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«Der Lärm und die Sauerei stören mich»

Schluss mit nächtlichen Alkoholgelagen am Zürcher Seeufer: Das fordert eine FDP-Gemeinderätin – und stösst damit sogar bei der eigenen Partei auf Unverständnis.

Partymeile Seeufer: In Zürich soll künftig in der Nacht Ruhe herrschen.

Partymeile Seeufer: In Zürich soll künftig in der Nacht Ruhe herrschen.
Bild: Keystone

Hat genug von der Sauerei: Gemeinderätin Erika Bärtschi (FDP)

Hat genug von der Sauerei: Gemeinderätin Erika Bärtschi (FDP) (Bild: Beat Marti)

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Am See soll es ruhiger werden, wenn die Sonne über der Stadt untergegangen ist. Die FDP-Gemeinderätin Erika Bärtschi prüft gemäss «20 Minuten» einen Vorstoss, um gegen den öffentlichen Alkoholkonsum vorzugehen. Sogar ein nächtliches Trinkverbot zieht sie in Betracht. «Der Lärm und vor allem die Sauerei danach stören mich sehr», erklärt Bärtschi.

Wenig begeistert ist SVP-Fraktionspräsident Mauro Tuena von dem Vorschlag. «Das geht zu weit. Damit werden unsere Freiheitsrechte beschnitten.» Die SP stösst ins gleiche Horn. Das Verbot sei schlicht nicht umsetzbar. «Die Polizei müsste Kontrollen durchführen. Der Aufwand dafür ist zu hoch», sagt Fraktionspräsidentin Min Li Marti.

Auch von Seiten der eigenen Partei wird die Idee der beiden Gemeinderätinnen kritisiert. Die FDP-Fraktion spricht sich in einer Medienmitteilung vom Freitag klar gegen weitere Verbote in Zürich aus und betont, dass sie keinen Vorstoss für ein Alkoholverbot auf der Blatterwiese plane. «Die FDP hat Verständnis für den Ärger der Quartierbewohner. Sie ist aber der Meinung, dass die bestehenden Gesetze ausreichen.» Damit die Gesetze konsequent durchgesetzt werden können, hat die FDP in einer Motion die Aufstockung des Polizeibestands und die Bildung einer Polizeipikett-Gruppe gefordert.

Chur ist zufrieden: «Die Saufgelage haben abgenommen»

Gute Erfahrungen macht man hingegen in Chur. Dort gilt seit Mitte 2008 ein Verbot von Alkoholkonsum auf öffentlichem Grund zwischen 0.30 Uhr und 7 Uhr. Wer sich nicht an die Vorschrift hält, muss 50 Franken berappen. «Das Verbot hat sich bewährt», sagt Initiant und BDP-Politiker Reto Lardelli. «Die Saufgelage von Jugendlichen haben abgenommen.»

Dank des Verbots habe die Polizei die gesetzliche Grundlage, um bei Alkoholexzessen von Jugendgruppen präventiv einzugreifen. Immerhin fügt Lardelli noch an, dass es bei der Massnahme nicht darum gehe, «jene zu bestrafen, die im Mondschein mit dem Schatz Champagner trinken.» (tif)

Erstellt: 19.03.2010, 16:12 Uhr

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34 Kommentare

anna rosalina

14.06.2010, 15:09 Uhr
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Wie wärs mit einem Depot auf alle alkoholischen Getränkeflaschen? Das wäre ein Anreiz zum Aufräumen....! Bedenklich sind vor allem die Scherben am Seeufer. Wirklich unnötig. Antworten


Nadja Rossi

19.03.2010, 16:46 Uhr
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@ Ray Ban: Ja, natürlich kostet der Eintritt in den Clubs etwas. Damit leisten die Jugendlichen wenigstens einen Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft, was sich am Schluss auch positiv für jeden einzelnen von uns Steuerzahlern auswirkt. Die nötigen Aufräumaktionen durch die Stadt auf der Blatterwiese hingegen hat für uns negative Folgen, denn diese Kosten bezahlen wir über die Steuern. Antworten


Andreas Bertschinger

19.03.2010, 16:36 Uhr
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Ja ja, immer stört alles. Frau Bärtschi hat alles immer gut gemacht, war NIE ein Stein des Anstosses. Ich persönich finde, unser Land hat schon genug Verbote. Antworten


Ray Ban

19.03.2010, 16:01 Uhr
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@Nadja Rossi: Super Vorschlag! Da sind die Jugendlichen von der Blatterwiese sicher noch nicht draufgekommen. Zahlen Sie den Jugendlichen den Eintritt (CHF 20.-- bis CHF 25.--) und das Bier CHF 7.-- / Fläschli?? Darum sitzen die Jungen ja dort! Die wären doch auch lieber in den Clubs, aber das können/wollen sich die meisten aber gar nicht leisten!!! Im Club kostet so ein Suff schnell mal CHF 200.- Antworten


anja dräger

19.03.2010, 14:27 Uhr
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Drinnen dürfen sie nicht rauchen und draussen nicht trinken. Freiheiten, die der Bärtschi-Generation in ihrer Jugendzeit selbstverständlich waren. Aber die Missbilligung ist wohl verständlich: man sollte die Jugendlichen aus den Parks zu holen. Als Alternativen böten sich doch bewährtere Lokalitäten der Sauf- und Gruppenkultur an - die Zunfthäuser zum Beispiel… Antworten


Richard Rabelbauer

19.03.2010, 14:12 Uhr
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Wenn die Ich-Gesellschaft das Gefühl hat, der öffentliche Raum gehört ihr allein und für Rücksichtnahme sowie das Wegräumen der eigenen Hinterlassenschaft sind die anderen verantwortlich, dann stehen halt bald die Verbotspolitiker auf der Matte. Ansonsten lassen wir doch mal alles einfach geschehen. Mal sehen, wie es dann in einem Monat dort aussieht. Wäre eine neue Art von Seefeldisierung. Antworten


Peter Gutknecht

19.03.2010, 14:11 Uhr
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Ein viel zu absolutes Verbot ("Kein Alkoholkonsum auf öffentlichem Grund zwischen 0.30 Uhr und 7 Uhr") wird von der Polizei nie durchgesetzt. Es führt zu Willkür. Das stille Päärchen mit dem Champagner wird gebüsst, wenn es dem Polizisten passt. Bitte kein Gesetz mit KANN-Formulierung drin, und erst recht kein Gesetz, das gar nicht so strikte gemeint ist wie es formuliert ist. Antworten


Peter Gutknecht

19.03.2010, 14:06 Uhr
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wenn es um Lärm geht, wären zuerst mal alle Tonwiedergabegeräte mit Lautsprechern zu verbieten, auf öffentlichem Grund. - Solange Littering nicht gebüsst wird, wird sich punkto Abfall nichts ändern. - Der erhobene Zeigefinger nützt vielleicht irgendwo in einem 100-Seelen-Dorf; in der Stadt geht die wirksame Erziehung über das Portemonnaie. Antworten


Hanspeter Meier

19.03.2010, 12:41 Uhr
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An Hr.Hans Tobler Pfand auf Dosen. Ich glaube kaum das jemand wegen 20 Rp.Dosenpfand. Die Büchse wieder mitnimmt. Aber wie wärs mit den, sogenanten Ausgesteuerten die ganzen Strände, Parks und öffenlichen Anlagen, immer am Samstag und Sonntag morgen.Ab 8:00 zu reinigen NB. das Dosenpfand dürften sie dann behalten. Antworten


Lukas Kunz

19.03.2010, 12:39 Uhr
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Au ja, noch ein Verbot! Wie wärs mit einem Alkohol&Blumenverbot am Zürcher Sechseläuten? Oder einem Konfetti-Verbot an der Fasnacht um dem Abfallprobleme auf die Pelle zu rücken? Selbstverständlich müsste man auch jegliche Musik verbieten an solchen Anlässen (der böse Lärm)!. Aber da wären unsere lieben FDP-Politiker ja selber davon betroffen. Antworten


simon rüti

19.03.2010, 12:33 Uhr
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und was ist noch liberales gedankengut? fdp wird immer mehr zur svp. es braucht orte, wo jugendliche feiern können. politiker sollten lieber dafür sorgen, dass firmen ins land kommen und die wohnungsnot reduziert wird, damit jugendliche am wochenende nicht vom feiern abgehalten werden. sonst wird die ganze woche randaliert. Antworten


franz stamm

19.03.2010, 12:03 Uhr
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Zürich, ist euch eigentlich langweilig? Ein Bisschen wie "warum tragen die Gladiatoren heut in der Arena blau statt rot"? Die "alkohokranke" Jugend will eben auch an Brot und Spiele teilhaben, hat aber den Stutz nicht fürs Cüppli im Kauf. Gibt es denn wirklich nichts wichtigeres zu tun, anzupacken oder zu verändern in dieser Stadt? Es ist Frühling, Zeit für die nächste Runde Bottelon-Paranoia... Antworten


Jens Gloor

19.03.2010, 11:49 Uhr
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Was soll das hier werden - ein 'klinisches Zürich'? Wie wär's wenn sich der Gemeinderat mit wirklich wichtigen politischen Pendenzen befassen würde, statt in Zürich die Sklaverei wieder einzuführen? Wo MENSCHEN leben, gibt es Dreck oder WEM gehört der Staat? Sind wir zu 'Steuerzahl- und Demuts-Robotern verkommen'? Wehrt Euch oder hört auf Steuern zu zahlen...! Antworten


pat zimmermann

19.03.2010, 11:33 Uhr
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@christian Gutekunst, sie glauben aber nicht ernsthaft daran, dass die Gesellschaft die Abfälle in nüchternem Zustand dann auf einmal schön entsorgt? Was hat der Alkohol mit der Abfallentsorgung gemeinsam? Die Stadt wird bestimmte Flecken Erde am See auch bei einem Alkverbot reinigen müssen. Antworten


Johannes Müller

19.03.2010, 11:25 Uhr
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Mal wieder eine totale Schnapsidee! Momentan ist die Devise der Politiker doch sowieso bei jedem Problem ein Verbot zu verhängen. Am HB kein Alkohol mehr nach 10, auf öffentlichen Plätzen das trinken verbieten. Irgendwo hört es auch auf, das geht klar gegen die Menschenrechte! Irgendwann dürfen Mütter nicht mehr in den Park weil ihre Kinder zu laut sind. Packt die Probleme einmal an der Wurzel! Antworten


Edgar Schaad

19.03.2010, 11:17 Uhr
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Herr Hans Müller (09:33): Wenn Sie glauben, dass es die "ganze Freude am Leben" bedeutet, sich die Birne mit Alkohol vollzudröhnen, dann tun Sie mir aufrichtig leid. Antworten


Gero Pfluger

19.03.2010, 11:17 Uhr
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Ich hatte mich schon mit dem Gedanken befasst zur öffentlichen Verschmutzung aufzurufen und vor allen Gemeindehäusern und Stadtverwaltungen den Unrat zu deponieren. Wer nicht reagieren will muss lernen mit dem Abfall zu leben. Lasst doch allen Menschen Ihre (zügellose) Freiheit! Es hat doch noch genügend saubere Plätzchen. Schauen Sie einfach nicht hin sondern weg! Antworten


Nadja Rossi

19.03.2010, 11:16 Uhr
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Mein Vorschlag: Jugendliche, die unbedingt das Bedürfnis haben, Alkohol zu trinken, sollten besser in einen Club oder ein Pub gehen. Von denen gibts ja genug in Zürich. Das ist in meinen Augen eine win-win-Situation: Die Jugendlichen können dem Alkohol frönen, und die öffentlichen Plätze bleiben sauber. Antworten


Philipp Sauter

19.03.2010, 10:57 Uhr
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Verbote, Verbote! Wir befinden uns bald in einem totalitären Staat. Nachdem ich jahrzehntelang FDP gewählt habe, weiss ich jetzt schon warum ich zur SVP wechseln musste. Die FDP besteht grösstenteils nur noch aus etatistischen, weltfremden Paragraphenreitern, die vergessen haben, was die FDP einmal war. Sie politisiert vollkommen am Volk vorbei. Diese kleinkarrierten Leute sollen zu Hause bleiben. Antworten


daniel keller

19.03.2010, 10:36 Uhr
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Liebe FDPerinnen und FDPer: Wo bleibt euer Bekenntnis zum Liberalismus? Verbote sind Jobkiller, wird doch von euch propagiert. Man kann nicht bloss für Bonzen und Unternehmer totale Freiheiten und Pflichterlass fordern, und gleichzeitig dem Fussvolk Vorschriften und Verbote aufdrücken. Antworten


Aurel Peterhans

19.03.2010, 10:08 Uhr
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@Stefan Bosshard: Wie sich herausgestellt hat, waren die Jugendlichen in München kaum alkoholisiert. Antworten


Peter Voser

19.03.2010, 10:03 Uhr
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Besteht das Leben der Jugendlichen nur noch aus Saufen? es ist schon traurig dass sich unsere Jugend nur noch betäubt amüsieren kann. Es ist tragisch das man für alles ein Verbot machen muss, wenn die Eltern endlich wieder anfangen würden, Ihren Kindern Respekt und Ordnung bei bringen, müsste nicht der Steuerzahler für solle Dinge auf kommen. Antworten


Peter Wolf

19.03.2010, 10:02 Uhr
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Man stelle ein paar arbeitslose Muskelmänner, mit der Befugnis Abfallsünder zu büssen, ein. Dann hat man ein paar Arbeitslose weniger, ein sauberes Seeufer und alle anderen die keine "Sauerei" machen, müssen sich nicht einschränken. Antworten


Christian Gutekunst

19.03.2010, 09:58 Uhr
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@ Tom Kuhn: "Solange die Jugendlichen den Abfall ordentlich entsorgen und niemanden anpöbeln": DAS klappt aber leider eben nicht. Ein Tip: Einmal oder mehrere Male am Samstag- oder Sonntagmorgen um sechs Uhr dem See entlang flanieren - dann zeigt sich der Egoismus vieler, die einfach ihren Abfall liegen lassen. Gut, dass sich jetzt einmal die Politik konkret dieses Problems annimmt Antworten


Christian Bolliger

19.03.2010, 09:55 Uhr
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Jugendliche Gruppen im öffentlichen Raum nerven die Erwachsenen - und das seit mehr als 3'000 Jahren. Verbote bringen da gar nichts, sonst hätte es nie eine offene Drogenszene gegeben. Sind wir doch froh über den mehr oder weniger gezügelten Alkoholismus der heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und schaffen wir Anreize um den Abfallberg zu minimieren (Pfand etc). Antworten


Ray Ban

19.03.2010, 09:47 Uhr
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Unser Stadt ist ja super Vorsorglich. Zuerst eröffnet man in der Urania Luxus-Ausnüchterungszelle, gleichzeitig möchte man Alkohlisierte nicht im Öffentlichem Raum haben. Wieso nicht gleich Prohibition? Antworten


Daniel Müller

19.03.2010, 09:45 Uhr
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Immer mehr Egoisten in unserem Land: Am Flughafen kein Fluglärm, in der Stadt kein Stadtlärm. Lieber keine Beizen als Raucherbeizen. Beim Stadion kein Schattenwurf. Bei Bahngeleisen keine Züge. usw usf. Den 5er und das Weggli bekommt man nicht. In der Stadt gibt nunmal Lärm, dafür gibt sehr gute Infrastruktur und kurze Wege. Es gibt auch hohe Gebäude... Antworten


Stefan Spoerri

19.03.2010, 09:45 Uhr
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Mich stören Rentner die kurz vor Ladenschluss noch ihre Einkäufe tätigen und so den Berufstätigen auch noch das letzte bisschen Freizeit rauben. Kann man das auch verbieten ? Ich hätte sonst noch mehr Sachen die mich stören, können wir uns da mal Treffen um das alles zu verbieten ? Wo kommen wir eigentlich hin wenn wir alles was "stört" einfach verbieten ? Antworten


Tom Kuhn

19.03.2010, 09:41 Uhr
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Öffentlicher Raum darf von allen genutzt werden! Solange die Jugendlichen den Abfall ordentlich entsorgen und niemanden anpöbeln, dann braucht die Polizei keine Bussen oder Platzverbote auszuteilen. Verbote lösen nunmal keine Probleme. Die Gesetze sind da, aber die Polizei muss diese auch durchsetzen. Frau Bärtschi, wir brauchen nicht noch mehr unsinnige Gesetze. Besten Dank für bessere Ideen!! LG Antworten


Hans Müller

19.03.2010, 09:33 Uhr
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Sieht so aus, als möchten sich wieder mal ein paar Politiker mit einem neuen Verbot profilieren. Prävention darf nicht zur Symptombekämpfung verkommen, sondern soll vielmehr bei Ursachen einsezten. Zum Glück habe ich diese Wahlen nicht mehr FDP gewählt, sonst wäre ich noch indirekt verantwortlich für einen solchen Vorstoss der uns die ganze Freude am leben nehmen will. Antworten


peter stoffel

19.03.2010, 09:32 Uhr
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genau herr tobler, weil dort ein paar jugendliche unfähig sind zu benehmen muss die ganze schweiz ein pfandsystem einführen - nein! im übrigen wäre es sinnvoller den alkoholkonsum einzuschränken, was automatisch auch andere delikte reduzieren würde (randale, pöbeleien, und und und). Antworten


Tom Schneider

19.03.2010, 09:19 Uhr
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Das Entscheidende ist, dass mit einem solchen Gesetz eben doch auch das Päärchen mit dem Champagner bei Mondschein gebüsst werden könnte. Vielleicht würde das die Polizei heute nicht tun, aber was ist mit morgen? Unbedacht immer neue freiheitseinschränkende Gesetze zu verabschieden, könnte die Grundlage für ein hartes Durchgreifen von Moralaposteln werden, wenn sie in die entspr. Position kommen. Antworten


Stefan Bosshard

19.03.2010, 09:08 Uhr
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Ich kann den beiden Gemeinderätinnen nur gratulieren zu diesem Vorstoss. Auch ich nerve mich gewaltig über die Alkoholexzesse der Jugendlichen auf öffentlichen Plätzen. Wohin dies führen kann, hat uns ja der "Fall München" im vergangenen Jahr auf traurige Art und Weise gezeigt. Antworten


Hans Tobler

19.03.2010, 08:55 Uhr
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Das die Jugendlichen gerne am See Feste feiern stört mich nicht, das sie hingegen unfähig sind ihre Getränkeverpackungen und ihren Abfall korrekt zu entsorgen hingegen sehr. Eine Pfandgebühr auf allen Getränkeverpackungen wie in Deutschland würde das Problem lösen, dann könnte der Abfall von Privaten als Nebenverdienst eingesammelt werden. Antworten



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