Zürich

«Daniel Leupi hat sogar einen Parkplatz für sein Velo gefunden»

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 17.05.2010 1 Kommentar

Die drei neuen Zürcher Stadträte Claudia Nielsen, André Odermatt und Daniel Leupi hatten heute ihren ersten Arbeitstag. Von den Mitarbeitern erhalten sie bereits gute Noten.

1/10 Der neue Zürcher Stadtrat: Das offizielle Foto mit Stadtschreiber und Rechtskonsulent (v.l.n.r.): Andres Türler, Martin Waser, Martin Vollenwyder, Claudia Nielsen, Gerold Lauber, Corine Mauch, André Odermatt, Peter Saile, André Kuy, Daniel Leupi und Ruth Genner
Bild: PD

   

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Der erste Tag am neuen Arbeitsplatz ist immer eine besondere Herausforderung – wenn es sich dabei um den Job eines Zürcher Stadtrats handelt, ist die Anspannung umso grösser. Doch Claudia Nielsen, Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartements, der neue Polizeivorsteher Daniel Leupi und André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, haben den Einstieg gut gemeistert.

«Odermatt kennt die politischen Abläufe aus dem Effeff»

Odermatt begrüsste am Montagmorgen als Erstes seinen engsten Mitarbeiterstab. «Die Stimmung war sehr gelöst. Allerdings musste er danach gleich in einen strengen ersten Arbeitstag einsteigen. Es fanden bereits erste Geschäftssitzungen statt», weiss Urs Spinner, Pressesprecher des Hochbaudepartements. Als langjähriger engagierter Gemeinderat kenne Odermatt die politischen Abläufe aus dem Effeff. «Das hat man heute gemerkt», so Spinner, «und da er schon als höchster Stadtzürcher – als Gemeinderatspräsident – geamtet hat, ist sein Einstieg in das neue Amt schnell und glatt verlaufen.»

Die ersten grossen Geschäfte, mit denen sich der neue Vorsteher des Hochbaudepartements befassen muss, sind einerseits anstehende Grossbauten in Zürich – das Kongresszentrum, der Kunsthaus-Erweiterungsbau sowie das Fussballstadion beim Hardturm. Andererseits wird er sich auch sehr bald mit der räumlichen Entwicklung der Stadt Zürich in den nächsten 10 Jahren befassen müssen. «Zürich ist attraktiv, mehr Leute ziehen in die Stadt und mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Und heute werden die Weichen gestellt, wie Zürich in 20 Jahren aussieht. Wie dicht, wie grün, wie städtisch?», erklärt Spinner.

Angenehm, wach und neugierig

Auch der neue Polizeivorsteher Daniel Leupi startete früh in seinen erster Tag im Amt. Um 7.30 Uhr war schon der erste Journalist zu Besuch beim grünen Stadtrat. Danach gab es eine lange Informationssitzung mit seinem engsten Mitarbeiterstab und seit der Mittagspause ist Leupi laufend in Sitzungen. Laut Pressesprecher Reto Casanova sei bisher alles glatt und problemlos verlaufen – «er hat sogar einen Parkplatz für sein Velo gefunden».

Casanova, der bereits seit 10 Jahren als Mediensprecher im Polizeidepartement tätig ist, erlebte Leupi als sehr angenehm, sehr wach und neugierig. «Wir haben uns in den vergangenen eineinhalb Monaten schon mehrmals getroffen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er die grossen Herausforderungen in diesem schwierigen Amt packen wird.» Welche Themen er als Erstes angehen wird, kann Casanova allerdings nicht sagen. «Es hat bereits eine erste Auslegeordnung stattgefunden. Derzeit ist aber noch unklar, welche Bereiche dabei wie gewichtet werden.»

Strategische Fragen bei Nielsen

Als «interessant, intensiv und inspirierend» bezeichnet Claudia Nielsen ihren ersten Tag im Amt als Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartements. Sie habe den ganzen Tag im Amtshaus verbracht, schon morgen stünden aber erste Sitzungen auswärts an. Nielsen ist mit Büro und Computersystem vertraut gemacht worden und hat ihre Mitarbeiter kennen gelernt. Daneben sei sie auch über die wichtigsten grossen strategischen Fragen informiert worden und habe die dringendsten Pendenzen abarbeiten können. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.05.2010, 17:00 Uhr

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1 Kommentar

Marcel Christoffel

18.05.2010, 06:01 Uhr
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Dann kann ja nichts mehr schief gehen, wenn Frau Nielsen nun das Computersystem kennt und Herr Leupi einen Velo-Parkplatz hat... Antworten



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