Das Face-Lifting der Bahnhofstrasse beginnt
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 25.01.2012 24 Kommentare
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Der Zürcher Bahnhofstrasse stehen umfassende Bauarbeiten bevor. Weil die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) die Tramgleise erneuern und die Haltestellen behindertengerecht ausbauen werden, soll auch am restlichen Erscheinungsbild der Einkaufsstrasse gefeilt werden. Von den Bauarbeiten betroffen ist die gesamte Bahnhofstrasse. Die Beleuchtung wird aufgewertet, Strassenbelag und Werkleitungen werden erneuert, die Baumscheiben vereinheitlicht und Bäume teilweise ersetzt. In der heutigen Ausgabe des «Zürcher Tagblatts» wurde die Planauflage zum Strassenbauprojekt publiziert. Sie beginnt am kommenden Freitag und dauert bis zum 27. Februar 2012.
Baustart im März 2013
Zu den Bauarbeiten an der Bahnhofstrasse liegt bereits ein erster Terminplan vor. Gebaut werde gemäss Angaben des zuständigen Tiefbauamts in vier Etappen. Die erste beginnt im März 2013. Der Start für die zweite Etappe ist im April 2013 vorgesehen. Die Etappen drei und vier werden im Frühling und Sommer 2014 starten. Bis Dezember 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Begonnen wird mit den Arbeiten voraussichtlich im Bereich der Fahrbahn und der Randsteine. In einer zweiten Phase werden die Arbeiten in den beiden Trottoirbereichen entlang der Fahrbahn ausgeführt. In der Abschlussphase folgen dann die Belags- und Werkleitungsarbeiten zwischen den Fassaden und Bäumen. «Grundsätzlich werden die Bauarbeiten so erfolgen, dass die Beeinträchtigungen für das Gewerbe möglichst klein bleiben», betont Stefan Hackh, Sprecher des Tiefbauamtes.
Informationsveranstaltung für das Gewerbe
Bereits am 18. Januar hat das Tiefbauamt eine Informationsveranstaltung für das betroffene Gewerbe durchgeführt. «Grundsätzlich wurde der Plan, der Bahnhofsstrasse zu einem repräsentativen Erscheinungsbild zu verhelfen, von allen begrüsst», fasst Hackh zusammen.
Fragen gab es insbesondere zu den Zufahrtsmöglichkeiten während der Bauarbeiten. «Man wollte wissen, ob die Zulieferung gesichert ist und inwieweit die Zugänge zu den Läden verstellt sein könnten», so Hackh. Zumindest während der Öffnungszeiten sei der Zugang zu den betroffenen Läden immer gewährleistet, und auch die Anlieferung sei während der gesamten Bauzeit möglich. «Es könnte allerdings zu zeitlichen und örtlichen Einschränkungen kommen», erklärt Hackh. In einem solchen Fall würde aber frühzeitig informiert.
Baumscheiben noch kein Thema
Über Details wurde an der Informationsveranstaltung kaum diskutiert. Wichtiger waren den Teilnehmenden beispielsweise Fragen bezüglich ihrer privaten Bauprojekte, die zeitlich mit den Arbeiten des Tiefbauamts zusammenfallen und entsprechend koordiniert werden müssen.
Die Neugestaltung der Baumscheiben entlang der Bahnhofstrasse war für die Teilnehmenden jedenfalls noch kein Thema. Bisher wurde bereits ein erstes Modell getestet, hat sich aber beim Einsatz der Reinigungsfahrzeuge als zu wenig beständig erwiesen. «Ende Februar wird eine weitere Bemusterung erfolgen», sagt Hackh. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.01.2012, 15:36 Uhr
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