Zürich

Der Vorbote des Hafenkrans ist jetzt ein Schnabeltier

Von Jürg Roher. Aktualisiert am 07.10.2011 28 Kommentare

Ein Poller am Limmatquai ist in ein drolliges Tier verwandelt worden. Ob die Aktion im Zusammenhang mit dem umstrittenen Hafenkran steht, ist offen.

1/6 Vom Poller zum Schnabeltier: Mit wenigen Pinselstriche...
Nicola Pitaro

   

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Welch Potenzial doch in einem Schiffspoller steckt! Ein paar Pinselstriche in Form eines Auges genügen, und schon wird aus dem Eisenknubbel ein Entenkopf oder ein Schnabeltier – jenes biberartige, eierlegende Säugetier aus Australien, von dem Charles Darwin sagte, es müsse wohl zwei Schöpfer gehabt haben. Wer in Zürich dieses Potenzial entdeckt hat, ist unbekannt. Es könnte jemand sein, der im Sommer am Vieux Port in Marseille war, denn dort stehen auch Poller mit Augen.

Jene Poller werden allerdings tatsächlich zum Vertäuen von Booten benützt, die fünf Poller am Limmatquai sind Kunst – erster Teil der Kunstaktion «Zürich Transit Maritim», die mit dem Hafenkran neben dem Café Rathaus ihren Höhepunkt finden soll. Die Kunstaktion spielt mit der Vorstellung, Zürich sei einst eine Hafenstadt am Meer gewesen.

Was für viele Leute offenbar unerträgliche ist, wird doch der Kran geschmäht, als ob er die ganze Stadt verladen hätte. Im Dezember wird der Gemeinderat mit dem Budget 2012 entscheiden, ob es für die Miete eines Hafenkrans Geld gibt. Mag ja sein, dass der grinsende Poller einige Parlamentarier heiter stimmt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 07.10.2011, 16:42 Uhr

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28 Kommentare

Hans Meier

07.10.2011, 16:47 Uhr
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Das der Hafenkran "gestorben" ist glauben ja wohl nur die Geister. Ich bin überzeugt, dass die Stadt nicht aufgibt und diesen "Quatsch-Kran" wieder auf die Agenda nimmt. Nimmt mich nur wunder, wann es wieder los geht? Antworten


Bernhard Vontobel

07.10.2011, 17:09 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Wunderschön! Aber die SVP ist dagegen! Diese Kunst ist sehr wahrscheinlich von linken Künstlern. Weil die Künstler sind ja immer links. Genau... wie die Lehrer und die Journalisten. Ui ja... das Schweizer Fernsehen habe ich noch vergessen. Antworten



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