Zürich

Biker hecken mit der Stadt einen Kompromiss aus

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 08.02.2012 2 Kommentare

Der Belag im geplanten Bikepark Sihlcity sei zu gefährlich, monieren die Sportler. In vier Wochen wollen sie gemeinsam mit der Stadt eine neue Lösung präsentieren.

1/8 Mini-Pumptrack: Der Rundkurs wurde für Materialtests aufgebaut und ist Vorbote des grossen Projekts für einen Bikepark hinter dem Sihlcity-Komplex.
Bild: Simon Eppenberger

   

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Die Stadt Zürich will hinter der Sihlcity eine Aussenanlage für Biker bauen. Rund zwei Millionen Franken sind dafür budgetiert. Im Herbst dieses Jahres soll der grösste Bikepark der Schweiz eröffnet werden.

Doch Anfang Jahr regte sich ausgerechnet unter den Bikern Widerstand gegen das Projekt. Weil die Sprung-Elemente der Anlage statt aus Erde und Lehm mit einem härteren Belag gebaut werden soll, befürchten sie grosse Verletzungsgefahren für die Sportler.

Gestern Dienstagabend trafen sich nun Vertreter des zuständigen Zürcher Sportamts und Grün Stadt Zürich mit den Interessenvertretern der Biker, um die Lage zu besprechen. «Alle Seiten konnten ihre Anliegen dabei nochmals vorbringen. Jetzt sind wir auf dem Weg zu einer Kompromisslösung für den Bikerpark Sihlcity», erklärt Annina Keller, Sprecherin von Grün Stadt Zürich, gegenüber Tagesanzeiger.ch.

Projekt nicht gefährdet

Die Angelegenheit sei komplex und es gehe nicht nur um den Belag auf der Anlage. «Wir sind aber zuversichtlich, dass der Kompromiss zustande komme. Alle sind gewillt, gemeinsam eine Lösung zu finden», so Keller. Allerdings brauche man nun Zeit und Ruhe, um an dieser Lösung zu arbeiten. «Es wird mindestens noch vier Wochen dauern, bis wir einen Entschluss gefasst haben. Sobald wir Konkreteres wissen, werden wir informieren.»

Gemäss Keller sei die Umsetzung des Projektes bei der momentanen Ausgangslage nicht gefährdet. Der Kostenrahmen bleibe allerdings weiterhin bestehen. «Daran wird nicht gerüttelt.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.02.2012, 14:56 Uhr

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2 Kommentare

Eugen Fischer

08.02.2012, 22:51 Uhr
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Wieso müssen immer bei sportlichen und anderen Projekten immer nachgebessert werden? Welchen Wahnsinn ist aufgrund der Steuerzahler noch immer zu leisten. Antworten


ruedi rutzer

09.02.2012, 07:57 Uhr
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Bumscontainer - Bikerpisten für was muss der Steuerzahler alles noch den Kopf hinhalten??? Sportvereine müssen Der Stadt Miete für die Benutzung der Anlagen Bezahlen , und die Lieben BIKER stellen noch Ansprüche
und Bezahlen sicher keinen Roten Rappen für die Benützung!!!!!!
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