Das grosse Aufräumen nach der Hausbesetzung
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 08.02.2012 30 Kommentare
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Heute Mittwochmorgen um 8.30 Uhr sind die Beamten der Stadtpolizei Zürich zur Brandschenkestrasse 60 im Kreis 2 ausgerückt, um die besetzte Liegenschaft der Weinhandlung Landolt Weine AG zu räumen.
Sie trafen dort auf rund 30 Personen, wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage sagte. «Diese haben versucht, Barrikaden zu errichten. Deshalb kam es bei der Räumung zu einem kurzen Gummischroteinsatz.» Zu Verhaftungen kam es bisher nicht.
Bis zu 80 Besetzer lebten in dem Haus
Gemäss einem Augenzeugen vor Ort sei der Widerstand der Hausbesetzer nur von kurzer Dauer gewesen. «Nach zwei, drei Minuten war der Spuk vorbei und sie sind über die SZU-Gleise in Richtung Sihlhölzli geflüchtet», schildert er die Geschehnisse gegenüber Tagesanzeiger.ch.
Das Gebäude war seit Oktober 2011 besetzt. Zwischenzeitlich lebten rund 80 Aktivisten in dem Haus. Die Liegenschaftseigentümerin Agruna hat den Besetzern ein Ultimatum gestellt. Sie wurden aufgefordert, das Gebäude bis zum 8. Februar zu verlassen, weil es danach abgerissen werde.
Räumung «unvermeidlich»
In einer Mitteilung an die Medien lässt die Agruna heute Mittwoch verlauten, dass die Räumung des besetzten Landolt Areals unvermeidlich gewesen sei. Man wolle so schnell wie möglich «mit den komplexen Messungen und dem dazu erforderlichen Abbruch des Gebäudes beginnen».
Die Vorbereitungs- und Abbrucharbeiten würden acht bis zwölf Monate dauern. Auf dem Areal sollen dereinst 60 bis 70 neue Eigentumswohnungen entstehen. Ende Februar will die Agruna die Details des Bauprojektes präsentieren. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.02.2012, 09:02 Uhr
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30 Kommentare
Ob es für die Probebohrung wirklich einen Abbruch braucht?
Ob wirklich demnächst abgerissen wird?
Ob es sich nicht doch um einen Abriss auf Vorrat handelt?
Ob die Räumung nicht letztlich doch unnötig war?
Ob intakte Räume nicht doch besser genutzt statt leer gelassen werden sollen?
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