wie viele Ordnungsbussen die Stadtpolizei Zürich pro Jahr gegen Hundehalter ausstellt, lässt sich nicht sagen, weil diese nicht erfasst werden. Bezahlt jemand auf der Stelle oder per Einzahlungsschein, ist die Sache in diesem anonymen Verfahren erledigt. Attacken gegen Menschen werden zwingend schriftlich der Staatsanwaltschaft rapportiert. In diesem Jahr hat die Stadtpolizei bis Ende November 19 Hundebisse registriert. Das kostet die fehlbaren Halter praxisgemäss bis zu 300 Franken Busse zuzüglich Verfahrenskosten – ausser, es liegt der Straftatbestand einer einfachen fahrlässigen Körperverletzung vor. Gravierende Vorfälle habe es im laufenden Jahr keine gegeben.
Die Verantwortung für Pärke und Spielplätze trägt Grün Stadt Zürich. Karin Hindenlang leitet dort die Naturförderung, wozu auch das Wildschonrevier gehört. Sie hat beobachtet, dass in der Bevölkerung die Angst vor Hunden grösser geworden ist. «Die Lage hat sich zugespitzt.» Darauf deuten auch die jüngsten Zahlen aus dem kantonalen Veterinäramt hin. Dort sind 2010 insgesamt 543 Meldungen zu Vorfällen und übermässigem Aggressionsverhalten von Hunden gegenüber Menschen gemeldet worden. Die Hochrechnung fürs laufende Jahr zeigt, dass die Gesamtzahl der Fälle 2011 leicht höher liegt, wie der stellvertretende Kantonstierarzt Ruedi Thoma sagt. Gleichwohl appelliert Karin Hindenlang an die Selbstverantwortung der Hundehalter: «Wir erwarten, dass sie ihre Tiere im Griff haben.» Sie weiss, dass die Polizei zu wenig Personal hat, um alle Anlagen zu überwachen. «Das wäre ohnehin eine Sisyphusarbeit.»
Totales Hundeverbot als sauberste Lösung
Nicht zuletzt darum nimmt Grün Stadt Zürich jetzt einen Anlauf, Konflikte mit einer neuen Strategie zu verhindern. Diese sieht vor, die Grünräume auf ihre «Hundetauglichkeit» zu überprüfen, wie Karin Hindenlang sagt. «Wir wollen Hundehalter nicht mit einem Leinenzwang auf dem ganzen Stadtgebiet bestrafen.»
Es soll grossräumige Gebiete geben, wo Hunde ohne Leine geführt werden können, wie zum Beispiel entlang der Limmat oder am Katzenbach in Seebach – nach dem Vorbild der Allmend Brunau. Dort dürfen sich Hunde auf einem klar begrenzten Abschnitt frei bewegen. In den Wäldern des Wildschonreviers, wo Hunde jährlich bis zu 15 Rehe reissen, in Naturschutzgebieten sowie in den Parkanlagen der Innenstadt sei ein Leinenzwang weiterhin sinnvoll. «Es könnte sogar sein, dass dort, wo sich viele Kinder aufhalten, künftig ein totales Hundeverbot die sauberste Lösung ist.»
Proteste sind garantiert
Die Erfahrungen auf der Allmend Brunau bestärken Grün Stadt Zürich in der Überzeugung, dass Halter klar ersichtliche Hundezonen schätzen. Das neue kantonale Hundegesetz schlägt ausdrücklich vor, solche Gebiete einzurichten: «Die Gemeinden können Orte signalisieren, die von Hunden nicht oder nur an der Leine betreten werden dürfen.» Darüber hinaus gibt das Gesetz den Gemeinden die Kompetenz, auch «hundefreundliche Zonen» zu bestimmen. Zürich werde solche Sonderzonen nicht von heute auf morgen ausscheiden, sagt Karin Hindenlang. Sind sie einmal im Stadtplan markiert, sei das erst der Start zu heissen Diskussionen. Darum dürfte das Parlament in dieser Sache das letzte Wort haben.
Vorerst aber bleibt verärgerten Eltern oder Spaziergängern nichts anderes übrig, als fehlbare Hundehalter anzuzeigen. Im Jahr 2010 behandelte das Stadtrichteramt 115 Fälle mit Hunden, dieses Jahr waren es bis heute deren 78. Es wurden Bussen bis zu 500 Franken verhängt, sagt Reto Steimer, Stadtrichter- Stellvertreter. In letzter Zeit sei kein Hundehalter mit einem gerichtlichen Freispruch davongekommen. Wie viele Verzeigungen einen Verstoss gegen die Leinenpflicht betreffen, wird laut Reto Steimer statistisch nicht ausgewertet. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 19.12.2011, 07:08 Uhr
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111 Kommentare
Ich radle, gehe und jogge täglich durch den Irchelpark und kann nur fesstellen und bestätigen, dass eine grosse Mehrheit der Hundehalter sich nicht an die klar markierte Leinenpflicht für ihre Hunde halten. Obwohl die meisten Vierbeine gut erzogen sind, gibt es eben die Ausnahmen und deshlb würde ich ein vollkommenes Hundeverbot für den Irchelpark sehr begrüssen. Antworten
Eine überflüssige Regulierung mehr, mit welcher sich die Behörden vor der Durchsetzung der bestehenden Regeln drücken wollen. Schikaniert werden wieder mal all diejenigen, welche sich jetzt schon an die Regeln - hier die Leinenpflicht - halten. Diejenigen, die es bis jetzt nicht getan haben, werden sich auch nicht an das Zutrittsverbot halten, was dann wieder Anlass für noch mehr Regeln sein wird! Antworten
Nicht das Tier ist angeklagt, denn in Tat und Wahrheit sind es doch die Menschen, die sich als Halter mit einem Ausweis bezeichnen. Solche Massnahmen sind sicherlich der falsche Weg, aber bei der Stadt Zürich ist man der Meinung, dies sei mit den Gesetzen konform. Tierschutz ist laut den heutigen Meldung des WWF wo der Artenverlust dramatisch sei, aber es handelten Menschen, die Tier ausrotteten Antworten
Ich gebe es zu - ich habe Angst vor Hunden. Ab einer bestimmten Grösse wirds mir mulmig. Meine Erfahrungen mit Hundehaltern sind aber zumeist positiv, wenn ich anständig und höflich darum bitte, den Hund zu sich zu nehmen oder anzuleinen bis ich vorbei bin - ich erwähne auch Angst zu haben und stosse dann auf grosses Verständnis und entgegenkommen. Mit Höflichkeit + Respekt gehts ringer ! Antworten
Lieber Herr Bosshard
Das tut mir als Hundehalterin gut. Die Allermeisten geben sich nämlich Mühe, Mitmenschen nicht zu belästigen und sind dankbar für Höflichkeit und ein Lächeln. Danke, dass Sie uns die Chance und etwas Zeit geben, unsere jungen Hunde zu erziehen. Ich habe leider noch keinen Züchter ausfindig gemacht, bei dem ich einen vollständig erzogenen und sozialisierten Welpen kaufen kann.
Ich stelle mir grundsätzlich die Frage, ob in einer Stadt ein Hund überhaupt artgerecht gehalten werden kann. Aber die Politiker üben lieber den Spagat mit unzureichenden Gesetzgebungen, welche nur noch in "Verbote" münden! Man verbietet zwar Kampfhunde, aber einen Husky halten darf man, welcher eigentlich nur für kalte Regionen (Schlittenhund) gezüchtet wurde. Tierquälerei amtlich bewilligt. Antworten
Da merkt man, dass jemand keine Ahnung von Hunden hat. Fragen Sie doch mal Verhaltensforscher oder Hundeexperte. Hunde sind Rudeltiere und seit Jahrtausenden auf den Menschen gezüchtet und ob er jetzt in der Stadt lebt ist egal, wenn man bestimmte Sachen wie Auslauf, Training, etc. beachtet.
Witzig ist, dass genau diese Städter dann den Berglern vorschreiben, dass sie mit den Wölfen leben müssen.
kann man ein kind 'artgerecht' in der stadt halten, mit all den autos, zebrastreifen-kriegszuständen, drogen, smog etc. etc.? diese art frage kann auf jedes thema polarisierend angewandt werden. geholfen ist damit niemandem. im falle des kindes übrigens ist das aufwachsen mit hund in der stadt nur von vorteil für eine gesunde entwicklung.
Nicht nur in Zürich ein Problem! Leider! Ich habe nichts gegen Hunde dagegen bin ich mit dem Vorgehen von viele undisziplinierte Hundebesitzer/innen nicht einverstanden, insbesonderes was das Versäubern anbelangt! Einfach dort wo es bequem ist, die andere sollen einfach schaue, dass sie nicht in eine "MINE" treten! Noch schlimmer ist es wann dies auf Kinderspielplatz passiert! Antworten
Noch schlimmer ist es was mein Hund in der Stadt riechen muss, da gibt es von den Menschen überall Essensreste zum Teil schon gekaut oder schon verdaut, Urin der nach Mensch stinkt, pro Laufmeter einen Haufen grüner Spucke und ab und zu findet man einen Kaugummi im Fell.
jedes mal wenn ich mit peanut ins freie gehe so ist sie immer an der leine hatte nie schwirigkeiten mit ihr.den man weiss ja nie ,welche hund sind bad dogs.und so hat man controll.wenn sie etwas machen muessen.so ist man immer parade um ein unheil zu retten.mit so viele bulldogs weiss man nie ob diese boese sind .in amerika wo ich wohne gehen alle an der leine,.wir lieben unsere hunden auch Antworten
Jeder ist gegen das, was er selber nicht praktiziert und (ihn) bei den eigenen Aktivitäten behindert. Höflichkeit, Entgegenkommen - das ist Vorbei. Manch nicht Hundehalter spielt sich dann wie ein Polizist auf und kreischt mit eiserner, befehlerischer Stimme: "Nimm de Hund a Dleine, aber Subito!" Man ist also gleich per "Du"!
Wer Menschen kennt, liebt Tiere !
Antworten
Zu Ihrer Zeit gab es höchstwahrscheinlich noch nicht so viele Einwohner und Hunde wie heute. Und die Zürihündeler sind nun mal die meisten Katastrophal.
Ich bin stolzer Besitzer eines sehr wohl erzogenen Ridgebacks. Er kommt mit mir ins Büro, fährt mit mir S-Bahn und begleitet mich sogar in chicke Restaurants. Ich halte mich an die Regeln, nehme seinen Scheiss auf, und gehe ängstlichen Passanten aus dem Weg. Komischer Weise habe ich fast nie Probleme...
Hundehalter: Erzieht eure Hund!
Spaziergänger: ... ähh... Wirtschaftskrise? schon gehört??
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Dass hier wieder mal einseitig das Einhalten von Regeln gefordert wird, während eine andere Gruppe von Fehlbaren weiterhin tun kann, was ihr passt. Das funktioniert nicht, das läuft eben darauf hinaus, dass jeder macht was er will und diese Tendenz ist ja schon länger zu beobachten, wobei die Parks hier noch das kleinste Problem sind.
was wollen sie damit sagen? dass wenn die einen (hundehalter) sich nicht an ein verbot halten, dass dann selbstverständlich die anderen (velofahrer) sich auch nicht daran halten müssen? dass jeder in der gesellschaft nur noch tut was ihm gerade recht ist? dass es richtig ist, dass autofahrer am fussgängerstreifen nicht anhalten? was wollen sie sagen?
Ich wohne an der Kollerwiese. Diese ist an jedem Eingang mit einer Tafel versehen, welche auf den Leinenzwang hinweist. Da spielen Kinder und trotzdem gibts unzählige Hündeler die ihre Viecher sich hier verkoten lassen. «Ach, ich habe die Tafel nicht gesehen», heisst es dann. Habe einen Halter gefragt ob er seinen Hund nicht zum Lesenlernen schicken will, da er es ja selber offenbar nicht kann. Antworten
Herr Zwirniger. Das Wort Viecher sagt doch schon alles. Aber Stammtisch-Humor hat er. Hund zum Lesenlernen schicken - Ist doch voll lustig.
Was hat denn bitteschön Leinenzwang mit dem "Verkoten" zu tun? Sagen Sie doch bitte gleich, dass Sie einfach grundsätzlich etwas gegen Hunde haben.
Es gibt gar keinen vernünftigen Grund in der Stadt einen Hund zu halten. Die Hunde-Fundis setzen diese Tiere zum Teil sogar mit Menschen gleich. Ein Kind soll doch mehr Freiraum haben als ein Hund. Zur Erinnerung: Hunde sind keine Menschen. Antworten
Es gibt zum Beispiel auch keinen vernünftigen Grund, sich einen Tannenbaum in das Wohnzimmer zu stellen und doch tun es ganz viele Menschen. Nur weil Sie Hunde nicht mögen, heisst das noch lange nicht, dass andere deshalb auch keinen Hund halten dürfen. Hunde sind Lebewesen und waren schon länger beim Menschen in der Wohnung, in der Stadt als Tannenbäume!
Gesunden Menschenverstand einschalten bitte! Schwarze Schafe wird es immer geben, ob mit Leinenpflicht oder Hundeverbot. Wesentlich ist doch, dass fehlbare Hundehalter so gebüsst werden, dass sie ihr Verhalten ändern. Daher - Bussen ggf. erhöhen und Leinenpflicht durchsetzen. Sowohl (korrekt verhaltende)Hundehalter als auch Parkbesucher dürften dem zustimmen. Antworten
Ob hinter all dem, wo nach Angst geschrien wird, auch Angst dahinter steckt, wage ich zu bezweifeln. Meines Erachtens zeigt sich einfach immer mehr, dass man mit einem "gesunden Angstschrei" die "bescheuertsten Gesetze/Regelungen" herbeirufen kann. Ich wünsche mir eine Idioten-freie Zone. So etwa wie meinen Gartensitzplatz, oder so. Antworten
Der Irchelpark ist eine der schönsten innerstädtische Parkanlagen. «Hunde sind an der Leine zu führen» steht auf Tafeln überall. Ich durchquere diesen Park täglich, hier tummeln sich zahllose Hunde frei herum oder rennen einem über den Weg. Leinen sind praktisch nur bei kleinen bzw. Mini-Hunden auszumachen. Eine Kontrolle sah ich in 10 Jahren kein einziges Mal! Handlungsbedarf dringend!! Antworten
Ich bin ja eigentlich der Meinung das man Tieren generell keinen Gefallen macht, wenn man sie zu 90% in einem Appartment in der Stadt hält und Morgens/Abends und am Wochendende kurz mit ihnen rausgeht. Ob sie da in Parks noch an die Leine müssen oder nicht ist da eher belanglos. Antworten
Ach, Sie üben sich in Polemik... wenn es keine Seltenheit wäre, könnten Sie problemlos fünf dokumentierte Fälle aufzählen. Aber mit Hetze und Unterstellungen schaffen Sie lediglich verhärtete Fronten - oder ist es genau das, was Sie eigentlich wollen?
ich bin für ein striktes hundeverbot in allen ortschaften. ausnahme: polizeihunde, blindenhunde und sonst hunde die für kranke menschen eine hilfe sind. schuld an dieser forderung sind einzig und allein die überwältigende mehrheit rücksichtsloser hundebesitzer. sie halten sich an keine leinenvorschriften. sie lassen ihre hunde auf kinderspielplätzen rumscheissen ohne den dreck wegzuräumen. Antworten
Was ist mit Hunden in der Ausbildung? Was mit Hunden, welche zu alt für den Einsatz sind? Bevor ein Hund seine Ausbildung fertig hat (und seine Tauglichkeit unter Beweis stellen kann) muss er sich auch in städtischem Gebiet an Menschen, Verkehr, Lärm etc. gewöhnen. Das ginge nach Ihrem Dafürhalten nicht. Also keine Blindenhunde mehr. Keine Polizeihunde, keine Lawinenhunde. Nix.
Täglich sehe ich grössere Hunde auf dem Spielplatz direkt beim Kindergarten meine Sohnes frei rumrennen. Daneben ist ein städt. Spielplatz mit Leinenzwang. Ich habe mehrmals bei der Polizei angerufen, aber das Problem scheint nicht dringlich zu sein. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass mein Vierjähriger weiss, wie er sich verhalten muss, wenn ein Hund "nur spielen" will.. Antworten
Die Tafeln sind wirklich für die Katz. Im Irchelpark zum Beispiel sind 9/10 Hunden frei und machen im Sommer Jad auf die vielen Vögel, die sich im Schilf zu verstecken suchen. Nicht nur auf Enten und Möven sondern auch Reiher und manch bedrohten Vogel.
Ich habe gar kein Verständnis für diese Hündeler.
Antworten
Auch in Wien gibt es Kaka-Parks speziel für Hunde. Toll! Und man macht davon gebrauch. Ich hatte hier in meiner Heimat immer wieder Leute bewundert die Spielplätze mit ihren Viechern bevölkern. Und Kinderspielsachen auf den Spielplätzen verwechselten als Hundespielplatz mit Kaka Sandplatz. Die Leute waren immer sehr agressiv falls man sie darauf aufmerksam machte wo es lang geht! Antworten
Ach sind die Leute doch bedupft ab einem Hündchen. Wann kommt eigentlich die Hundepartei. (Genügt doch bereits das die Verordungen ohne die entsprechenden Verbände und Vereine erlassen wurden.) Nur wenn der gleiche Hund die Menschen aus den Lawinen holt , den Einbrecher fasst, das verlorene Kind findet, den Blinden führt, den depresiven heilt usw. usw., dann, nur dann ist er der dein Freund Antworten
Ich habe einen ausgebildeten Lawinenhund. Unter der Woche nehme ich ihn jeweilen mit ins Büro. Das gleicht einem Spiessrutenlauf, sowohl für mich als auch für das Tier. Am schlimmsten ist es aber, wenn man jemanden suchen muss und die Angehörigen das verhindern wollen, weil der Verschüttete vor Hunden Panik hat. Offen gesagt: Es täte gut, wenn die beiden Parteien aufeinander zugingen.
Die Hundehalter sollen sich einfach verantwortungsbewusst benehmen. Letzten Sommer kam ein mir unbekannter Hund schwanzwedelnd auf mich zu, sprang mich und sein Halter kommentierte es lapidar: "Er will doch nur spielen..." Ich wollte aber nicht spielen, ausserdem bestand in dem Park Leinenpflicht und mein helles Shirt war schmutzig wegen der Pfotenabdrücke. Antworten
Klasse, dann muss ich mir endlich nicht mehr anhören das meine Kinder sich falsch verhalten. Ich habe es so satt das Hunde in Zürich mehr Rechte haben als Menschen. Und da sich die Halter nicht an den Leinen Zwang halten und Dritte vor Belästigung schützen wird es wohl so kommen. Antworten
Ich mag keine Hunde.. Ich mag besonders keine Hunde, wenn sie mich anhecheln, an mir heraufspringen, ohn e Decke Tramsitze bewegen, Ladeningänge versperren, Menschen anknurren.etc. und den öffentli hen Raum vollscheissen. Hundebesitzer nehmen oft nicht wahr, dass ihre Vierbeiner andere Menscnen stören, nerven oder verängstigen. Antworten
Herr Fürst, Sie haben vollkommen Recht. Allerdings nehmen auch viele Nichthundebesitzer oft nicht wahr, das sie durch ihre intollerante, egoistische und rücksichtslose Art andere Menschen stören, nerven oder verängstigen.
Wieso wieder neue Zonen oder Gesetze? Warum nicht einfach die bestehenden Regeln und Gesetze endlich einmal durchsetzen? Die ParkbussenverteilerInnen der Stapo könnten doch Ihr Revier auf die umliegenden Parkanlagen ausweiten, und dort die fehlbaren Hundehalter verzeigen. An Umsatz würde es nicht mangeln... Antworten
unsere stadt und unsere gesellschaft wird immer schlimmer und untoleranter!
bzw. 'tolerant' ist jeder nur wenn es ihn selber betrifft.
alles was jemanden nicht in den kram passt muss verboten werden, alles ist ja soooo gefährlich.
rauchen, hunde, alkohol, spass etc.
verbietet doch zu leben, dann stört es auch niemanden mehr!
Antworten
Und gegen rückstichtlose Jogger und Mountainbiker ?elfen Fäuste? Und gegen Fäuste Gewehre? Und gegen Gewehre Panzer? Und gegen Dummheit?
Kleiner Pfefferspray funktioniert auch gut. Benutzen viele Jogger, im Fall.
Wie in anderen Bereichen auch, ist es eine kleine - wenn auch wie mir scheint wachsende - Gruppe von egoistischen, gleichgültigen, verantwortungslosen Erwachsenen die sich einen Deut um Anstand, Sicherheit und Wohlwollen scheren. Viele Hunde werden schlecht gehalten oder dienen als blosse Statussymbole und werden verzogen. Was bleibt da sonst noch als Verbote und Bussen? Antworten
Ich führe in der Stadt für eine befreundete Nachbarsfamilie täglich einen Rüden aus, ich habe den Hund im Griff Dennoch würde es mir nie in den Sinn kommen diesen Hund von der Leine zu lassen nur schon wegen dem ganzen Verkehr den man hier im Kreis 3/4 nirgends wirklich aus dem weg gehen kann. Mir kommen nun immer wieder andere Hh entgegen deren Hund nicht angeleint ist. Terz ist vorprogrammiert Antworten
Das hat natürlich nichts mit dem Ordnungshüter zu tun...
Im anonymen Verfahren wird die Übertretung (auch Parkbussen) NICHT in einem zentralen Register eingetragen. Wenn man die Busse innerhalb der Fristen bezahlt, weiss nachher niemand mehr, dass man eine Übertretung begangen hat. Dies ist wichtig, wenn man in ein Verfahren kommt, da könnten die Übertretung bei der Strafe mitgewertet werden.
Die SVPsierung der Gesellschaft schreitet fort. Was kommt als nächstes? Ich hätte da einige Vorschläge: Litteringzone von 17,3 Quadratmetern in der Bahnhofstrasse. Nacktwanderparcourszone von 19 bis 19:17 Uhr im Parkhaus. Brustsäugezone bei der Waldhütte auf dem Züriberg für berufstätige Mütter. Wer sich nicht daran hält: Ausweisen, ausgrenzen, liquidieren oder was man hier sonst noch liest. Antworten
Wow, schon wiede einer, der überall nur die Parteien sieht und nie die Idee dahinter.
Sie sind der beste Paul...selbst wenn irgendwann die Hungernot aufgrund der masslosen menschlichen Vermehrung noch schlimmer wird, dürfen Sie gerne die SVP dafür verantwortlich machen...schliesslich ist sie auch Schuld am Klimawandel, den Hochwassern, ja selbst Lawinen werden von SVP-Skifahrern ausgelöst....ich hab mich herrlich über Ihr Statement gelacht, ist doch Zürich rot/grün...wie Sie ;O
vielleicht wissen sie es noch nicht, lieber herr grüninger, aber die stadt zürich wird von rot / grün regiert. diese sind für immer mehr einschränkungen, was sie und mich stört, verantwortlich. also bitte die augen auf und den anti svp reflex überprüfen. danke.
Ich finde es ok wenn es Zonen gibt, wo Hunde nicht erlaubt sind. Es gibt Kinder und auch Erwachsene, die Angst vor Hunden haben, das ist zu respektieren. Mit einem Messer auf die Strasse zu gehen, ist keine Lösung. Gekennzeichnete Hundewiesen sollten aber wie grad aktuell in Zürich beim Lake Side nicht mit Weihnachtsbäumen zugepflastert werden oder als Picknick-Ort Verwendung finden! Antworten
Und sie wurden nie mit Menschen konfrontiert, welche Kinder, die sich ausserhalb eines Glaskastens bewegen, gestört fühlen?
Ein Radfahrer raste Abends ohne Licht im Fahrverbot in die Leine zwischen meinem Hund und mir, stürzte, zog sich Schürfungen an Händen und Knien zu und verlangte doch tatsächlich, dass ich seine Arztrechnung und Fahrrad-Reparatur bezahlen soll.. Muss ich jetzt auch noch ein Lämpchen an der Leine anbringen..?? Antworten
Passiert nicht nur abends im Dunkeln sondern auch am hellichten Tag auf Wanderwegen... Manchmal kommen Mountainbiker so schnell von hinten auf einem schmalen Pfad angerast, dass man es fast nicht mehr schafft, den angeleinten Hund und sich selber in Sicherheit zu bringen.
Die Strasse dürfen Sie vermutlich nicht sperren - weder mit noch ohne Lämpchen an der Sperre.
Radfahrer und Hündeler scheinen eine Menge gemeinsam zu haben: beide leiden unter schlechtem Ruf wegen den unvernünftigen "Artgenossen". Ich hätte ihm gedroht, er müsse die Therapie des postraumatischen Belastungssyndroms beim Hundepsychiater bezahlen ;-)
Als ich mir vor etwa 15 Jahren den ersten Hund kaufte, bin ich konsequenterweise in ländlichere Gegenden gezogen. Hunde brauchen Auslauf und die Möglichkeit sich auszutoben. Das ist in der Stadt halt schwierig, weil zuviele verschiedene Interessen zusammen kommen. Artgerechte Tierhaltung in der Stadt ist sehr schwierig. Das gilt für Hunde wie für Katzen... Antworten
oder vielleicht 1000.- fürs erste Kind und 2000 für jedes weitere? Es braucht Tiere - auch Hunde - genauso wie Menschen auf dieser Welt, und von letzter Art hat es eh schon viel zu viele.
Herr Bosshart, denken Sie, dass die Steuern die wir Zürcher Bürger bezahlen ausreichen, damit der ganze Dreck, den die Menschen in der Stadt verursachen, weggeräumt werden kann?! Gehören wir Menschen überhaupt in die Stadt? Gehören Kinder in die Stadt? Oder sind wir alle auf dem Land besser aufgehoben? Ist wohl eine persönliche Ansichtssache.
Genau. Und Katzen sind noch schlimmer! 5'000 Franken. Kinder? Oh Graus: 12'000 Franken pro Jahr bis sie 18 Jahre alt sind! Senioren? Wer nicht ins Heim will soll 24'000 Franken zahlen! Fussgänger? Die sollen doch aufs Land auf Wanderwege! Sonst: 50'000 Franken Busse. Kluger Vorschlag, Herr Bosshart!
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass beide Seite sich sinnlos beleidigen. Als HH habe ich mir Schlimmes und Schlimmeres anhören dürfen - obwohl (!!) mein Hund an der Leine war. Beiderseitige Rücksicht würde viel helfen. Ich nehme meinen Hund zurück wenn ich Kinder oder Jogger sehe. Die gleiche Rücksicht bei Velofahrern und Joggern wäre nett... Klingeln, Tempo runter - und es gibt keine Probleme Antworten
Sorry als Hundehalter bin ich klar der Meinung, dass der Mensch vielfach unfähig hierbei sich ein Stelldichein geben. Der Mensch ist leider nich lernfähig, was auch in anderen Bereichen sichtlich sich abzeichnet. Der Mensch vergisst jedoch dass dem Tier dies als subjekt mehr Rechte eingeräumt wurden. Das Tier ist und bleibt ein Subjekt, nicht merh nur ein Objekt. Antworten
Wenn Sie schon Kommentare schreiben, dann bitte auf Deutsch!
Herr Fischer, wenn Sie ein solch guter Hundehalter wären, wie Sie vorgeben, würden Sie sich nicht mit dem Hund in der Stadt bewegen sondern irgendwo im Tösstal als Einsiedler wohnen, damit Ihr Hund nicht mit den (ihrer unbescheidenen Meinung nach) lernbehinderten Menschen konfrontiert würde.
Abschaffung vom Gesunden Menschenverstand ist das !
Steuern bezahlen dürfen die Hunde besitzer!! Die 10000Tonnen Dreck der Litterer :das macht aber gar nichts!!!
Die Hunde freie Zone in der Allmend z.b. ist total leer!!!! Eine Steuergeldervernichtungs Anlage ist das!!
Hirnloser gehts einfach nicht. Der Hund ist des Menschen bester Freund. Ohne ihn wäre 1000 mehr beim Psych! Und wer bezahlt das?
Antworten
Frau Peter: Die Anlage in der Allmend ist nicht leer - das ist definitiv nicht richtig. Ich jogge dort regelmässig durch und es ist schlicht und einfach sensationell gut und schön. Ausserdem wird diese Anlage im Frühling/Sommer sicherlich noch mehr benutzt werden, wie aktuell - da bin ich mir sicher. Sie mögen eine gute Hundebesitzerin sein, aber viele sind es nicht in Bezug auf die Mitmenschen.
Es fehlt noch das dritte Bild: die Kinder, Velofahrer und Jogger freie Zone. Ich finde diese Hundehysterie eine Zumutung. Die Probleme werden nicht gelöst, indem nun Hunde einfach an die Leine müssen, im Gegenteil: viel Aggression entwickelt sich erst an der Leine -das ist aus verhaltensbiologischer Sicht einfach die logische Folgerung. Für Kinder mit Hundeangst gibt es übrigens Therapiehunde! Antworten
Da bin ich absolut einverstanden. Mit Höflichkeit, Anstand und GEGENSEITIGER Rücksichtsnahme würde das Zusammenleben einfacher und öffentliches Gebiet nicht in Kampfzonen verwandelt.
Die Hysterie ist eine Zumutung und wird von Medien weiter angeheizt. In stelle fest, dass in Kantonen mit restriktiven Hundegesetzen die Stimmung immer schlechter wird.
Was genau sind "Koraner"? Meinen Sie Muslime, welche Hunde gemäss Koran als unrein anschauen? Oder Koreaner, welche ab und zu auch mal Hunde verspeisen? Lassen Sie uns an Ihren Gedanken teilhaben und nicht im Nebel der Unwissenheit stochern.
Leider haben wir das einigen unverbesserlichen HundehalterInnen zu verdanken die denken eine Leine ist was schlechtes und mein Hund " der tut nix, der will nur spielen ".
Wer seinen Hund nicht im Griff hat soll Himmelherrgottsternefeufi in die Hundeschule.
80% der Mensch und 20% der Hund!!
Antworten
Sie schreiben mir aus der Seele. Die meisten nachfolgenden (gehässigen) Kommentare könnten wir uns ersparen, wenn sich ALLE Hundehalter an die Regeln halten würden. Selber seit 30 Jahren Hundehalterin stört es mich genauso, wenn ich unangeleinten Hunden begegne (die zwar gemäss Hundehalter ach so lieb sind), die mir entgegenrennen etc. Ein friedliches Nebeneinander sollte doch möglich sein?
Als Hundehalter, welcher selbst auf gewissen Plätzen unter Aufsicht des kleinen Vierbeiner diesen einmal rennen lässt, möchte ich hier aber anbringen, dass dann bitte auch vermehrt Velofahrer, welche mit hoher Geschwindigkeit durch die gleichen Parkanlagen oder Limmatwege brettern, gebüst werden, da es meist eine grosse Fahrverbotstafel hat. Da sagt kein Mensch etwas. Trotz der Gefahr. Antworten
@bolliger: ich schätze mal grob, dass im letzten jahr mehr als 19 menschen von velofahrern angefahren wurden...
@Bolliger,ich wurde als Nichthundehalter aber auch noch nie von einem Hund angefahren oder beleidigt.
Wurden Sie schon einmal von einem Velofahrer gebissen? Ist schon einmal ein Velofahrer an Ihnen hochgesprungen und sagte: "Ich will nur mit Ihnen spielen?"
Also ich habe einen 14 Jährigen uralten lieben Hund. Trotzdem nehme ich ihn immer an die Leine wenn ich Jogger oder kleine Kinder sehe. In einen Park, wo lauter Kinder spielen gehe ich mit meinem Hund deshalb gar nicht erst. Ich denke viele Hundehalter sollten ihre Hunde öfter an die Leine nehmen. Antworten
Hundeeigentümer sind mir schon oft negativ aufgefallen. Habe schon den einen oder anderen Hundeführer darauf aufmerksam gemacht er möge seinen Hund an die Leine nehmen. Die Reaktionen waren erschreckend. Man hat mich beleidigt, drohte den Hund auf mich zu hetzen etc. Da scheint eine Menge Verantwortungslosigkeit vorhanden zu sein. Antworten
Der Wald als Abfalldeponie, genauso wie die Umgebung aller Stadtschulen ist offenbar kein Anlass zur Beschwerde. Doch, wenn ein Hund von Freude bellt und umher läuft, sind die sogenannte Eltern (verantwortlich für artgerechte Erziehung ihrer Kinder) auf den Bäumen. Die 15 gerissene Rehe ? Ein mit Schrott !!! angeschossenes Reh läuft und stirbt und wird vom Hund angefressen und GERISSENES Reh gilt. Antworten
Als verantwortungsvoller, Leinen-verwendender Hundehalter (wie die überwiegende Mehrheit) fordere ich dann aber auch kinderfreie Zonen, alte-Leute-am-Steuer-freie-Zonen, ausländerfreie Zonen usw. Denn ich fühle mich manchmal belästigt, gestört und habe manchmal Angst. Separieren wir die Gesellschaft doch nur munter weiter, bis jeder seine Zone hat, in der er sich nicht mehr mit andern abgeben muss Antworten
die meisten hündeler lernen es nie! darum, muss man rigoros gegen solche durchgreifen, mit happigen bussen! wenn man diesen darauf hinweist, z.b. im wald, wenn rehkitzen geboren werden, sie sollen die hunde an die leine nehmen (es wird überall darauf hingewiesen!), dann wird man ausgelacht oder bedroht. das finde ich sehr schlimm!! Antworten
@ susi schmid; Und im Herbst, als Jägerin, holen Sie dann Ihr Gewehr aus dem Kasten und können nicht genug von den ach so herzigen Rehen abknallen? Sogar Nachschiessen ist oft angebracht, weil zuwenig Rotwild erlegt wurde! Wieviel Rotwild wird denn eigentlich jährlich von Autos zu tode gefahren? Unsere Welt spinnt immer mehr!
Nehme meinen Hund grundsätzlich an die Leine wenn es Wild hat. Aber mit den Kitzen ist das so eine Sache. Manchmal schnüffelt mein Hund am Wegrand und wenn ich genau hinsehe liegt da ein Rehkitz, auch wenn ich ihn an der Leine habe... Zum Glück hat mein Hund kein grosses Interesse an ihnen...
In den Wäldern um Zürich reissen Hunde also offenbar rund 15 Rehe jährlich. Dieselben Hunde dürfen auch in Parkanlagen gebracht werden wo sich Kinder befinden. Eben beschriebener Sachverhalt ist schon reichlich unverständlich, aber der Irrsinn geht sogar noch weiter. Es gibt Hundehalter, welche die Hunde dort wo Kinder spielen von der Leine lassen. Antworten
Das Problem ist, dass sich die Hundehalter dann in den vorgeschriebenen Zonen bewegen müssen, dort aber trotzdem von Passanten ohne Hunden zusammengeföhnt werden. Beispielsweise wenn es ihr Hund sich erlaubt einen Velofahrer, der mit 40 km/h angeschossen kommt zu verbellen. Die Leute die Angst vor Hunden haben, weichen dann leider nicht in die hundefreie Zone aus, siehe Allmend Brunau. Antworten
Jeder Unfall mit einem Hund ist tragisch und nicht zu billigen. Leider stelle ich immer fest, dass Eltern von Kindern keine Ahnung von Hunden haben und reflexartig mit Abneigung und Ablehnung reagieren. In unserem Quartier hat viele Kinder. Als Hundebesitzer bin ich proaktiv zu den Kindern und Eltern. Mit Riesenerfolg. Die Kinder wie die Eltern wissen nun wie mein (betonung auf mein) Hund reagiert Antworten
richtig, Herr Fleisch. Wenn Sie ein Vorbild wären, würden Sie sich jetzt gleich selbst umbringen - dann würden ein Mensch weniger den Menschen schaden - und es hätte mehr Platz für freilaufende Hunde!
leider haben immer mehr leute angst vor hunden... und zwar kulturell bedingt. immer mehr angehörige einer gewissen kultur, die hunde missachten und als unreine tiere ansehen, sogar angst vor ihnen haben, halten sich an orten wie dem irchelpark auf. das klima wird immer feindlicher, als hundehalter wird man immer mehr als kriminell eingestuft. selbst mit einem winzigen chihuahua. arme schweiz! Antworten
Diese Beobachtung habe ich auch schon gemacht. Mir wurde sogar im eigenen Haus gesagt, ich solle in Zukunft den Lift nicht mehr benutzen, weil man aus religiösen Gründen nicht im selben "Raum" sein dürfe, in welchem zuvor ein Hund war.
Sie haben leider absolut recht. Wenn ich mit meinem (angeleinten!!) Hund durch die Stadt laufe, merke ich immer wieder, dass Kinder ganz bestimmter Kulturen aus 30m Distanz schon schreien, offenbar, weil in diesen Kulturen Hunde ganz grundsätzlich was Böses sind. In der Schweiz meiner Kindheit gab es das nicht. Aber eben, "wir" wollen das ja so, kommt nur alle rein und stört euch an UNSEREN Tieren
Bravo Stadt Zürich. Die Aussage der Polizei, man sei auf Hinweise 'angewiesen', ist ja so was von fadenscheinig. In JEDEM Park wird die Tafel mindestens einmal pro 5 Minuten ignoriert. Und von wegen die Hundebesitzer darauf aufmerksam machen... haha, schon mal den Räuber mit der Waffe darauf hingewiesen, dass er keinen Waffantragschein beseitzt? Diese Leute handeln bewusst, hinweisen nützt nichts Antworten
In Parkanlagen ein generelles Hundeverbot auszuprechen, ist eine Frechheit! Wenn ich meinen Hund an der Leine Habe oder ihn bei Fuss nehme, stört das doch wirklich niemanden. Wir Hundebesitzer bezahlen eine Hundesteuer (und nicht wenig!) und sollen nun auch noch daran gehindert werden in gewissen Parks mit unseren Hunden spazieren zu gehen? Unglaublich! Antworten
Frau L. würden sich alle Hundebesitzer vorbildlich wie Sie benehmen würde es kein Problem geben. Leider, es ist tatsächlich so, dass zu viele Besitzer der Leinenzwang um ein dreck kümmern. Und wer sich wagt eine Bemerkung zu machen wird als Hundefeind beschimpft ! Ich befürworte Hundefreiezone sowie Zone wo Hunde frei laufen können (ich ehemaliger langjähriger Hundebesitzer)
Leider ist es so, Susanne L., dass die meisten Hündeler ihren Vierbeiner auch in Parks frei streifen lassen - und die Hundesteuer deckt wohl die Kosten nicht, die dadurch entstehen, wenn Hunde mit einem Sauhund spazieren gehen, welche/r das Robidog-Säckchen einfach irgendwo hinhängt oder hinlegt. Die Hundescheisse muss dann vom bezahlten staatl. Reinigungspersonal ordnungsgerecht entsorgt werden.

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