China-Haus am Escher-Wyss-Platz kostet 6 Millionen
Von Jürg Rohrer. Aktualisiert am 09.07.2009
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Dieses sogenannte Nagelhaus ist der Nachbau eines Hauses in der chinesischen Stadt Chongqing, dessen Pressefoto um die Welt ging: Rundherum eine riesige baugrube, nur das alte Haus stand wie ein Nagelkopf auf einem Erdturm, weil sich die Besitzer weigerten, einem Einkaufszentrum zu weichen. Das neue Nagelhaus am Escher-Wyss-Platz soll den Anschein erwecken, es handle sich um ein Überbleibsel aus der Zeit vor dem Bau der 36 Jahre alten Hardbrücke - so jedenfalls wollen es Thomas Demand aus Berlin und Caruso St. John Architekten aus London, die 2007 den Wettbewerb für die künstlerische Neugestaltung des Escher-Wyss-Platzes gewonnen haben.
Wegen der Tramverlängerung zum Bahnhof Altstetten (Tram Züri-West) wird der Platz unter der Hardbrücke umgebaut: Autos befahren ihn nur noch auf der Seite Tramdepot, auf der anderen Seite wird er autofrei. Im Frühjahr 2012 soll das Restaurant Nagelhaus eröffnet werden.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 09.07.2009, 10:25 Uhr


































