Brand im Kreis 4
Aktualisiert am 04.02.2012 2 Kommentare
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Am Nachmittag ist in einem Wohnhaus an der Hardstrasse in Zürich ein Dachstockbrand ausgebrochen. Das Haus konnte rechtzeitig evakuiert werden, eine Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchintoxikation hospitalisiert.
«Um 14.43 Uhr wurde die Zentrale informiert, dass an der Hardstrasse ein Brand im Dachstock ausgebrochen ist», sagt Urs Eberle, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. Als die ausgerückte Berufsfeuerwehr am Brandort eintraf, sei der Dachstock des Hauses bereits im Vollbrand gestanden. Ein Anwohner berichtete gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet von starkem Gestank.
Die Feuerwehr versuchte den Brand zu löschen und gleichzeitig das Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung wurden verschieden Milizkompanien aufgeboten. «Insgesamt standen mehr als 50 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst im Einsatz», sagt Urs Eberle.
Brandursache unklar
Rund 20 Personen mussten evakuiert werden. Eine Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Kontrolle ins Spital überführt.
Die genaue Ursache des Brandes ist zurzeit noch unklar und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Der entstandene Sachschäden dürfte mehr als hunderttausend Franken betragen.
Verkehr beeinträchtigt
Durch das Grossaufgebot der Feuerwehr musste die Hardstrasse zwischen Bullingerstrasse und Hardplatz durch die Stadtpolizei Zürich in beide Richtungen gesperrt und der gesamte Verkehr umgeleitet werden. Davon betroffen war auch die VBZ. Auf der Strecke zwischen Hardbrücke und Albisriederplatz konnten die beiden Buslinien 33 und 72 nicht mehr verkehren. Es kam zwischen 14.45 Uhr und 17.30 Uhr zu einigen Verzögerungen und Umleitung des Busbetriebes.
«Die Kälte stellten auch für die Einsatzkräfte eine grosse Herausforderung dar», sagt Urs Eberle. Die Pionierkompanie der Milizfeuerwehr habe nun die Aufgabe, den ausgebrannten und offenen Dachstock abzudecken.
Erstellt: 04.02.2012, 15:49 Uhr
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2 Kommentare
Mein Freund und seine Kollegen/innen von der Spezialkompanie sind immer noch im Einsatz. Ich hoffe dass die Personen was warmes bekommen. Weil irgendwann hat man kalt. Am liebsten würde ich Ihnen was warmes trinken und essen bringen. Aber geht ja nicht. Ich denke ganz fest an Euch. Wir sind ganz stolz auf Euch, in dieser kälte draussen zu sein. Und freiweillig. Antworten

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