Zürich

Der Kampf der Zürcher Nachtklubs gegen das Rauchverbot

Von Maria Rodriguez. Aktualisiert am 13.01.2010 30 Kommentare

Ab dem 1. Mai gilt Rauchverbot. Die Klub-Betreiber planen teure Fumoirs und Massnahmen gegen unangenehmen Körpergeruch. Das zeigt eine Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz.

1/6 Mascotte, Alfonso Siegrist, Mitinhaber: «Wir haben zum Glück zwei Etagen. Den Gästen, die rauchen wollen, bieten wir einen Teil der oberen Etage an. Dort wollen wir ein gemütliches Fumoir einrichten. Wenn man schon raucht bei uns, soll man sich dabei wohlfühlen. Bauliche Veränderungen sind dazu sicher nötig. Eine entsprechende Eingabe haben wir bei den Behörden bereits gemacht, die Antwort ist noch ausstehend. Sollten wir bis am 1. Mai nicht fertig sein mit dem Fumoir, gilt das gesetzlich vorgeschriebene Rauchverbot. Wer rauchen will, muss das deshalb ausserhalb des Klubs tun. Da wir nicht viele Anwohner haben, sollte dies kein Problem sein. Finanzielle Einbussen wird es sicher geben, das weiss man aus Deutschland und Italien. Wir hoffen aber, dass sich das irgendwann einpendelt.»
Bild: Walter Bieri/Keystone

   

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Erstellt: 13.01.2010, 10:04 Uhr

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30 Kommentare

Fritz Keller

13.01.2010, 12:56 Uhr
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@ Ueli Keller: Zürich WAR etwas besonderes. Eine Stadt, die mit ihrer Clublandschaft, mit ihren "Knellen", Beizen, und sonstigem "Zeugs" einzigartig war. Zum Glück gibt es noch eine Möglichkeit, den Schritt in die Autonomie, es werden Bars und Clubs entstehen, die nicht sichtbar sein werden. Antworten


Marco Müller

13.01.2010, 12:18 Uhr
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Ich habe schon vor Jahren in Kalifornien festgestellt, dass in Clubs mit Rauchverbot die Körpergerüche ungepflegter Personen eine erhebliche Belästigung darstellen können. Sinnvoll wäre es, die Stinker konsequent aus dem Club zu weisen, bloss liesse sich das in der Praxis wohl kaum umsetzen. Antworten



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