Deutsche gründen Partei in Zürich und wollen in den Bundesrat
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 19.02.2010 109 Kommentare
Vertritt in Deutschland den Wiederaufbau der Mauer: Satiriker Martin Sonneborn. (Bild: Alexander Klink)
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Am kommenden Donnerstag reist der Berliner Martin Sonneborn nach Zürich, um in der Roten Fabrik die Gründungsversammlung der «Partei»-Sektion Zürich zu leiten. Wie er gegenüber dem «Landboten» sagt, soll sich die neue Partei für die Anliegen der Deutschen in der Schweiz einsetzen. «Ich fürchte um die Sicherheit der Volksdeutschen. Hier gibt es eine wachsende Antipathie», sagt Sonneborn.
Dagegen will «Die Partei», so der Name der deutschen Partei, vorgehen. Der Satiriker und Ex-Chefredaktor des Satiremagazins «Titanic» betont, dass es ihm ernst ist mit dem Engagement in der Eidgenossenschaft. «Viele Deutsche tragen zum Wohlstand des verkommenen Schweizer Systems bei und sollen deshalb die Geschicke des Landes mitbestimmen können», sagt der 44-Jährige.
Bundesräte auswechseln
Die Partei zählt in Deutschland laut eigenen Angaben bereits 8000 Mitglieder und ist in zahlreichen Bundesländern vertreten. Als Jux-Partei ist ihr eine Beteiligung an der Bundestagswahl allerdings verwehrt worden. Deshalb will «Die Partei» auf dem Rechtsweg erreichen, dass die Wahlen wiederholt werden.
In der Schweiz will «Die Partei» so viel Macht erlangen, dass sie künftig zwei Bundesräte stellen kann, wie Sonneborn sagt. «Die zwei dümmsten sollen ersetzt werden.» Welche das konkret sind, stehe noch nicht fest.
Die Partei empfiehlt «Mauer durch die Schweiz»
Dass die Aktion den Deutschen in Zürich schaden könnte, glaubt der Satiriker nicht. «Man muss jetzt ein politisches Gegengewicht bilden und die negativen Gefühle gegen die Deutschen an die Öffentlichkeit tragen. Man darf nicht vergessen, dass die Schweiz ein veraltetes System ist», sagt Sonneborn. Deshalb denkt «Die Partei» daran, in der Schweiz analog zur früheren DDR eine Mauer zu errichten, «um die verschiedenen Volksgruppen auseinanderzudividieren», wie Sonneborn sagt.
Über mangelnden Zulauf macht sich der West-Berliner keine Sorgen. «Dubiose Parteien mit populistischen Argumenten werden schnell zum Sammelbecken von Leuten, die nach oben drängen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.02.2010, 13:25 Uhr
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109 Kommentare
Gut so - jeglicher Input in den Demokratischen Diskurs und Freiwilligen Arbeit ist herzlich Willkommen. Danke - ein weiterer Schritt der Integration. Mögen sich alle Schweizer Bürger (ob DE-Doppelbürger oder nicht) für ihre Anliegen einsetzen. Im Gegensatz zu DE dürfte diese Partei soger sich bei den Wahlen beteiligen... Antworten


































