Das Geschäft mit dem heissen Wasser
Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 22.12.2010 1 Kommentar
Thermalbad und Spa Zürich
Das Thermalbad Zürich auf dem Areal der Brauerei Hürlimann ist die ganze Woche hindurch von 9 bis 22 Uhr geöffnet, an den Feiertagen gelten jedoch spezielle Öffnungszeiten. Der Eintritt ins Thermalbad kostet 32 Franken, ins Irisch-römische-Spa-Ritual 55 Franken. Bei Letzterem empfiehlt es sich, zu reservieren, im Thermalbad ist dies hingegen nicht möglich. Kinder sind nur im Thermalbad zugelassen. Die Gäste müssen in allen Zonen Badekleider tragen. Die Aufenthaltszeit ist nicht beschränkt – schliesslich sollen hier die Gäste die Zeit vergessen.(jho)
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Wer denkt, dass bei der Eröffnung des ersten Zürcher Thermalbads gleich ganz Zürich hinpilgern würde, irrt. Zwar bilden sich vor den Kassen des neuen Thermalbads im alten Hürlimann-Areal sowohl am vergangenen Wochenende als auch zu Beginn der Woche lange Schlangen. Im Thermalbad drin allerdings herrscht alles andere als Gedränge.
«Am Samstag haben wir 300, am Sonntag 600 Eintritte verzeichnet», erklärt Roger Bernet, Geschäftsführer der Betreiberfirma Aqua-Spa-Resorts. Das seien Werte, die später an einem normalen Werktag erreicht werden sollten.
Gutscheine statt Eintritte
Verantwortlich für das Gedränge an der Kasse und die leeren Schwimmbecken sind die nahenden Festtage. «Die Leute müssen im alten Jahr Liegengebliebenes abarbeiten und Weihnachtseinkäufe machen», glaubt Bernet. Deshalb fehle ihnen die Zeit zum Wellnessen. Stattdessen kaufen sie Gutscheine.
«Wir verkaufen etwa dreimal so viele Gutscheine wie Eintritte», erklärt Bernet. Das sei eine Erfahrung, die sein Unternehmen auch in den anderen Thermalbädern in Bern oder Schönbühl mache. Die grosse Masse der Gutscheine wird aber nicht gleich nach Weihnachten, sondern verteilt übers ganze Jahr eingelöst. Für jene, die es besonders ruhig schätzen, hat Bernet einen Tipp: «Unter der Woche ist um 10 Uhr morgens am wenigsten los.»
In einer anderen Wohlfühloase von Zürich sieht die Lage ähnlich aus: Im Hamam an der Münstergasse im Kreis 1. «Vor Weihnachten steigen die Verkäufe von Gutscheinen sprunghaft an», erklärt Andreas Reinhart von der Betreiberin Migros Zürich. Es könne sogar gut sein, dass an einem Tag mehr Gutscheine als Einzeleintritte verkauft werden. Bei der Migros wagt man daher die Flucht nach vorn: Auf der Homepage des Hamams gelangt man beim ersten Klick direkt zum Web-Shop für Geschenkgutscheine. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.12.2010, 12:35 Uhr
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1 Kommentar
Gestern durfte ich die Erfahrung machen, dass im Thermalbad Zürich der Drucker streikte aufgrund der grossen Nachfrage nach Gutscheinen. Heute habe ich vorsorglich angerufen und mich erkundet wie es um den Drucker steht und er streikt schon wieder! Ich hoffe die verantwortlichen können die grosse Nachfrage nach Gutscheinen befriedigen! Antworten



