Christen über Mike Shivas Auftritt empört

Der umstrittene TV-Hellseher sprach gestern in der Zürcher Predigerkirche. Diese bietet ein umfangreiches esoterisches Programm an.

Umstritten, aber seine Veranstaltungen sind gut besucht: TV-Hellseher Mike Shiva.

Umstritten, aber seine Veranstaltungen sind gut besucht: TV-Hellseher Mike Shiva. (Bild: Quelle: Shiva.tv)

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Rote Jacke, glitzernde Sonnenbrille, schwarze Handschuhe, das obligate Kopftuch und Hündchen Wanchai auf der Schoss: So stellte sich Hellseher und Wahrsager Mike Shiva den Fragen von Georg Schmid von der reformierten Sektenberatungsstelle. Ihm gegenüber in der Zürcher Predigerkirche sass Pfarrerin Renate von Ballmoos, die auch Schamanismus betreibt. Shiva sagte, mit Religion und Glauben wenig anfangen zu können, Pfarrerin von Ballmoos beschrieb ihre schamanischen Rituale als Ergänzung zum christlichen Glauben.

Der Auftritt von Mike Shiva fand in einer Veranstaltungsreihe statt, die mit dem christlichen Glauben wenig zu tun hat, dafür viel mit Esoterik und Parapsychologie. Als Organisatoren traten die Arbeitsgruppe Neue Religiöse Bewegungen, der Kirchenbund und die Predigerkirche zusammen mit den Parapsychologischen Vereinen auf. Dabei diskutierten in den letzten Wochen Parapsychologen, Reinkarnationstherapeuten und Schamanen mit Theologen. Zu reden gab vor allem die Auseinandersetzung um Jenseitskontakte. Leser der Zeitung «Reformiert» («Kirchenbote») reagierten empört: «Als Christen sprechen wir doch nicht mit den Toten», schrieb einer.

«Spirituelle Wunder verstehen»

Wie kommen die Sektenberatungsstelle und der Kirchenbund dazu, Esoteriker und Hellseher wie Mike Shiva einzuladen? «Wir haben in unserer Kirche viele Gläubige, die auch an spirituelle Wunder und esoterische Phänomene glauben», erklärt Georg Schmid von der Sektenberatungsstelle. «Diese möchten wir verstehen lernen. Deshalb reden wir mit allen, auch mit Satanisten. Da die Veranstaltungen kontradiktorisch angelegt waren, konnten wir auch kritisches Gedankengut einbringen.» Jörg Weisshaupt vom Kirchenbund vertritt die Meinung, es sei besser, mit Parapsychologen zu diskutieren, als sie zu tabuisieren.

Es ist kein Zufall, dass die Veranstaltungen in der Predigerkirche stattgefunden haben. Das Programm der Stadtkirche liest sich wie das Kursangebot eines esoterischen Instituts. Am 30. April wird beispielsweise Walpurgisnacht gefeiert. Der Titel des Hexenrituals: «Alte, weise Hexenfrau, Kraft in mir, ich tanz mit dir.» Dabei wird in neuheidnischer Manier mit Trommeln und Rasseln ums Feuer getanzt. An weiteren Veranstaltungen werden die Gläubigen in schamanische Methoden eingeführt. Eine Exkursion führt zum Erdmannlistein bei Bremgarten, ein Seminar steht unter dem Titel «Begegnungen mit dem persönlichen Krafttier». Christliche Themen sucht man im Programm der Prediger-Kirche vergeblich.

Pfarrerin mit esoterischer Neigung

Ein TA-Leser schreibt dazu: «Ich finde es eine Schande, dass Scharlatane, die den Menschen offensichtlich nur das Geld aus der Tasche ziehen, im Veranstaltungskalender der Kirche aufgeführt sind.» Die esoterische Neigung von Pfarrerin Renate von Ballmoos ist in Kirchenkreisen längst bekannt und stösst teilweise auf Kritik. Mit dem Thema hat sich auch schon der Kirchenrat beschäftigt. Die Pfarrerin räumt ein, dass Mike Shiva umstritten ist. Trotzdem wehrt sie sich gegen den Vorwurf, dem TV-Hellseher eine Plattform zu bieten. «Die Reformierten sind mündig, die Besucherinnen und Besucher können sich selbst ein Urteil bilden.»

Von Ballmoos hat selber verschiedene esoterische und schamanische Ausbildungen absolviert. «Trotzdem bin ich mit Leib und Seele reformierte Theologin», erklärt sie. Die Spiritualität müsse im Christentum neu erfahren werden. Sie ist überzeugt, dass Feuerrituale in der Walpurgisnacht, übersetzt und interpretiert in die heutige Zeit, mit dem christlichen Glauben vereinbar sind. Für viele Bibelexperten sind solche Rituale jedoch magisch und neuheidnisch. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.03.2009, 23:08 Uhr

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40 KOMMENTARE

steffi loosli

04.09.2009, 13:42 Uhr

wo steht denn das geschrieben ,,in welcher bibel das esotherik nicht in die kirche gehört .alles spirituelle gehört in die kirche ..lasst mike in ruhe .soll jeder der zum ...in die kirche geht schauen wie es bei ihm aussieht ,und dann und dann bei anderen


Susanne Widmer

09.04.2009, 15:43 Uhr

Mike Shiva finden wir absolut lächerlich! Wie umnachtet muss man sein, um so eine Figur ernst nehmen zu können! Er behauptet immer wieder, das sei sein richtiger Name - was allerdings eine Lüge ist. Inzwischen glaubt er wohl selber an all seine Lügen!


Bea Wanner

09.04.2009, 15:33 Uhr

Esoterik hat in einer Kirche nun mal wirklich gar nichts verloren - das hat mit Glaubensfreiheit rein gar nichts zu tun! Eine Kirche ist nicht da, Menschen in die Irre und zu Abzocker zu führen! Pflichte Frau Gunten nicht bei: Man soll seine Mitmenschen achten und daher soll man einander nicht "ausnehmen wie eine Weihnachtsgans"! Für Menschen in schwierigen Lebenslagen sind Esoteriker eine Gefahr


Christa von Gunten

03.04.2009, 02:17 Uhr

wo bleibt die glaubensfreiheit? wer von uns darf richten was gut oder böse ist? was ist christlich was nicht? ich bin seit jahren unglaublich frustriert, was im "namen des glaubens" alles angerichtet wird. wir sind alle eins, jeder mag glauben was er will, solange er jedes lebende und verstorbene wesen achtet und vor seiner eigenen türe wischt. lasst doch jeden mit herzen liebe und licht glauben


silvia wagner

02.04.2009, 13:50 Uhr

lasst doch endlich mike shiva in ruhe ..ich kenne ihn persönlich er ist sehr ehrlich gradlinig und hat sehr gute menschenkenntnisse .er sagt was er denkt ..und ich finde wenn das mehr menschen wären brauchte es ihn nicht..doch es gibt halt sehr viele die aus neid und missgunst urteilen über jemanden den sie nicht näher kennen ..mike ist ein flotter und aufgestellter typ ...lasst ihn in ruh


André Niederdorfer (-Güzel)

29.03.2009, 23:56 Uhr

Ich war auch in der Predigerkirche.Und Mike Shiva hatte in allen Punkten Recht. Er ist sehr weise und intelligent. Hört doch endlich mal auf zu jammern und seit froh, dass auch Atheisten die Kirche mal besuchen, denn sonst bringt mich keiner in eine Kirche.Also Mike Shiva kann wenigstens eure leeren Kirchenbänke füllen. Und wem`s nicht passt muss ja nicht hingehen! Und auch die Pfarrerin war super


Gerold Im Obersteg

29.03.2009, 11:10 Uhr

Ich bin bereits vor 1,5 Jahren aus der reformierten Kirche des Kantons Zürich ausgetreten. Mit der Begründung, dass ich es untragbar finde, dass Pfrn. von Ballmoos schamanistische Praktiken lehrt. Sie bezeichnet sich ja selbst als liberale Theologin, da kann man das Wort "Jesus" in ihrer Verkündigung lange suchen, man wird erfolglos bleiben. Auf meine Austrittsbegründung gabs nie eine Reaktion!


Reinhard Raloff

28.03.2009, 19:47 Uhr

Mike Shiva bietet etwas, was andere gern vermarkten würden – und darum muss er in der Presse zerrissen werden. Vor Ort war kein empörtes Mitglied der ref. Kirche. Die Veranstaltung in der Prediger Kirche war nur durch die heiteren Bemerkungen von Mike Shiva erträglich. Ein Herr Georg Schmid und Frau Pfarrerin von Ballmoos haben eher den Eindruck hinterlassen, sie wären gern wie Mike Shiva.


Barnie Hauswart

28.03.2009, 19:00 Uhr

Mit solchem Unsinn die Leute abzuzocken, ist wirklich keine grandiose Leistung, denn es gibt ja genug naive und ängstliche Menschen, die irgendwie und irgendwo einen Halt suchen. Es braucht wohl einfach eine Riesen-Portion Unverschämtheit, um das dann auch wirklich zu tun. Also ähnlich wie bei diesen Rätsel-Spielen, wo man anrufen kann und an denen ja offensichtlich immer betrogen wird. SchämtEuch


christoph scheidegger

28.03.2009, 17:28 Uhr

"...; machet nicht das haus meines vaters zu einem kaufhause! seine jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht : < der eifer für dein haus wird mich verzehren.>" (johannes 2,16-17).


Romana Wickihalder

28.03.2009, 16:11 Uhr

Die "alten" Kirchenväter würden sich im Grabe drehen, wenn sie sehen müssten, was aus "ihrer" Kirche geworden ist. Nichts anderes als eine Räuberhöle. Wie kann man einem sogenannten Hellseher glauben, der am 31.12.1999 vorausgesagt hat, dass ganz Europa im Meer versinkt??? In der Bibel steht ganz klar wir sollen Gott für die Zukunft fragen, Gott selber verabscheut Wahrsagerei, Zauberei etc.!!!!!!!


Michael Meienhofer

28.03.2009, 12:56 Uhr

Wer sich scheinbar rühmt, die Macht im religiösen Glauben besitzen, tut gut daran, andersgläubige nicht in die Wüste zu schicken.Wem verdanken wir wohl die Kirchenabstinenz und der Austritt aus der christlichen Religion? Zu jedem Glauben gehört auch eine portion Mut, das Angebotene kritisch zu durchleuchten. Konkurrenten vom Tisch zu wischen, zeugt von einem schwachen christlichen Verständnis.t


Andreas Keller

28.03.2009, 11:50 Uhr

Das ist eine Schande.


Andreas Bänninger

28.03.2009, 08:09 Uhr

Betrachten wir alles, was wir so grossartig als Religion bezeichnen von der objektiven Seite, dann ist Religion und Politik ein überaus glücklich verheiratetes (hässliches) Paar, das es ausserdem glänzend versteht die Kasse klingeln zu lassen. Wer regt sich hier also künstlich auf? Würden wir wirklich erwachsen bestünde kein Verlangen nach Institutionen dieser Art. Darum, bezahlen oder ruhig sein!


Ferdinand Röder

27.03.2009, 22:15 Uhr

Da fragt man sich, was der Unterschied zwischen einem christlichen Propheten und Mike Shiva sein soll? Eine Legitimation durch die Bibel? Ich empfinde als positiv, wenn gleiches zusammenrückt und sich gegenseitig unterstützt.


Fischer Heidy

27.03.2009, 19:24 Uhr

Den Anlass fand ich wunderbar, locker und ungezwungen. Ein Gefühl; das mir sonst in einer Kirche nur selten aufkommt. Mike Shiva hat mich überzeugt, das er tolerant und sehr gläubig ist: Auch er findet den Halt im Glauben an Gott und lebt es in Liebe aus. Schade das es nicht in unseren CH TV eine kostenfreie Sendung für Shiva gibt. Den Shivas Stunde ist für viele eine grosse Lebenshilfe


Ruedi Lais

27.03.2009, 17:48 Uhr

Als nicht-gläubiger reformierter Kirchenbürger gäbe es zwei Gründe, aus der Kirche auszutreten: 1. wenn die Kirche ihren sozialen Auftrag nicht mehr erfüllt. 2. wenn die Kirche Aberglauben und Sektierertum fördert. Mit dem Auftritt dieses scheingeistigen TV-Abzockers im Rahmen einer kirchlichen Veranstaltung ist Kriterium 2 klar erfüllt. Mit interreligiösem Dialog hat das nichts zu tun!


Georg Erhardt

27.03.2009, 17:09 Uhr

Hat es denn die reformierte Landeskirche (Kirchenbund) nötig, sich mit derartigen verlogenen Veranstaltungen der untersten Schublade dem Schmuddelzeitgeist anzunähern...? Das wäre etwa so, wie wenn das Kunsthaus eine grosse Ausstellung von Rolf Knie organisieren würde. Oder wenn im Opernhaus der Heino singen und in der Tonhalle die Oberkrainer aufspielen würden.


M Liesch

27.03.2009, 16:12 Uhr

Ich wundere mich über die Sektenberatungsstelle rund um Georg Schmid. Während diese bei Freikirchen wie ICF schnell von Abhängigkeiten sprechen, versuchen sie Hellseher zu verstehen. Ob die reformierte Kirche mit solchen Aktionen den Mitgliederschwund bremsen ist fraglich, er wird wohl eher beschleunigt...


Peter Haslebacher

27.03.2009, 15:43 Uhr

Ich bin erschrocken. Frau von Ballmoos bezeichnet sich als "mit Leib und Seele reformierte Theologin". In der ref. Kirche des Kt. ZH steht laut ihrer Website die Bibel im Zentrum. Ich habe nachgeschaut. In der Bibel sagt Gott mehrmals, dass er magische Rituale verabscheut, er der einzige Gott und Jesus der einzige Weg zu ihm ist (Joh. 14,6). Hört man das auch in der Predigerkirche? Schade sonst!


Roberto Lasso

27.03.2009, 14:20 Uhr

Schon wieder ein Grund um aus der Kirche auszutreten. Nur um sich zu beerdigen braucht man sie nicht! Die Kirchen sind schon seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Nur weiter so..........


Patrick Gutter

27.03.2009, 14:19 Uhr

Von Empörung habe ich überhaupt nichts gespürt und gehört. Im Gegenteil: Das Publikum hat gelacht und applaudiert auf Shiva's amüsanten und ehrlichen Aussagen. Komisch, dass Stamm schreibt, Mike Shiva könne wenig mit Glauben anfangen. Shiva sprach viel über seinen eigenen Glauben zu Gott und über seinen Respekt gegenüber dem Christentum.


ursin gianduri

27.03.2009, 12:35 Uhr

Bin kein Shiva-Fan, nehme ihn aber als guter Zuhörer wahr. Er zählt 1-und-1 zusammen, versucht Fragenden zu helfen, setzt sich gut in Szene und macht damit Geld. Wir sind alle erwachsen. Wer nicht will muss seine Dienste nicht in Anspruch nehmen. Die Artikelkritik kann ich nicht nachvollziehen. Denn schliesslich geht es gerade bei diesem Event um Dialog, Toleranz und Verständnis, nicht Hexenjagd.


Bruna Pizzirani

27.03.2009, 12:28 Uhr

Mike Shiva ist nichts anderes als ein eiskalter Geschäftsmann welcher es leider meisterhaft versteht, meist ratsuchenden, teils unglücklichen Menschen, teure Geschichten zu erzählen. Ob er immer das was er erzählt selber glaubt, wage ich zu bezweifeln! Weiterem Kommentar möchte ich mich enhalten!


Ruth Gartmann

27.03.2009, 12:17 Uhr

Hugo Stamm schreibt: "Shiva sagte, mit Religion und Glauben wenig anfangen zu können." In Wirklichkeit sagte Mike Shiva sinngemäss, er selber sei gläubig, anerkenne aber neben dem Christentum auch andere Religionen wie Buddhismus oder Hinduismus. Die Stimmung in der vollbesetzten Predigerkirche empfand ich als heiter. Es wurde gelacht, auch geklatscht, und die Menschen wirkten angeregt und gelöst.


Fiorindo Hollenstein

27.03.2009, 11:52 Uhr

Es ist ja nicht zu Glauben das die ref. Kirche sich hergibt um sollchen Leuten ein Plattform gu geben. Darum ist sie nicht mehr glaubwürdig ( die ref. Kirche ) und die Leute wissen nicht mehr was sie glauben sollen. Es kommt die Zeit das sitzt der Pfarrer alleine in der Kirche.


Gil Leemann

27.03.2009, 11:27 Uhr

Auch ich bin nicht religiös, doch auch ich glaube ganz fest an Gott und fühle ihn immer in meiner Nähe. Hatte auch schon Kontakt mit Mike und was er mir gesagt hat, hatte Hände und Füsse. Ich wünsche mir, dass Mike noch lange so weiter macht. LG Gil


Paul Thürig

27.03.2009, 11:25 Uhr

Müssen sich die kirchlichen "Oberen" nicht selbstkritisch die Frage gefallen lassen müssen ,weshalb es immer mehr zu Kirchenaustritte kommt?


Michael Klenk

27.03.2009, 10:59 Uhr

Ich finde es sehr bedenklich wie schizophren viele Kirchen heute sind. Sie sprechen von Toleranz, und Nächstenliebe. Wenn wir aber in den Kirchen einfach alles veranstalten was gerade Mode ist, verliert die Kirche ihre Linie und verleugnet sich damit selbst. Jesus selbst liebte die Menschen, aber stellte sich klar gegen die Macht von Geistern und Wahrsagern. Gegen Esotherik zu sein ist unpopulär!


Cornelia Baschung

27.03.2009, 10:58 Uhr

Wer ist hier geschäftstüchtig, die Kirche oder Mike Shiva?Mit dem ,,übersinnlichen,, wurde schon immer gut Geld verdient. Nur, die Kirche lässt sogar über den Staat Gelder eintreiben.


Kurt Meier

27.03.2009, 10:57 Uhr

die kirche stellt sich einmal mehr selbst bloss. warum überhaupt noch zwischen religionen unterscheiden, wenn wir uns doch selbst ritual- esoterik- und mischmasch-religionen zusammenbasteln können? theoretisch wäre ja die bibel das lehrbuch der christen. für die katholische kirche war dies jedoch nie allzu relevant, die 'moderne' reformierte kirche positioniert sich meilenweit von den grundlehren.


Jürg Hilgarth

27.03.2009, 10:51 Uhr

Die Pfarrerin zu Predigern macht mit heidnischen Praktiken eine Reise in die Zeit vor der Christianisierung. Esoterik ist weder Glaube noch Spiritualität, sondern ein Verwischen der Grenzen zwischen Glaube und Wissenschaft und damit schlicht Aberglaube. Wenn unsere Geistlichen aus dem Evangelium allein nicht mehr genügend Kraft schöpfen und Hexensabbat feiern müssen, ist das ärmlich und lächerlich


Simon Schnauz

27.03.2009, 10:47 Uhr

@ martha meister: ja das ist wirklich sehr anstossend, wie die menschen gottlos geworden sind. wie kann man nur! machen die das wohl absichtlich? oder steckt sogar der teufel dahinter?


Richard Hennig

27.03.2009, 09:41 Uhr

Wenn die Kirche endlich anfängt mit anderen spirituellen Denkweisen zu diskutieren, ist dass doch sehr lobenswert. Auch wenn Mike Shiva nicht unbedingt der glaubhafteste Redner ist, so hat er doch den Vorteil Leute um sich zu scharen und so auch solchen Leuten zu zeigen dass diese Kirche eine offene, tolerante und moderne Sicht der Religion bietet. Weiter so Frau Pfarrerin.


Liselotte weber

27.03.2009, 09:37 Uhr

im vorfeld dieser veranstaltung habe im fernsehen einige "auftritte" von mike shiva angeschaut - was dieser mann da bietet überschreitet jede grenze von seriosität und anstand. ganz offensichtlich geht es ihm dabei lediglich um seine einnahmen. unfassbar für mich, das man ihm in der predigerkirche eine plattform für eigenwerbung geboten hat.


Chris Sabour

27.03.2009, 09:06 Uhr

Mike Shiva ist kein Esoteriker, sondern durch und durch ein geschäftstüchtiger Exoteriker, der es früh verstanden hat, mit esoterischen Instrumenten und Elementen Geld zu verdienen, wohlwissend, dass im christl. Sinne Ungläubige auf jede Geschäftsidee, die als Ritual daherkommt, reinfallen und dafür viel Geld locker machen. Auch die heidnisch ritualisierten Kirchen selbst fallen darauf hinein.


Toni Müller

27.03.2009, 08:58 Uhr

Immer wenn den christlichen Kirchen die Schäfchen scharenweise davonlaufen, versuchen die Kirchen sie mit heidnischen Ritualen zurück zu gewinnen: In den katholischen Kirchen gibt es daher kaum ein Ritual, das nicht einen hednischen Ursprung hat: Tannebaum, Weihnachten, Mistelzweige, Weihrauch, Allerheiligen/Allerseelen (Helloween), Osterhasen, hl. drei Könige, etc. Christl. Kirche IST Esoterik.


Martha Meister

27.03.2009, 07:28 Uhr

Viele Christen sind auch empört darüber, wie gottlos die Medien sind. Darüber mag Herr Stamm aber generell nicht schreiben, damit würde er wahrscheinlich riskieren, seine Plattform zu verlieren.


elke feller

27.03.2009, 07:26 Uhr

die begabung zum Hellsehen hat er, aber das er in die Kirche geht finde ich schon übertrrieben, weil er ja all die die für ihn arbeiten, wie Sklaven behandelt, angefangen beim Gehalt und der Arbeitszeit.


Alex Hug

27.03.2009, 00:14 Uhr

Mike Shiva ist kein Esoteriker, sondern ein Hochstapler und Betrüger. Die reformierte Kirche bietet ihm eine Plattform und verschafft ihm so unnötige Glaubwürdigkeit. Zum Glück bin ich aus dem Verein Kirche ausgetreten.



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