Der Hafenkran ist politisch erledigt
Von Beat Metzler. Aktualisiert am 11.12.2009 82 Kommentare
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Budget für Hafenkran
Der Gemeinderat habe bereits im Budget 2009 eine halbe Million Franken für den Hafenkran bewilligt, liess das Tiefbaudepartement gestern verlauten. Eine Diskussion um das Projekt gab es damals aber nicht. Denn der Betrag war in einem allgemeinen Posten «versteckt» und nicht separat ausgewiesen. «Dahinter stand keine Absicht. Solche Pauschalbudgetierungen waren bis zum letzten Jahr üblich», sagt Sprecher Mike Sgier. Es wäre die Aufgabe des Rats gewesen nachzufragen. Balthasar Glättli (Grüne), Präsident der RPK, hält die Aussage, der Rat habe den Kran gutgeheissen, dennoch für «gewagt». Denn während der Budgetdebatte habe noch kein Gemeinderat gewusst, welches Projekt den Wettbewerb gewonnen hat. Der entsprechende Budgetposten sei tiefer ausgefallen als im Vorjahr, auch deshalb habe niemand nachgefragt. (bat)
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Die Situation ist konfus: Der Hafenkran, der 2011 in den Altstadthimmel ragen soll, müsste nur noch gebaut werden. Der Kunstwettbewerb ist durchgeführt, eine Debatte entfacht, Bewilligungen wurden eingeholt, 192'000 Franken ausgegeben. Und nun ruft der Gemeinderat: «Halt! Übungsabbruch.»
Als Erste rief Susi Gut. Sie hatte im Budget 80'000 Franken aufgespürt, die das Tiefbauamt für «Kunstvermittlungsmassnahmen» und die Organisation des Krans benötigt hätte. Prompt folgte der Gemeinderat ihrem Streichungsantrag. Sämtliche bürgerliche Parteien unterstützten Gut. Die Linke, die über die absolute Mehrheit verfügt, verlor, weil sich SP–Gemeinderätin Ilde Cheridito und die beiden AL-Mitglieder Walter Angst und Niklaus Scherr enthielten.
«Reine Symbolpolitik»
Die Hauptargumente der Hafenkrangegner lauten: Das «Prestigeprojekt» sei zu teuer in Zeiten einer Finanznotlage, die Idee zu unsensibel. In Zürich gebe es schliesslich schon genug Baukräne. Die Befürworter dagegen sprechen von reiner Symbolpolitik. Der Betrag entspreche weniger als einem Promille des Gesamtbudgets. Die Bürgerlichen hätten sich «kleinbürgerlich» verhalten. Walter Angst und Niklaus Scherr betrachteten die Debatte gar als «unwürdig». Und weigerten sich deshalb, abzustimmen.
Bleibt nun von Zürich.Transit.Maritim nicht mehr übrig als ein paar Visualisierungen? So einfach ist es nicht. Der Gemeinderat hat früher bereits 625'000 Franken für das Projekt bewilligt. Ruth Genner (Grüne) könnte nun versuchen, die 80'000 Franken einzusparen oder sie von Privaten sponsoren zu lassen. Oder sie könnte auf bereits abgeschlossene Verträge verweisen, welche die Stadt einzuhalten verpflichtet ist. Die Vorsteherin des Tiefbaudepartements gab sich gestern verschwiegen: «Wir werden die Situation genau analysieren, machen aber sicher nicht einfach weiter wie geplant», sagte ihr Sprecher Mike Sgier. Ein Kaufvertrag für einen Kran bestehe aber noch keiner. Eine klare Meinung hat dagegen Mitinitiant Jan Morgenthaler: Er wolle sich mit keiner politischen Instanz streiten, sondern einfach die vereinbarten Leistungen erbringen. Das Projekt zu stoppen, fände er merkwürdig. «Wir bleiben auch in stürmischen Zeiten auf Kurs.»
Bei den Parteien käme ein solches Auf-Kurs-Bleiben schlecht an. Selbst Grüne und SP, die den Kran befürworten, halten ihn politisch für erledigt. «Wir fordern, dass der Stadtrat dem Willen des Gemeinderats folgt und auf das Projekt verzichtet, solange er dadurch keine rechtsgültigen Verträge brechen muss», sagt SP-Fraktionspräsidentin Min Li Marti. Die Grünen teilen diese Meinung. Susi Gut droht gar mit Demonstrationen, falls Ruth Genner am Kran festhält. Die «überparteiliche Internet-Bewegung», die gegen den Kran mobilisierte, unterstützt sie dabei.
CVP hat Wende ermöglicht
Wer trägt nun die Schuld an diesem Schraubenhaufen, der mindestens 192'000 Franken kostet? Die Wende im Gemeinderat herbeigeführt hat die CVP. Noch im Juni 2007 befürwortete sie 125'000 Franken für einen ProjektWettbewerb. SVP, FDP und auch die AL waren schon damals dagegen. Letztes Jahr bewilligte der Gemeinderat dann eine halbe Million für das Projekt. Gegen diesen Betrag wehrte sich aber niemand, weil die Gemeinderäte schlicht nicht wussten, worüber genau sie abstimmten (siehe Box). Das Tiefbauamt stellte das Siegerprojekt erst einen Monat später vor.
Hätte die CVP an ihrer ursprünglichen Meinung festgehalten, könnte der Hafenkran weiterhin gebaut werden. Das Kippen der CVP sei kurios, sagt denn auch Min Li Marti. Die CVP widerspricht. Man habe dem Wettbewerbskredit zugestimmt, weil man eine Diskussion über die Zukunft des Rathausplatzes begrüsse. «Nach der Präsentation des Hafenkrans haben wir aber schnell gemerkt, dass dies das falsche Objekt am falschen Ort ist», sagt Fraktionspräsident Christian Traber. Min Li Marti hält dagegen, dass der Gemeinderat beschlossene Wettbewerbe nicht einfach kippen könne, nur weil das Resultat nicht dem Geschmack einiger Mitglieder entspreche.
Für manche hat der Kran seine Funktion bereits erfüllt: Man habe dank des Projekts ausgiebig über die Zukunft des Rathausplatzes diskutiert, sagte ein SVP-Vertreter im Rat. Und für den Zürcher Tourismus sei die Ablehnung zu verkraften, findet Frank Bumann, Sprecher von Zürich Tourismus. «Ich glaube nicht, dass der Kran Zürichs Attraktivität positiv beeinflusst hätte.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 11.12.2009, 08:43 Uhr
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82 Kommentare
Es beruhigt mich, dass das KRANkhafte "Kunst"-Projekt gestoppt wurde , was beweist dass es doch noch genügend vernünftige Menschen in Zürich gibt. Dass es Bürger hat, die einem Luftschloss-Kunstobjekt miss- trauen, dessen Budget 600'000 Franken beträgt , das lt. Herr Lippuner "man werde einhalten können". Was mich beunruhigt, ist dass bereits Kosten von rund 190'000.--Franken entstanden sind Antworten
Wahrscheinlich sind die meisten Kommentare für den Kran von Leuten, die selber keine Steuern bezahlen müssen und möglicherweise selber vom Sozialamt leben. Da ist es nur recht, wenn diejenigen die ihr Geld selber verdienen und daher Steuern abliefern müssen, ein bisschen an die Kasse kommen. Die haben es sowieso besser im Leben. Antworten
Die Stadt Zürich. "Little big city" wird sie auch genannt. Zutreffender ist doch eindeutig: "Die ewige Baustelle an der Limmat"! Ein trauriges Image. Verwendet die 600 Mio. dazu die Stadt von ihren hässlichen Baustellen zu befreien und nicht um eine weitere Hässlichkeit zu "bereicher". Der Kran passt nicht zu Zürich. Antworten
Nun, es hätte die Stadt "nur" 80'000 gekostet, nicht über eine halbe Million wie immer wider falsch gschrieben wird!! Und ausserdem finde ich es schade dass ausgerechnet Susi Gut und Ihre PFZ so viel Medienrummel erhält! Wir haben ja die SVP schon genug in den Medien. Danke Susi für deine tollen worte, aber jetzt wider ab ins Fitness! Antworten
Liebe Frau Genner, in Zürich gibt es viel Wichtigeres zu tun: Bessere Planung/Reduktion Baustellen, Sanierung Fussgängerwege zu Bahnhofen/Passarellen, Erstellen von Zufahrten für Behinderte, Entschärfung der Parkplatzprobleme, Verbesserung der Zufahrten für Gewerbetreibende und Ladengeschäfte. Und so weiter. Bitte zuerst Ihre Kernarbeit und dann das Vergnügen! Antworten
@Willi Meier. Ja, gebt das gesparte Geld dem Cabaret Voltaire. Die Stadt bezahlt bereits deren Miete von 1100 Franken pro Quadratmeter im Jahr. Da, Da, zu investierein ist sinnvoll. Vermieter ist die Swiss Life. Die anderen Hausbesitzer rundherum freuts, endlich können sie die ortsübliche Miete von 600 Franken pro Quadratmeter im Jahr erhöhen. Und der Mieterverband bekommt mehr Zulauf. Antworten
@Veronika Hugentobler,eva straumann,Fischer Regula und N.K.: Strahlkraft und meer(-flair)!! Wer's so sehen will, mag über bünzlige Engstirnigkeit des Steuerzahlers diskutieren. Ich - da oute ich mich wohl als Bünzli - kann einem Hafenkran weder Strahlkraft noch meer(-flair) abgewinnen, weil ich als junger Jobber im Hafen malocht habe. Aber davon haben weder Linke noch Züri-Girls eine Ahnung Antworten
@Julius Greve-Rellmann: Ich denke, die bereits entstandenen Kosten können wir als Schulungskosten für das Zürcher Stadtparlament verbuchen. Die Stadt hat nun wirklich andere Probleme, als einen erfrischenden Freiraum am Limmatquaî mit einem Hafenkran zu versperren. Und wie gesagt: Ein Parlament, das solchen Schrott durchwinkt, ist lernbedürftig. Das darf etwas kosten. Ein Bravo der "kleinen" Frau. Antworten
Es gibt viele Private in der Stadt die solche und ähnliche Projekte auf ihrem eigenen Land realisieren würden. Dürfen sie aber nicht, das Baugesetz verhindert es. Von daher finde ich es gut, dass auch das Projekt mit Zuschuss von öffenltichen Geldern gestrichen wurde. Zunächst den Privaten erlauben etwas Wahghalsiges auf ihr Land zu stellen, bevor öffentlcher Raum mit viel Geld verstellt wird. Antworten
Uiui,hoffentlich übernimmt diese Frau nicht das Stadtpräsidium! Die Bürgerlichen werden zu klein-bürgerlichen Käsescheiben im Bürger KIng und "Zürich" würde "Zurück", und zwar zur uninspirierenden Provinzstadt. Klar, über Kunst oder Nicht-Kunst kann man streiten - schade nur, dass immer der Kleingeist zwischen Üetliberg und Katzensee siegt. Antworten
Wer sagt denn eigentlich, dass das oder was überhaupt Kunst ist? Der Züricher Stadtrat? Da muss ich aber lachen. Frau Gut hat vollkommen recht. Banausen sind aus meiner Sicht sowieso jene, welche vor geschichtsträchtigsten Zürcher Mauern (Lindenhof) einen potthässlichen Kran stellen wollen, der in Hamburg bestimmt allen Freude machen würde... Antworten
@ R. Wetter. Es ist ein absolut untauglicher Vergleich, im Zusammenhang mit dem Hafenkran-Projekt von entarteter Kunst zu sprechen. Damit wollen Sie doch nur ein Todschlagargument in Stellung bringen. Man kann ja mit gutem Grund auch ästhetische Gründe in Feld führen, oder ökologische. Ohne gleich in die Nähe faschistischer Argumentation zu rücken. Eine Diskussion muss immer möglich bleiben. Antworten
Wie auch die Bierhalle Wolf ist Kunst Geschmackssache. Die Politik hat halt einen Haken: Auch wenn man von einem Thema nichts versteht darf man die Meinungsführung übernehmen. Warum müssen immer so sinnlose Fronten eröffnet werden? Des einen Freud ist des anderen Ärgernis. Schade. Antworten
Vielleicht gibts auch bald wieder eine Ausstellung über "entartete Kunst" das gabs doch auch mal. Das Problem ist nun, dass das gleiche Parlament einmal Ja zu einem Projekt gesagt hat und nun Nein zu einem Teilkredit. Was gilt jetzt? Macht man unter Einsparungen der nichtbewilligten CHF 80000 weiter werden die Rechten Stunk machen. Es braucht wohl eine weitere Abstimmung betreffend Übungsabbruch. Antworten
Frau Gut täte gut daran vielleicht mal etwas bei Baustellen im Strassenverkehr zu bewirken, so Seebahn/Schimmel/Weststrasse! Aber da kann man ja die Millionen fast sekündlich sehen wie sie rausgeworfen und verlocht werden! Dieser Kran wäre wirklich vollgeil an der Limmat! Antworten
Mir war so als hätten wir erst vor kurzer Zeit eine Stadtpräsidentin gewählt. Irre ich mich da? Gibt es Leute die sie schon wahrgenommen haben? Wäre doch ganz nett, wenn die Dame mal ihre Meinung kundtun würde. Ich fand die Idee mit dem Kran lustig, aber bei dem Preis und in diesen Zeiten einfach deplaziert. Immerhin haben wir jetzt echte Hafenpoller, ein Schnäppchen für 192000 CHF, super. Antworten
Lächerlich, einfach lächerlich! Hört Euch alle an. Ihr klingt wie UKB's (Ultra Konservative Bünzlis) welche aus Zürich ein Dorf à la Embrach, Uitikon, Birmensdorf etc. machen möchten. Hallo, Ihr wisst das wir eine Grossstadt sind welche auch mal etwas aussergewöhnliches aufstellen kann. Bin absolut Pro Kran und Frau Gut hat gerade eine Wahlstimme verloren! Antworten
Ein Kran ist doch ein Werkzeug um grosse Schiffe zu löschen?Da müsste Zürich aber viele kleine Weidlinge löschen,damit die Kosten von CHF 625'000.-- wieder amortisiert werden.Es gibt doch sicher viele Schwellenländer,welche von so einem Kran an Ihren (Meeres)hafen gebrauchen könnten!Herr Morgenthaler soll statt Künstler in Zürich versuchen zu werden, ein Unterstützer einer Stadt mit Hafen werden! Antworten
Mein Gott, wie verklemmt sind wir in dieser Stadt eigentlich? Ich finde das Projekt etwas super gutes. Kredite wurden bewilligt, Verträge unterzeichnet. Also gehen wir jetzt da durch. Immer dieses genörgele und besserwisserische Getue. Nicht Switzerland Downtown, Bünzli-Nörgel-Kaff würde diese Stadt am Besten beschreiben. Antworten
Unglaublich, dass man sich überaupt überlegt für sowas Geld auszugeben. Da gibt es Personen die nicht genug Geld zum essen und kein richtiges Dach über dem Kopf haben.. Absolut sinnlos und das bisherige Geld hätte besser an Pfarrer Sieber gespendet werden sollen. Wir lassen und doch von sogenannte "Künstlern" nicht für dumm verkaufen. Abe die Reaktionen wie meine sind wohl Teil der Aktion. :-) Antworten
dieses projekt darf nie und nimmer umgesetzt werden. nur weil einige verirrte kulturschaffende daran festhalten wollen, ist dies noch lang kein grund geld für so einen stupiden unsinn auszugeben. was ist eigentlich mit diesen kulturschaffenden los? sie legen sich ins zeug für einen pädophilen, sie bejubeln die rückkehr eines assozialen, feigen sprayers der fremdes eigentum verunstaltet. beschämend Antworten
Keine Minarette mehr, keine Kräne mehr ... darf man bei uns auch mal noch was anderes bauen als Tramgleise? Weiss ja nicht, was an diesem Kran so böse ist, dass man ihn unbedingt verhindern muss. Vielleicht ist mehr als ein Kran nötig, um unseren Horizont etwas zu weiten. Antworten
Ich würde vorschlagen, das restliche Geld dazu zu verwenden um Haltstellen Brunau SZU oder Bahnhof Wollishofen so einzurichten, dass alle, auch Kinderwagen, Rollstühle und nicht so mobile Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel benützen können. Liebe Frau Genner, zuerst die Arbeit dann die Kunst und das Vergnügen. Antworten
Jetzt wird mir klar, warum die SP und die Grünen in Zürich die Steuern erhöhen wollen. Sie wollen vermutlich einen ganzen Meereshafen bauen und dieser Kran ist nur der Anfang. Vermutlich wird man eines Tages direkt von Zürich mit dem Ueberseedampfer nach New York fahren können. Das wäre auch sinnvoll denn Schiffe brauchen weniger Kerosin als Flugzeuge. Man sieht, auch für die Umwelt ist das gut. Antworten
dass wir fuer SO etwas Geld (und Energie) verschleudern, ein regelrechter SKANDAL ! offenbar geht es uns immer noch viel zu gut - aber unsere Politiker scheinen die Zeichen der Zukunft nicht erkannt zu haben ! (Staatsverschuldung, Verarmung der unteren Mittelklasse, usf.) Antworten
Zürich schwenkt ab! Ich bin ein Kunstfreak, aber was da entstehen soll- sorry aber das soll Kunst sein?Vermutlich ist es der gleiche Künstler, der die heutige Weihnachtsbeleuchtung designt hat. Die Beachtung war uns ist ja riesig! Ich kann dem Gemeinderat für den Entscheid nur gratulieren. . Antworten
Im Budget 2009 hat der gleiche Gemeinderat dieses Projekt bewilligt und es wurde schon Geld ausgegeben und Verpflichtungen eingegangen, was soll das nun werden? Abbruch mit Verlust oder reduziertes Projekt. Man könnte z.B eine 50 m hohe Willhelm Tell Statue aufstellen, das Model dazu steht im Büro von Christoph Mörgeli. Antworten
Die zugezogenen Finanzverwalter der Stadt Zürich wissen genau, womit man die am unwürdigsten ausgeheckten Projekte finanzieren kann, und, behalten zudem problemlos Ihre leckeren Posten..... Da beginnt doch das Übel ! Wer hat den diese „Arbeitsplätze“ vergeben ? Antworten
Danke, lieber GR, dieses idiotische Projekt hätte nichts anderes bewirkt, als all die Touristen zu verscheuchen, die die Altstadt gerne als lieblich-romantisches Motiv ablichten wollen. Und all die Behauptis, die dieses Projekt den Linken in die Schuhe schieben wollen: Das Projekt stammt aus der Zeit von Kathrin Martelli, ex-Stadträtin FDP. Antworten
Es scheint, dass wir in Zürich nicht genug Krane haben! Ich bin absolut für Kulturförderung, sogar für Provakation wie z.B im Cabaret Voltair. Aber ein Kran in der Innenstadt? Bitte! Alle Argumente der Initianten für dieses Projekt sind so was an den Haaren herbeigezogen.Nun hat der Gemeinderat entschieden, Verträge können gekündigt werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende Antworten
500'000 für einen Hafenkran als Kunstobjekt. Gibt es eine Liste wer sich dabei mit wieviel Geld bereichert? Das auf Kosten der Steuerzahler. Mich reut das Geld und in zukunft werde ich wohl derSVP meine Stimme geben. Die haben im Gegensatz zum Stadtrat noch nicht abgehoben. Antworten
Liebe Schweizer Zurück auf die Felder, zurück in die Ställe und vergesst nicht, die Grenzen zu schliessen. Heidiland, es lebe hoch. Mit jeder Abstimmung bewegt ihr euch rückwärts. Als nächstes wird das Internet verboten. Aber nächstes Wochenende geht es nach Paris, ein gegen alle Widerstände gebautes unnutzes Ding von Herrn Gustav Eiffel bewundern. Wovor habt ihr eigentlich Angst? Antworten
Was soll das? Hafenkran? Hafenkäse! Für was braucht es einen Künstler um einen Kran aufzustellen? Ist ja keine Kunst, passiert x mal täglich irgendwo, die Leute nennen sich aber Bauarbeiter. Schlimm dass dafür bereits was ausgegeben wurde. Keinen Rappen meiner Steuern für so einen Seich!!! Erlaubt lieber Public Viewing nächstes Jahr wärend der WM, als so einen hässlichen Schrott hinzustellen. Antworten
Meine Bereitschaft zum Steuern bezahlen läuft parallel zur Bereitschaft meiner demokratisch gewählten Vertreter diese Steuergelder sinnvoll fürs Gemeinwohl auszugeben. Leider fehlt mir die die Fantasie um mir vorstellen zu können, wie so ein Hafenkran das Gemeinwohl der Stadtzürcher fördern könnte. Das Jan Morgenthaler Privatinteressen hingegen hier profitieren würden, ist sehr gut vorstellbar. Antworten
Frau Guts Einschätzung "Kunst muss entweder schön oder sinnvoll sein" löst bei mir doch ziemliches Unbehagen aus..... Und auch ihr Demokratie- und Rechtsverständis: Das Projekt wurde vom Parlament letztes Jahr gutgeheissen und es bestehen gültige Verträge; wie soll da das Ganze gestoppt werden, nur weil ein bisschen Geld gestrichen wurde? Antworten
Nun, wenn dieses Projekt wirklich weitergezogen wird, ist das eine ziemliche Zwängerei, und würde dann nicht gerade für unseren Stadtrat sprechen. In dem Fall wäre für mich klar, dass die Verantwortlichen nicht mehr wählbar sind, denn wenn wir keinen Hafenkran wollen, sondern das Geld beispielsweise lieber für mehr Sicherheit ausgeben wollen, ist das zu respektieren. Antworten
@N.K.: Das ist ja das Problem: Was ist an einem Kran provokant? Wenn ich zum Fenster rausschaue, sehe ich über ein Dutzend Krane in Zürch, und die sind beim besten Willen nicht provokant. Dann unterstützt lieber das Cabaret Voltaire, oder eben die unbekannten Künstler! Antworten
Es schein doch noch nicht alles verloren zu sein in Zürich. Danke zu dieser nötigen Absage. Schade nur um das Geld da hier schon investiert wurde. Aber mit einer solchen Stadtregierung ist das ja schon als ein Erfolg anzusehen. Das die SP und die Grünen das unsinnige Projekt unterstüzt haben ist ja schon ein must für diese Parteien. Antworten
Hoi super. Endlich mal eine Richtige Entscheidung. Wenn die grünen Meer haben wollen, sollen Sie in Ferien fahren. Is billiger. 600000 tausend Franken, für solch ein blödsinniges Projekt, der Wahn. Und bei den Erwerbslosen Jugendlichen streicht Man das Geld. Antworten
Liebe Grüne Partei, ich bin schockiert darüber dass ihr so ein Projekt unterstützt. Was ist denn mit der Ökologie?? Wieviel Tonnen Stahl werden hier nutzlos in der Welt herumgekarrt? Wieviel CO2 emittiert? Windturbinen im Jura wollt ihr nicht, aber Kräne in Zürich? Antworten
Ich mochte das Projekt auch nicht. Es spielt meiner Meinung nach mit relativ oberflächlichen Effekten. Dass jedoch so ein Projekt in dem Stadium von der Politik noch gekippt werden kann, ist doch eine Katastrophe. Ich meine wieviel Geld wurde bis dahin schon investiert? Sicher genug! Wer A sagt, und das hat die Regierung getan, muss auch B sagen und nicht bei Ä nochmals drüber abstimmen können! Antworten
Mehrheitlich kleinmütig! Nun entscheidet also der Regierungsrat, was Kunst bzw. was "schön oder sinnvoll" ist und was nicht (eine Aussage von Susie Gut, heute morgen im Radio gehört). Oder vielleicht entscheidet auch Facebook. Ich hätte mich auf den Hafenkran gefreut: endlich einmal ein mutiges Kunstprojekt, das Zürich ein bisschen Weltstadt-Flair verliehen hätte, von dem es ja immer träumt. Antworten
schade! obwohl ich dem projekt anfangs skeptisch gegenüberstand, hat mir der gedanke, das meer nach zürich zu holen, gefallen. ich verstehe die wirtschaftlichen aspekte aber gut - es wäre einfach "nice to have" gewesen - das geht momentan leider nicht. schade aber, dass man nicht versucht hat, das ganze kostengünstiger umzusetzen - zum beispiel hamburg-tourismus um ein gegengeschäft anzufragen. Antworten
Von der CVP, FDP und SVP wird man als Volk ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, um deren Gewinn und Machtsucht zu befriedigen. Von den Linken und Grünen wird das Geld für hässliche Kunstprojekte ausgegeben, weil sie sonst kein Konzept haben. Wen soll man denn noch wählen? Es ist zum verzweifeln! Immerhin ist dieser Kran jetzt glücklicherweise nicht durchgegangen. Antworten
Welch’ kurzsichtige Entscheidung! Das Projekt hätte grosse Strahlkraft gehabt und im Gegensatz zu den biederen Blumentöpfen Anlass zu wichtigen Diskussionen geben können. Aber nicht erst seit letzter Woche sind die Bünzlis wieder auf dem Vormarsch! P.S.: Die zusätzlichen Besucher hätten den Gewerblern einiges an zusätzlichem Geld in die Kassen gespült! Antworten
Diese Entscheidung ist absolut korrekt! Wer will schon ein solch hässliches Ding jeden Tag ansehen müssen? Und das Arrgument es sei eine Touristenattraktion zieht einfach nicht; Auf einen Eiffelturm kann man hochfahren und wenn man Hafenkräne sehen möchte, fährt man nach Hamburg! Antworten
Auch ich habe, als ausgewanderter Stadtbürger, nur den Kopf geschüttelt, über dieses oberschlaue Projekt. Es scheint wirklich, dass man diese Rot-Grünen dringlich in die vernünftige Realität zurückbringen, oder eben abwählen muss. Ein solch fahrlässiger Umgang mit Steuergeldern ist in der heutigen Zeit der Arbeitslosigkeit nicht zu verstehen. Antworten
es erstaunt immer wieder, wie grüne und sp für solche äusserst fragwürdige projekte (siehe auch das 'china haus' am escher wyss platz) munter geld ausgeben würden; das in einer zeit, wo viele menschen auch in dieser stadt ganz andere sorgen plagen. zum glück hat der gesunde menschenverstand gesiegt, wenn auch nur äusserst knapp. Antworten
Ende gut alles gut: die eingesparten Mittel sollen jungen Künstlern zur Verfügung gestellt werden, welche sich für echte Kunst engagieren; an die Grünen: Was ist mit Eurer sonst so radikalen Haltung bei Verschandelung der Landschaft und CO2-Emissionen? Antworten
...nach dem verheerenden Abstimmungsergebnis vom vorletzten Sonntag endlich mal eine gute Nachricht aus der Heimat: Das doofe Hafenkran-Projekt ist versenkt! Auf die Gefahr hin, als spiessig und kleinbürgerlich bezeichnet zu werden, die Worte des geschätzten Stadtwanderers Benedikt Loderer: Ein weiteres Beispiel des Zürcherischen Sauglattismus, nach all den Kühen, Bänken und Blumentöpfen... Antworten
Eine mutige und richtige Entscheidung. Danke an die 62 Gemeinderäte und -rätinnen, die dagegen gestimmt haben. Aber warum musste dieser Antrag von der Alternativpartei kommen? Hatten die Bürgerlichen (v.a. FDP) wieder mal Angst, sich zu exponieren? Antworten
Endlich einmal ein vernünftiger Entscheid. Wozu brauchen wir das Meer in Zürich, wo wir doch einen so tollen See haben. Das Geld kann man sicher viel besser verwenden. Wenn Bernhard Piller solche Projekte umsetzen will, dann soll er diese aus eigener Tasche finanzieren. Antworten





Rolf Walser
Als einer der dieses Projekt nicht gekannt hat, wähnte ich mich heute beim Lesen zeitverschoben im 1. April (echt). Ich kann dem Stadtparlament nur gratulieren. Es ist schon unglaublich mit welch unterschiedlichen Ellen in der heutigen Zeit gemessen wird. Es gibt einen Aufstand der Umweltschützer ob jedem kleinen wirtsch. Bauvorhaben. Monsterbauten wie dieser Kran scheinen unproblematisch zu sein Antworten