Den Hunden von Höngg fehlt das Gegengift
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Mehrere Hunde wurden in die Kleintierklinik des Zürcher Tierspitals gebracht. Bei dreien von ihnen stellten die Ärzte Nierenversagen fest. Sie wurden nach Bern gebracht, wo ein Dialysegerät zur Verfügung steht, wie Bernhard Gerber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Tierspital, am Donnerstag gegenüber der SDA sagte.
Solange man nicht wisse, was die Hunde gefressen hätten, gebe es «wenig Handlungsspielraum» für die ärztliche Behandlung. Wichtig sei, dass sie erbrechen könnten, man könne den Magen spülen und etwa Aktivkohle verabreichen.
Da aber Hunde häufig erbrechen, wenn sie etwas nicht bekömmliches gefressen haben, sei es schwierig, die Situation einzuschätzen. Man bringe ja nicht jeden erbrechenden Hund gleich ins Spital, sagte Gerber.
Gebiet eingrenzen
Laut Stapo-Sprecherin Judith Hödl ist die Polizei inzwischen daran, akribische Abklärungen zu tätigen. Unter anderem versuche man, das Gebiet einzugrenzen, in dem die Tiere die giftigen Happen gefunden und gefressen hätten. Hödl hat inzwischen von einem weiteren Fall gehört, eine zusätzliche Anzeige sei aber nicht eingegangen.
In den letzten Tagen sind bei der Stadtpolizei sieben Meldungen über offenbar vergiftete Hunde eingegangen. Zwei davon sind gestorben. Die Vorfälle ereigneten sich in den vergangenen Wochen, die Anzeigen gingen seit Montag ein. Die Vergiftungen zogen sich alle Hunde beim Spazieren im Gebiet Hönggerberg/Rütihof zu. (ep/sda)
Erstellt: 18.02.2010, 16:07 Uhr



