«We're the Hong Kong Police Band»

Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 02.09.2010 1 Kommentar

Musizierende Ordnungshüter aus aller Welt kommen für das Police Music Festival nach Zürich. Tagesanzeiger.ch hat eine weitgereiste Truppe bei der Hauptprobe im Hallenstadion besucht

«Wir repräsentieren die Regierung von Hongkong»: Dirigent James Leung im Interview.
Video: Video: Christoph Landolt

Parade auf der Bahnhofstrasse: Hongkongs Polizeimusiker in Uniform. (Bild: Sophie Stieger)

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Mit einer Parade von der Uraniawache zum Münsterhof haben gestern Abend Polizeimusikgruppen aus aller Welt das 10. Zurich Police Music Festival eröffnet. Am Wochenende treten die Musiker im Hallenstadion auf. Tagesanzeiger.ch war bei der Hauptprobe der Hong Kong Police Band dabei.

Diese bestand früher aus zwei verschiedenen Gruppierungen, einer traditionellen Blaskapelle sowie einer Pipe-Band. Die Dudelsackbläser treten im Karo-Muster des schottischen MacIntosh-Clans auf, den Farben des früheren Polizeichef der britischen Kolonie.

Polizeimusiker sind Profimusiker

Seit der Übergabe Hongkongs ans chinesische Mutterland im Jahr 1997 hat sich die Hong Kong Police Band von der Empire-Vergangenheit gelöst und chinesische Einflüsse in das Repertoire aufgenommen. «Wir bedienen uns bei Volksliedern aus verschiedenen Provinzen», erklärt Dirigent James Leung. Der Anführer der Truppe ist einer der wenigen Profimusiker in der Band, die keine polizeiliche Erfahrung haben.

Selten komme es vor, dass die Musiker noch im Polizeidienst eingesetzt würden, so Leung im Video-Interview mit Tagesanzeiger.ch. Hauptaufgabe der Band ist es, die boomende Metropole als Tourismusdestination und Wirtschaftsstandort bekannt zu machen.

Heute Donnerstagabend spielen die Formationen an verschiedenen Plätzen in der Zürcher Innenstadt auf. Die 60 Mitglieder der Hong Kong Police Band musizieren um 20 Uhr auf der Rathausbrücke. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.09.2010, 16:18 Uhr

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1 Kommentar

Hans P. Grimm

03.09.2010, 06:24 Uhr
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Polizisten die Musizieren sind mir lieber als unsere Wegelagerer die nichts anderes als Bussen verteilen können! Antworten



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