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«Das war ein Lapsus»

Der Zürcher SVP-Stadtratskandidat Karl Zweifel sagte, Verräterinnen wie Eveline Widmer-Schlumpf seien «im Mittelalter gevierteilt worden». Die BDP wirft ihm billigen Wahlkampf vor.

Chirurg Karl Zweifel: Der Newcomer möchte für die SVP in den Zürcher Stadtrat.

Reto Oeschger

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Hätte Karl Zweifel gewusst, was für ein Medienecho er mit seiner Aussage auslöst, hätte er seine Wahlauftaktrede anders getextet: «Das war ein Lapsus. Heute würde ich eine andere Metapher wählen», sagt Zweifel auf Anfrage. Mit dem Vergleich habe er lediglich eine für alle verständliche Metapher bringen wollen, der den Verrat deutlich mache. Dies, nachdem verschiedene Medien berichtet hätten, er kehre seiner Partei den Rücken. Im Gegensatz zu seiner Partei, hatte sich der Chirurg vom Vorwurf distanziert, an der Universität Zürich herrsche «deutscher Filz».

Zur verbalen Entgleisung kam es am vergangenen Donnerstagabend an einer SVP-Veranstaltung. Zweifel meinte, Verräterinnen wie Eveline Widmer-Schlumpf seien im Mittelalter «gevierteilt worden» und doppelte gleich nach: «Ich wäre einer der vier Reiter gewesen.» Und meint damit einen der Reiter, der mittels Pferden, an der Abtrennung von Körperteilen beteiligt war.

BDP findet Vergleich «billig»

Bei der BDP des Kantons Zürich kommt die Metapher alles andere als gut an. Das sei typisch Wahlkampf, erklärt deren Präsident Lothar Ziörjen: «Ich finde das billig, wenn ein Kandidat auf Kosten anderer für sich Werbung macht. Ich hätte ihm als Chirurg und intelligenten Menschen mehr Substanz und Inhalt zugetraut, um sich Medienpräsenz zu erarbeiten.»

Ein Vorwurf, den Zweifel nicht auf sich sitzen lässt. Auch wenn er wisse dass er bei den Zürcherinnen und Zürchern nicht sonderlich bekannt sei, habe die Metapher nichts mit Wahlkampf zu tun: «Mir geht es überhaupt nicht darum, Bekanntheit zu erlangen. Als Chirurg habe ich einen etwas schwarzen Humor», so der Stadtratskandidat. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.01.2010, 17:09 Uhr

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63 Kommentare

walter beck

26.01.2010, 15:19 Uhr
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Operation gefällig? Nein Danke.Wenn einem Studierten so ein Lapsus wiederfährt,was für Ungereimtheiten passieren ihm bei der Arbeit? Diese Ausage war aussergewöhnlich und sehr Populischtisch.Eben Blocher Mörgeli und Brunner würdig!! Antworten


Luzia Keller

12.01.2010, 18:12 Uhr
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Dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass gebildet sein nichts mit Toleranz, Charakter und vorallem Intelligenz zu tun haben muss. Also an alle Verteidiger dieser mittelalterlichen Aussage eines Akademikers aus den eigenen Reihen: intellektuell sein zu wollen und es wirklich zu sein, da liegen Welten dazwischen. Antworten


Marius Petermann

12.01.2010, 15:59 Uhr
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Wie so oft wirft die SVP den anderen vor, was sie selbt zu tun gedenkt, oder längst getan hat. So hat die Rechte 1983 der SP Otto Stich als Bundesrat aufgezwungen. Bloss hat die SP dies nicht zu einer Dolchstosslegende emporstilisiert und eine Parteispaltung erwungen, sondern sich mit Stich arrangiert und von ihm profitiert. Blanker Hass liegt der SVP aber offensichtlich näher als Pragmatismus. Antworten


marc michel

12.01.2010, 15:26 Uhr
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@hans-christian müller: bei der bundesratswahl musste frau br widmer-schlumpf so handeln, sie durfte ja nicht kandidieren als folge des partei diktats! das wissen sie auch. 70 prozent der schweizer bevölkerung ist nicht ihrer meinung! zum mengele-vergleich; da hat doch ein gericht dazu entschieden, falls ich mich nicht täusche, sie akzeptieren also unsere demokratische judikative nicht!!! Antworten


Hans-Christian Müller

12.01.2010, 12:19 Uhr
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@Hans Neukom: Sie bringen es mit den med. Folterinstrumenten auf den Punkt. Wenn ein in Amt und Würden stehender Bundesrat Dr. Mörgeli mit Dr. Mengele vergleicht, findet dies Mitte bis Links eher amüsant. Mörgeli ist aber kein Massenmörder. Hält ein Zürcher Stadtratskandidat den von einer Bundesrätin vollzogenen Verrat an ihrer Partei unter Hinweis auf die Folgen im MA fest findet man dies igitt!! Antworten


Paul Mathieu

12.01.2010, 11:30 Uhr
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Ich wünsche mir nicht, einmal unterm Messer dises Chirurgen zu liegen. Denn wehe, er sollte während der Operation einen Atacke von schwarzem Humor erleiden und sein Pferd würde durchgehen. Antworten


Hans-Christian Müller

12.01.2010, 11:07 Uhr
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@Lucien Michel: Bevor jemand andern "ewiges Geblödel" vorwirft, sollte er sich schon wenigstens minimal ins Bild setzen. Lange vor den Wahlen hat Widmer-Schlumpf mit einem gewissen SP-NR Hämmerle, von dem man seither nicht mehr soviel hört, konspiriert. Sie hätte ja die Karten offenlegen und offiziell kandidieren können. So war das ganze des Parlamentes unwürdig und keine Volksvertretung. Antworten


Thomas Herrmann

12.01.2010, 08:11 Uhr
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Wie kann man jemanden wählen, der offen zugibt, dass er andere umbringen würde, nur weil die betroffene Person eine rechtmässige Wahl angenommen hat? Antworten


Rolf Müller

12.01.2010, 07:24 Uhr
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Ach ja, "schwarzer Humor", so kann man es auch sehen, dabei hat er nichts anderes gesagt als was viele in der SVP denken, die waren ja was die Verunglimpfung anders Denkender betrifft noch nie zimperlich Antworten


peter zuellig

12.01.2010, 07:18 Uhr
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In dubio pro reo ... oder @ Etter: Im Zweifel fuer den Angeklagten Antworten


Tom Meinrad

12.01.2010, 07:01 Uhr
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Und ich als FDP-Wähler habe mir tatsächlich überlegt diesen Herrn Zweifel auf meinen Wahlzettel zu schreiben... Bringt es diese Partei tatsächlich nicht zu Stande für einmal einen halbwegs wählbaren Stadtratskandidaten aufzustellen? Es ist zum Haarerauffen (davon hat er ja genug, aber sonst?) Antworten


Lucien Michel

12.01.2010, 06:13 Uhr
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Was soll eigentlich das ewige Geblödel 'Schlumpf sei eine Verräterin'?; sie wurde schliesslich von einem vom Volk demokratisch gewählten Parlament gewählt. Und macht qualitativ ganz andere Arbeit als ihr, für diesen Posten völlig ungeeigneter Vorgänger. Um das Stammtischgelaber eines Herrn Zweifel braucht man sich gar nicht lange aufzuhalten, so tief kann man nur im entsprechenden Sumpf sinken. Antworten


Reinhold Boeschenstein

12.01.2010, 03:37 Uhr
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Diese dümmlichen Sprüche des Stadtratskandidaten Karl Zweifel setzt der zürcherischen SVP Rhetorik die Krone auf. Damit wurde sogar die falsch publizierte Professorenhetze getoppt. Wann endlich treten verantwortungsbewusste SVP Politiker diesen populistischen, machtbesessenen Demagogen entgegen und ändern solche gefährliche, volksaufhetzende Biertischpolitik -ein Münchner Hofbräuhaus reicht doch! Antworten


Ralph Bornhauser

12.01.2010, 02:55 Uhr
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Wen verwundert diese Aussage? Hat denn jemand etwas anderes von einem SVP-Azubi, der bei den Herren Mörgeli, Fehr und Heer in die Lehre gegangen ist, erwartet? Jetzt wählen erst recht alle anständigen SVP-Wähler die BDP. Gut gibt es Frau Widmer-Schlumpf und die BDP gibt! Antworten


Bernhard Guhl

12.01.2010, 01:08 Uhr
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@Reto Barandun Heute würde Frau BR Widmer-Schlumpf beim DOK Film vielleicht mitmachen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Sie nicht am Telefongespräch dabei waren und somit nicht wissen, wer was gesagt hat. Also seien Sie vorsichtig mit der Bezichtigung der Lüge. Was sie sagen ist nur glauben zu wissen. Aber hier gehts um eine andere Diskussion, um das Niveau gewisser Leute. Antworten


Hans Neukom

12.01.2010, 00:42 Uhr
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Der Chirurg Dr. Karl Zweifel passt ja ausserordentlich gut zum Direktor des Medizinhistorischen Museums, Prof. Mörgeli. Hat Mörgeli Zweifel beraten? Er könnte ihm auch die medizinischen Folterinstrumente zur Verfügung stellen. Der Herr Zweifel ist charakterlich eindeutig nicht geeignet für ein politisches Amt. Ist er als Arzt geeignet? Antworten


Markus Frei

12.01.2010, 00:15 Uhr
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Mir ist schon klar, dass die SVP wohl am liebsten ins Mittelalter zurückmöchte .... Das hat sie ja bereits mit zahlreichen anderen Äusserungen (Mörgeli lässt grüssen) gezeigt. Auch ich möchte diesem "Hinterwädnerischem" Chirurgen nicht unters Messer geraten, vielleicht hat er ja da auch noch Mittelaterische Methoden .... Toller Humor Antworten


marc michel

11.01.2010, 23:17 Uhr
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mit solchen aussagen disqualifiziert sich herr zweifel in meinen augen selber. aber leider werden 30 prozent der wählerschaft diese markigen bis tumben sprüche schätzen. Antworten


Thomas Christen

11.01.2010, 23:14 Uhr
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@ Ernst Fischer (und andere) Die Saat der Partei-"Führer" ist längst aufgegangen! Warum sollte sich die SVP von solchen Leuten wie Dr. Zweifel distanzieren? Die Partei würde sich ja selber auflösen! Es wäre allerdings höchste Zeit, wenn endlich nur noch Politikerinnen und Politiker mit dem gewissen Anstand gewählt würden. Dann hätte die Schweiz das Problem SVP auch nicht mehr! Antworten


hannes binder

11.01.2010, 23:01 Uhr
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Unglaubliches Niveau-und sowas soll in der Politik zum Wohle der Menschen arbeiten? Antworten


Hans-Christian Müller

11.01.2010, 23:00 Uhr
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@Alex Fankhauser: Nomen est omen: Dass ein in Amt und Würden stehender Bundesrat den Dr. Mörgeli mit Dr. Mengele verglichen hat, haben von Mitte bis Links viele noch als amüsant empfunden. Mörgeli ist aber kein Massenmörder. Wenn ein Zürcher Stadtratskandidat die wohl kaum bestrittene Tat einer Bundesrätin erwähnt und sagt, was man im Mittelalter mit solchen Tätern gemacht hat, ist er ein Schuft. Antworten


Tobias Nänny

11.01.2010, 22:51 Uhr
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Ein normal gebildeter Mensch sollte seine Wortwahl beherrschen. Ich glaube, Sie haben sich gut inszeniert, denn sonst hätten Sie doch nicht einen der Reiter sein wollen. Kühl kalkuliert und endlich mal in den Medien. Jetzt weiss wenigstens jeder, welch zweifelhafter Reiter vom Pferd zu stossen ist. Max Giger hat recht, Ihr Name kommt vom althochdeutschen "zwival", was zweispältig heisst. Antworten


Roman Meier

11.01.2010, 21:58 Uhr
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@Karl Zweifel: kein Zweifel, in GB würde sich sicher niemand ob so einer Bemerkung aufregen. Wir sind hier aber in einer Schweiz voller humorloser linker Bünzlis, die solche Worte für bare Münze nehmen. Bei denen sind Sie nun als mittelalterlicher Henkerknecht auf der Festplatte abgespeichert, erst recht, weil Sie SVP-ler sind und dazu auch noch so einen blutrünstigen Beruf ausüben. Antworten


peter ess

11.01.2010, 21:47 Uhr
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Das Duellieren hatte in der Vergangenheit den positiven Aspekt, dass eine grosse Moeglichkeit bestand, dass solche zweifelhafte Personen nachhaltig aus dem Genpool verschwanden bevor sie groesseren Schaden anrichteten. Antworten


Fabian Zumstein

11.01.2010, 21:32 Uhr
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Vermutlich wäre im Mittelalter auch Herr Zweifel gevierteilt worden, wenn er eine solche Aussage über ein Regierungsmitgleid öffentlich gemacht hätte. Antworten


Markus Wyler

11.01.2010, 21:28 Uhr
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Wenig überraschend: die üblichen Anti-SVPler müssen natürlich auch wegen eines völlig unspektakulären und belanglosen Spruchs von diesem Herr Zweifel wieder mal die krampfhaft empörten Saubermänner und Anstandstanten mimen. Das ist genauso peinlich wie es spiessig ist. Get a life! Antworten


Bruno Froehlich

11.01.2010, 21:27 Uhr
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BDP Praesi, bedeutet Chirurg automatisch intelligent ? Herr Zweifel raeumte jeden Zweifel aus und beweist, Wissen ansammeln, genannt Studium, hat mit Intelligenz nur am Rand etwas zu tun. Und was Mediziner von Menschlichkeit in allen Belangen halten, das ist ersichtlich bei der Verhinderung einer Gesundheitsreform aus Gier. Antworten


Stefan Meier

11.01.2010, 21:10 Uhr
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Das war doch alles von Zweifel kalkuliert. Vorher kannte Zweifel niemand, jetzt sprechen alle von ihm. Kein Zweifel, die Rechnung ist aufgegangen. Man kann von Widmer-Schlumpf halten was man will, wer es nötig hat, den politischen Gegner persöhnlich zu beleidigen, hat im Stadtrat nichts verloren! Antworten


Markus Bhend

11.01.2010, 21:08 Uhr
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@Sandra Kübler, auch wenn die geäusserte Aussage in kleinem Kreis geäussert wurde, so zeigt es das Gedankenwesen dieses Herrn, was aber noch schlimmer ist, ist die Tatsache dass diese Äusserung als Lapsus abgetan wird. Also nichts weiterer SVP Vertreter der an allem rummeckern wird und keine Verantwortung tragen will und kann. Ein weiterer in einer langen Reihe. Antworten


Urs Vonderlin

11.01.2010, 20:50 Uhr
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Die SVP hat offensichtlich schon im vornherein kapituliert und präsentiert einen Kandidaten der schlicht nicht wählbar ist - um sich anschliessend wieder zu beklagen, die "Linken und die Netten" wollten keinen, den sie vorschlage. P.S.: Von einem Arzt mit einem solchen Charakter möchte ich keinesfalls "behandelt" werden. Antworten


Christoph Bremser

11.01.2010, 20:39 Uhr
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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Auf und über meine Wahliste wird es keinen Zweifel geben. Er möge sein grünes Schlüttli anbehalten und weiter als Knochenflicker arbeiten. Antworten


Markus Werner

11.01.2010, 20:15 Uhr
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So sind sie die neuen Tellensöhne! Nur der Haarschnitt gefällt mir nicht! (auch metaphorisch, wenngleich nicht nur...) Antworten


Marc Zimmer

11.01.2010, 20:15 Uhr
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Grüezi Herr Zweifel Merci für die Infos. Ich habe nun keinen Zweifel mehr, wer im März auf meine Liste stehen wird. Sie werden es sicherlich nicht sein. Denn wir benötigen diskurs (nein nicht Meniskus) fähige Politiker. Glücklicherweise haben sie sich da diesbezüglich geoutet. Aber ab März haben sie mal Zeit, einen Frisör zu suchen und Stellenangebote zu lesen. Viel glück dabei wünscht M. Zimmer Antworten


Berhardt Walser

11.01.2010, 20:13 Uhr
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Diesen Vergleich muss man sich auf der Zunge vergehen lassen. Wo bleibt die Entrüstung der Eidgenossen? - Bei einem vergleichsweise harmlosen Spruch von Herrn Steinbrück tobten Herr und Frau Schweizer ungehemmt! Antworten


max giger

11.01.2010, 20:13 Uhr
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Kein Zweifel...im Mittelalter lebten die Ahnen von Christoph auch noch in den arischen Landen! Dass ein studierter Chirurg einen solchen Kommentar abgeben kann, zeigt seine Unfähigkeit für eine Politik der Diplomatie. Ob Links, Rechts oder in der Mitte, ein gewisses Niveau muss ein Politiker schon an den Tag legen, damit er seines Stimmvolkes würdig ist. Antworten


Lukas Kubin

11.01.2010, 20:10 Uhr
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@Roman Meier: Wenn man sowas Humor nennt ... Auch wenn er jetzt behauptet, es wurde zum Kontext herausgerissen. Gerade im Kontext ist total daneben, was K. Zweifel rausliess. @Reto Barandun: Einerseits weiss ich nichts von einer Lüge, die schon bei ihrer der Wahl von E. Schlumpf geäussert wurde, andererseits ist das Wort Anstand das wirklich allerletzte, das ich mit der SVP assoziiere. Antworten


Lucien Michel

11.01.2010, 20:10 Uhr
Melden

Dem Manne möcht ich nicht unters Messer geraten! Antworten


Ernst Fischer

11.01.2010, 20:07 Uhr
Melden

Solche Leute wollen in eine Führungsposition. Die SVP sollte sich von diesem Herrn distanzieren! Antworten


Alice-Marie Well

11.01.2010, 20:00 Uhr
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Schämen Sie sich nicht Herr Zweifel mit Ihren Menschen verachteten Äusserungen (Schächter-Methoden) aus dem Mittelalter. Genau Sie als Orthopäde, Herr Dr. Zweifel, über SIE.... hatte ich mal als ehemalige PFF-AN eine bessere Meinung. Nein, solche Äusserungen und dazu noch einer Frau gegenüber pfui,pfui !!!! Antworten


Sandra Kübler

11.01.2010, 19:56 Uhr
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Dass fast nur Kommentare gegen Zweifel dastehen hat wohl vor allem mit dem Journi zu tun, der diese Kolumne manipuliert. Abgesehen davon finde ich die Aeusserung von Zweifel sehr ungeschickt, er dachte wahrscheinilich das bleibe im kleinen Kreis. Will er in der Politik bestehen muss er noch viel dazulernen, falls die politische Karriere nun nicht schon vorbei ist. Schlumpf ist eine Verräterin !! Antworten


Hansueli Etter

11.01.2010, 19:51 Uhr
Melden

Im Zweifel ohne Zweifel ! Antworten


rené racle

11.01.2010, 19:44 Uhr
Melden

typisch svp immer nur drauf und keine lösung Antworten


Tim Roh

11.01.2010, 19:31 Uhr
Melden

Etwas mehr schweizerische Bescheidenheit wäre wünschenswert, auch aus Respekt vor dem prämienzahlenden Volk. Antworten


Reto Barandun

11.01.2010, 19:30 Uhr
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@Bernhard Guhl 18.56h. Sie haben offenbar den DOK Film auf SF 1 nicht gesehen! Frau EWS hat damals versprochen sie wiederlege die Aussagen von diesem DOK Film! Bis jetzt hat sie es nicht getan! Hofft sie auf vergessliche Bürger/innen? Antworten


Peter Schenk

11.01.2010, 19:29 Uhr
Melden

Jede Gruppe (Schulklasse, Arbeitsteam, Staat, Religon) hat eine primitive Minderheit, der rasch und unnachgiebig entgegen getreten werden muss. Wann befreit sich die Schweiz endlich von den Hetzern und Demagogen der Schweizerischen Volkspartei, die nur Destruktives und Ausgrenzendes zu bieten hat? Ähnliches erwarten wir ja auch von den Muslimen, dass diese sich von deren Extremisten trennt! Antworten


Alex Fankhauser

11.01.2010, 19:29 Uhr
Melden

Interessant. Hat das Hr. Dr. Zweifel im medizinhistorischen Museum bei Herrn Dr. Mörgeli gelernt? Möchte er mit der Wiedereinführung der Vierteilung mehr Arbeit für seinen Berufsstand schaffen? Wird das der logische Nachfolger der Ausschaffungsinitiative? Er scheint sich aber nicht an der Aussage an sich zu stören, sondern nur am Medienecho. Antworten


Bernhard Guhl

11.01.2010, 18:56 Uhr
Melden

Erstaunlich - sonst ist doch dieses Forum voll von Meldungen von Parteisoldaten dieser Partei. Warum sie wohl jetzt schweigen? Nur einer der fleissigen Schreiberlinge war scheinbar beim berühmten Telefongespräch vor der Bundesratswahl mit dabei uns weiss genau wer die Wahrheit gesagt hat. Diese Leier wird nicht wahrer, auch wenn sie tausend mal wiederholt wird. Bringt mal was Neues! Antworten


Roman Meier

11.01.2010, 18:51 Uhr
Melden

Im Mittelalter wurden Verräter gevierteilt und heute werden sie in den Bundesrat gewählt. Letzteres aber aus rein parteipolitischen Motiven. Ich glaube, dass man selbst bei Mitte-Links eine Verräterin nicht sonderlich mag. Das wird sich dann bei der nächsten BR-Wahl zeigen. Die Verräterin hat dann ihre Schuldigkeit getan und kann gehen. Zu Karl Zweifel: lieber schwarzen Humor als gar keinen! Antworten


Dario Piemontese

11.01.2010, 18:50 Uhr
Melden

Als Arzt hat der Hr. Zweifel mal einen Hyppokratischen Eid abgelegt. Den scheint er aber längst wieder vergessen zu haben. Wie sonst könnte er den Wunsch äussern ein Pferd zu reiten, welches einen Menschen vierteilt. Als Arzt wie als Politiker ist er untragbar, passt aber bestens in seine Partei. Antworten


David Clavadetscher

11.01.2010, 18:44 Uhr
Melden

Der Vergleich passt perfekt, bewegt sich doch die SVP zeitweise ideologisch auch im Mittelalter. Antworten


Michael Schneider

11.01.2010, 18:37 Uhr
Melden

Ein Kandidat der wider jeglichen besseren Wissens Folter als Lapsus bezeichnet? Man kann wirklich nicht einfacher und rascher Vertrauen in sich zerstören. Antworten


Kurt Aegeri

11.01.2010, 18:29 Uhr
Melden

Tja, im Spital Sanitas stehen Veränderungen an. Und Herr Zweifel schaut sich nach einem neuen "Tätigkeitsfeld" um. Ganz im Sinn und Geiste der SVP. Die gemachte Äusserung ist derart entgleist, dass es nicht entschuldbar ist. Von einem Chirurgen sollte erwartet werden dürfen, dass er auch der Sprache und ihrer Bedeutung mächtig ist. Besonders wenn er für ein Amt kandidiert. Antworten


Reto Barandun

11.01.2010, 18:25 Uhr
Melden

Das war sicher ein Fehler von Herr Zweifel! Die BDP stöhrt sich aber nicht an einer Bundesrätin, die schon bei der Wahl Parlament und Volk anlügt! Nein im Gegenteil, man gibt sich noch als Partei aus, die sich für mehr Anstand in der Politik einsetzt! Auf diesen Anstand kann ich verzichten. Antworten


Fritz Künzli

11.01.2010, 18:22 Uhr
Melden

Ich möchte den Herrn Zweifel nicht als Chrirurgen, und noch viel weniger als Stadtrat. Punkt. Antworten


Marc Streit

11.01.2010, 18:14 Uhr
Melden

Herr Zweifel, als Chirurg sollten Sie eine gewisse Achtung vor dem menschlichen Leben haben, diese scheint Ihnen abhanden gekommen zu sein. Wenn Zynismus und Hass - weshalb sonst würden Sie jemanden vierteilen - Ihr Weltbild prägen, sollten Sie vielleicht mal über sich selbst nachdenken, keines Falles jedoch in die Politik einsteigen. Meines Erachtens sind Sie auch als Chirurg nicht tragbar. Antworten


Leopold Küttel

11.01.2010, 17:58 Uhr
Melden

Mich wundert bei der SVP schon lange nichts mehr. Viel mehr wundere ich mich in letzter Zeit über die Wähler. Antworten


Thomas Rettenmund

11.01.2010, 17:47 Uhr
Melden

Wenn ein Arzt, notabene weitestgehend auf Staatskosten ausgebildet sich zu solchen Äusserungen hinwendet, sollte er seinem früheren "Dienstherrn, nämlich der Öffentlichkeit" einen erheblichen Teil seiner Ausbildungskosten zurück erstatten. Sich jetzt hinter einer Metapher zu verstecken ist nichts als feige. Oder dieser Typ ist für ein politisches Amt schlicht unqualifiziert. Antworten


Mariusz Wasila

11.01.2010, 17:46 Uhr
Melden

Ich muss sagen, dass ich mich fast schäme, künftiger Arzt zu sein, wenn ich von Berufskollegen solche menschenverachtende Aussagen zur Bundesrätin Frau Widmer-Schlumpf höre! Wie kann dieser Arzt eigentlich Vertrauen zu seinen Patienten aufbauen, wenn er Folter- bzw. Exekutiermethoden aus dem tiefsten Mittelalter gutheisst?! Dabei sollte der Herr Doktor ja Vorbild für uns angehende Ärzte sein... Antworten


Roduner Emil

11.01.2010, 17:37 Uhr
Melden

Ich dachte, wir hätten endlich einen differenziert denkenden SVP-Kandidaten. Nichts gewesen! Das wars dann wohl, Herr Zweifel. Antworten


Tom Kuhn

11.01.2010, 17:36 Uhr
Melden

Zum Glück haben BDPler sich von der SVP getrennt. Niveaulos und herzerisch zeugt von schlechtem Charakter. Dass ein Arzt keine Contenance sowie nicht vorbildlich argumentieren kann, zeigt mir, wie solche Menschen politisieren wollen. Den politischen Gegner verbal angreifen und vernichten. Das hat überhaupt nichts mit Politik zu tun. Die SVP löst ja keine Probleme sondern erfindet sie. Bravo! Antworten


boss andreas

11.01.2010, 17:32 Uhr
Melden

Mit dem Respekt vor anderen Personen scheints nicht mehr weit her in der Politik, und das von einem Arzt (!). Gut, schlechtere Selbstwerbung geht nun wirklich nicht mehr, das muss man Herr Zweifel lassen, ein sauberer Schnitt. Dennoch, eine Schande was hier ein Mann über eine wirklich kompetente Politikerin sagt. Wenn er als Arzt ebenso destruktiv anstatt konstruktiv arbeitet, na dann gut Nacht! Antworten


Max Caster

11.01.2010, 17:18 Uhr
Melden

Wen wundert's? Das Vokabular, die systematische Verbreitung von Falschinformationen, die gezielte Herabwürdigung von Personen/Gruppen und haben haben bei der SVP durchaus System. Die Hemmschwelle sinkt unvermindert weiter, Skrupel hat man keine. Und wenn's mal brenzlig wird, wurde man halt falsch verstanden. Antworten


Renato Osca

11.01.2010, 17:17 Uhr
Melden

Wer steckt dahinter? Danke, Herr Zweifel, Sie haben uns höchstpersönlich die Augen geöffnet. Antworten



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