Besucher setzen Vogelspinne und Springmaus in Masoala-Halle aus

Aktualisiert am 27.01.2009

Der Zoo Zürich hat ein Problem mit fremden Tieren. Die Exoten werden von Besuchern heimlich ausgesetzt.

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Die Bewohner der Masoala-Halle im Zoo Zürich werden von fremden Bewohnern bedroht. Grund sind Besucher, die dort heimlich ihre Haustiere aussetzen. Unter anderem wurden dort eine Vogelspinne, Wasserschildkröten oder eine Wüstenspringmaus eingefangen.

Diese Tiere sind ein Risiko für die übrigen Bewohner der Halle, da sie nicht in das Öko-System passen und nicht untersucht wurden: Sie könnten Krankheiten einschleppen, wie Zoo-Direktor Alex Rübel gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten» sagte.

Um diese Entwicklung zu verhindern, wurden die Mitarbeiter entsprechend geschult. Zudem sind Überwachungskameras installiert, die die Sicherheit zusätzlich erhöhen sollen. Sie dienen zwar in erster Linie dazu, die Zoo-Tiere zu überwachen, doch laut Rübel sollen sie auch zum Schutz vor Fremdlingen dienen. (ep)

Erstellt: 27.01.2009, 09:26 Uhr

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