Zürich

Das längste Einkaufszentrum der Stadt

Von Felix Schindler. Aktualisiert am 12.08.2009

Die 51 Bögen des Wipkingerviadukts verwandeln sich zum längsten Einkaufszentrum der Stadt. Die ersten Mieter ziehen im Dezember ein, das Datum für die Eröffnungsfeier ist festgelegt.

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Hier entsteht die erste gedeckte Markthalle Zürichs: Die Erschliessungsarbeiten wurden eben abgeschlossen.
Bild: Ralf Hut

   

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Heute zerschneidet das Wipkingerviadukts den Kreis 5 praktisch in zwei Teile – bis in zehn Monaten soll das Baudenkmal zur «Vernetzungsmaschine des gesamten Einzugsgebietes» werden, wie es der Architekt Daniel Niggli von EM2N ausdrückt. Vor knapp einem Jahr haben die Ausbauarbeiten der 51 Viaduktbögen zur Einkaufsmeile begonnen, bereits in einem Monat wird der erste Abschnitt im Rohbau fertig gestellt – im Dezember werden dort die ersten Mieter einziehen.

«Im Frühling 2010 werden wir die Bauarbeiten abschliessen», sagt Daniel Bollhalder von der Bauherrin PWG gegenüber Tagesanzeiger.ch. «Wenn wir in den kommenden Monaten kein Dinosaurierskelett ausgraben, dann findet am 5. Juni die Eröffnung der Viaduktbögen statt.»

Erste gedeckte Markthalle Zürichs

Das eigentliche Herzstück der Einkaufsmeile ist eine gedeckte Markthalle, die erste in Zürich. An 50 Marktständen werden Spezialitäten aus der Region und den nahen Ausland angeboten – an sechs Tagen pro Woche während jeweils 12 Stunden. Die Markthalle entsteht im Abschnitt bei der Limmatstrasse. Dort wurden nun die Erschliessungsarbeiten abgeschlossen, der Boden wird in den nächsten Wochen eingelegt.

Was auf diesem Markt angeboten wird, landet auch in den Töpfen des Restaurants, das ebenfalls zu diesem Abschnitt gehören wird. Verantwortlich dafür zeichnet übrigens die Gasometer AG, die auch Lilys, Josef und Italia betreibt.

Carhartt-Flagshipstore neben Caritas-Kleiderladen

In weiteren 32 Bögen werden Mieter aus den Bereichen Mode und Kultur vornehmlich Ladenlokale eröffnen. Zu den Mietern gehören etwa der Carhartt-Flagshipstore, ein Caritas-Kleiderladen und das Schweizer Möbellabel Supérieur. In den letzten Abschnitt mit fünf Bögen werden schliesslich Mode- und Schmuckgestalter einziehen, von denen einige auch Produktionsstätten einrichten werden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.08.2009, 12:42 Uhr

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