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«Die Muslime in der Schweiz haben zu wenig getan!»

Die Ahmadiyya-Bewegung mit Sitz in Zürich nimmt das Minarett-Verbot nicht schweigend an. Trotzdem hätten die Muslime zu wenig mobilisiert, sagt der Zürcher Imam Sadaqat Ahmed im Interview.

Seit 1963 an der Forchstrasse: Ältestes Minarett der Schweiz bei der Mahmud Moschee.

Seit 1963 an der Forchstrasse: Ältestes Minarett der Schweiz bei der Mahmud Moschee.
Bild: Alessandro Della Bella/Keystone

Sadaqat Ahmed: Der Imam der Mahmud Moschee in Zürich ist seit 2001 in der Schweiz. (Bild: ahmadiyya.ch)

Sadaqat Ahmed: Der Imam der Mahmud Moschee in Zürich ist seit 2001 in der Schweiz. (Bild: ahmadiyya.ch)

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Zu Sadaqat Ahmed:

Der Imam der Mahmud Moschee stammt aus Pakistan. Er lebt seit 2001 in Zürich. Sadaqat Ahmed gehört zur Ahmadiyya-Bewegung, die 1889 in Indien gegründet wurde. Die Ahmadiyya-Bewegung zählt in der Schweiz 800 bis 900 aktive Mitglieder.

Die Mahmud Moschee wurde 1963 an der Forchstrasse in Zürich gegründet. Zur Moschee gehört das älteste der vier Minarette der Schweiz. Gegen seinen Bau gab es keinerlei Einsprachen.

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Als einziges Land in Europa verbietet die Schweiz den Bau von Minaretten. Wie gross ist die Enttäuschung bei Ihnen?
Wir sind sehr enttäuscht und sehr überrascht. Wir hatten nach den Umfragen vor der Abstimmung gedacht, dass die Schweiz ein demokratisches und tolerantes Land ist, welches eine diskriminierende Initiative ablehnen würde. Es gingen aber auch nicht alle Schweizer an die Urne. Von dem her denke ich, dass die Mehrheit der Schweiz nichts gegen Minarette hat.

Trotzdem zählen in einer Demokratie, die Stimmen der Leute, welche an die Urne gehen.
Ja, natürlich. Wir akzeptieren und respektieren diesen Mehrheitsentscheid. Persönlich erlebe ich die Schweiz aber weiterhin als tolerant.

Hat die islamische Gemeinde in der Schweiz genug getan, um ein Verbot zu verhindern?
Ganz klar: Nein, die Muslime in der Schweiz haben zu wenig getan und die Mobilisierung verschlafen. Sie haben zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Wir von der Ahmadiyya-Bewegung haben versucht die Bevölkerung zu erreichen. Im November haben wir über 20 Veranstaltungen durchgeführt, wie drei Tage der offenen Moschee. Die Schweizer Bevölkerung zeigte grosses Interesse, wir hatten rund 800 Besucher in der Mahmud Moschee.

Gestern gab es am Helvetiaplatz eine Kundgebung gegen das Minarett-Verbot. Es waren praktisch nur Schweizer vor Ort. Warum?
Danach nützt die Mobilisierung nichts mehr. Kundgebungen hätte man vor der Abstimmung machen sollen.

Minarette, Beschneidung von Frauen und Kopftücher sind für viele Schweizer ein und dasselbe Thema. Muslime in der Schweiz haben ein offensichtliches Image-Problem. Wie wollen Sie dieses bekämpfen?
Beschneidungen von Mädchen und Steinigungen haben nichts mit dem Islam zu tun. Das sind keine religiösen Probleme, sondern kulturelle. Diese lassen sich auch mit einem Minarett-Verbot nicht lösen. Wir sind aktiv, und werden noch aktiver werden müssen. Wir werden den Dialog noch intensiver suchen, sowohl mit Muslimen wie mit Nicht-Muslimen.

Reden alleine löst diese Probleme auch nicht.
Der Dialog ist das einzige Mittel, um Lösungen zu finden. Wichtig ist, dass wir den Leuten die Ängste nehmen. Wenn man einander nicht kennt, entstehen Missverständnisse, welche sich nur durch Aufklärung und Dialog beseitigen lassen.

Gehen Sie rechtlich vor gegen das Minarett-Verbot?
Das ist eine Möglichkeit, die uns offen liegt und die wir zurzeit prüfen. Wir überlegen uns, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg vorstellig zu werden. Ein Minarett-Verbot verstösst gegen die Menschenrechte.

Viele befürchten nun negative Konsequenzen für die Schweiz. Sind diese Ängste begründet?
Das Minarett-Verbot ist nicht nur für Muslime, sondern für die ganze Schweiz imageschädigend. Dass der Ruf der Schweiz im Ausland schlecht ist, macht uns auch traurig.

Inwiefern macht sich die Schweiz mit diesem Verbot zur Zielscheibe von radikalen Islamisten?
Bis jetzt habe ich keine Reaktionen gehört oder gelesen. Ich rufe die Muslime in der Schweiz auf, sich nicht provozieren zu lassen und ruhig zu bleiben. Ganz allgemein ist es so, dass – wenn man zum Beispiel versucht, die Gesellschaft in verschiedene Segmente zu teilen – sich eine Bevölkerungsschicht diskriminiert fühlt. Es könnte sein, dass gewisse Leute aus Frust einen falschen Weg beschreiten. Sorgen bereiten mir die jungendlichen Muslime, die in der Schweiz zwar aufgewachsen sind, sich aber nun nicht willkommen fühlen könnten. Die muslimischen Gemeinschaften, die Moscheen müssen da dringend Aufklärungsarbeit leisten. Der Ball liegt nun bei den Imamen.

9/11, die Anschläge auf Madrid und London waren gewalttätige Reaktionen gegen den Westen. Ist die Schweiz nun Zielscheibe für Radikale?
Wie terroristische Organisationen denken, kann ich nicht sagen, da habe ich keinen Kontakt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.11.2009, 15:41 Uhr

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81 Kommentare

Erwin Flück

27.01.2010, 17:33 Uhr
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Minarett- Abstimmung Wenn der Islam weltweit für einen bessern Ruf gesorgt hätte, wäre in der Schweiz der Minarettbau kein Problem.Vor Jahrzehnten konnte in Zürich eine Mosche mit Minarett errichtet werden, ohne Widerstand der Bevölkerung! Antworten


Martin Hoch

02.12.2009, 23:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Warum diese Reaktionen? Ich empfinde dies als äusserst heuchlerisch. Islamische Länder sollen die Hausaufgaben zu den Menschenrechte endlich machen. Erdogan schreit sehr laut, aber gleichzeitig leiden Christen unter einer grossen intoleranz des türkischen Islams. Christliche Klöster werden enteignet und die Polizei schaut weg wenn Christen ermordet werden. Und nun soll die Schweiz intolerant sein! Antworten


Peter Koller

02.12.2009, 21:06 Uhr
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Jede Gemeinschaft auch die muslimische ist für ihre Strömungen verantwortlich und wird daran gemessen und beurteilt ob und wie sie sich von extremen Strömungen abgrenzt und distanziert. Parallelgesellschaften können und dürfen nicht geduldet werden. Antworten


Max E. Blunier

01.12.2009, 16:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das Minarett gehört nicht in unseren Kulturkreis. Sowenig wie Kirchtürme von den Islamisten toleriert werden. Wenn schon auf unserem Volksentscheid herumgehackt wird. Wo bleibt die Toleranz gegenüber uns Christen. Seit dem Bestehen unserer Demokratie haben wir noch nie Krieg geführt mit unseren Nachbarländern. Jetzt wollen gerade diese Neider aus der EU uns belehren!Es lebe die direkte Demokratie Antworten


Nurad Iperoglu

01.12.2009, 14:34 Uhr
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Islam heisst für jeden Muslim den ganzen Koran ernst zu nehmen und danach die Welt einzurichten, so dass in der Welt der im Koran "offenbartre" Wille Gottes überall waltet. Die Tradition der Scharia gilt es in Kohärenz mit dem Koran ebenfalls durchzusetzen. Nach diesen Voraussetzungen darf man den Koran nicht selektiv rezipieren und nur auswählen was mit dem Zeitgeist passt. Lappi mach d'Auge uf ! Antworten


schäfer corinne

01.12.2009, 13:39 Uhr
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Es würde mich freuen, wenn Muslime in ihren Heimatländern für die gleichen Rechte der Christen kämpfen, die sie selber hier geniessen! Dies wäre für mich Gleichberechtigung und Toleranz.. In welchem mulimischen Land ist es erlaubt Kirchen zu renovieren oder gar neue zu bauen? Wieso wandern immer mehr Christen aus ihren angestammten Ländern in den Westen ab? Antworten


Roland Schaub

01.12.2009, 13:23 Uhr
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Klar löst das Minarettverbot kein Problem,aber dies als Rassismus zu bezeichnen!? - Wo waren denn all unsere prominenten Moslems, als es darum ging, übelsten islamistischen Rassismus zu bekämpfen? Wenn es um die Aufteilung in 2 Kategorien geht - die "reinen" Muslime und die "unreinen" Nichtmuslime? Als die Forderung kam, Muslime müssten "reine" Erde haben, wo nie NIchtmuslime begraben wurden?! Antworten


Max E Blunier

01.12.2009, 12:23 Uhr
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Ich habe ja gestimmt. Nicht weil ich gegen den Islam bin,sondern weil der Überzeugung bin,dass gerade in den Muslimischen Ländern die Toleranz mit den Füssen getreten wird. Unser Volk hat einen eindeutigen Entscheid getroffen! Die lieben Mitbürger in den Umliegenden EU Ländern sind leider nun wieder verehrt von Neid geplagt. Wir sind ein einzig Volk von Brüdern! Und unser Willen ist zu respektie Antworten


Jean Fairtique

01.12.2009, 11:21 Uhr
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"Wir hatten nach den Umfragen vor der Abstimmung gedacht, dass die Schweiz ein demokratisches und tolerantes Land ist, welches eine diskriminierende Initiative ablehnen würde." LOL Menschen, die auf Grund ihres Glaubens GEGEN Demokratie sind, weil ja auch der Koran über dem Gesetz steht - entdecken plötzlich die Demokratie. Lustig. Antworten


Tom Kuhn

01.12.2009, 11:17 Uhr
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Die Schweiz hat mit dieser Abstimmung nichts gewonnen. Jetzt fangen die Probleme erst an. Religionskonflikte - Kampf gegen andere Ethnien bzw. die, die friedlich sind, jedoch Kopftücher tragen. Kündigung der Menschenrecht... Ein moderne Gesellschaft rutscht ins Mittelalter zurück. Toll! Antworten


Basalat Ahmad

01.12.2009, 10:58 Uhr
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Es ist wirklich traurig was passiert ist, hätte nicht sein sollen. Die ganze Welt aufeinerseit und die Schweiz auf anderen wurde immer als neutrales Land präsentiert. Doch mit Minarett Verbot hat es den Image geschadet, Sowas hätte nicht passieren sollen.... Antworten


Patrizio Bianco

01.12.2009, 09:36 Uhr
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@Gregory de Souza: Nein, weil Petrus dort begraben liegt. Sie kennen doch Petrus, einer der 12 Apostel? Avignon war ein politischer Entscheid des französichen Königs gegen den Papst, aber das wissen Sie doch, oder? Antworten


Ulrich Künzi

01.12.2009, 05:33 Uhr
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@Kurt Fischer: Du hast es auf den Punkt gebracht. Bravo. Zudem: Falsche gewählt wurden die Nicht-Volksvertreter, nicht die Initiative. Antworten


Jolanda Suter

01.12.2009, 05:30 Uhr
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@Jonas Jenal: Sowas von lächerlich: Wissen Sie was Menschenrechte sind? Seit wann gibt es ein Menschenrecht auf ein Minarett?!? Ein klarer Fall gegen die Menschenrechte ist zum Beispiel die Todesstrafe. Ebenso ist auch die Religionsfreiheit in keinerlei Weise angetastet worden. Muslime können und dürfen weiterhin ihren Glauben leben und haben die Möglichkeit dazu, da sie genügend Moscheen haben. Antworten


Wadood Bhatti

01.12.2009, 00:17 Uhr
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Leider antworten viel zu wenige Muslime auf diesen Seiten. Es wird gesagt, dass die Muslime gegen die Ungeheuerlichkeiten auflehnen sollen. Ich frage mich, ob die Schweizer während der NS-Diktatur auf die Straße gegangen sind, als Menschenrechte mit Füßen getreten wurden? Oder in irgendeinem anderen christlichen Land? Antworten


Tina Violante

30.11.2009, 23:38 Uhr
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Ja die Schweiz ist tollerant fast zu viel aber nicht blöd!Jetzt ist es an der Zeit dass man aufhört mit blödem gequatsche!Da sagt niemand dass sie die Religion nicht ausüben können aber warum muss mein Land sich mit diesen Türme abgeben die einfach nicht zu uns gehören?Und fertig!Da geht es nicht um Religion da geht es darum dass man die Hand gibt und da wollen die den ganzen Arm! Antworten


Sabrina Meier

30.11.2009, 22:45 Uhr
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Moslems brauchen Gebetshäuser in der Schweiz und keine Minarette. Nur eine Minderheit von radikalen Islamisten wollen das politische Zeichen eines Minarettes und sowie einen Muezzin in einer Moschee. Wir wollen eine friedliche Schweiz und keine Islamisten! Keine Scharia, keine Zwangsverheiratung, kein Kopftuchpflicht, keine Zwangsbeschneidungen und keine Burkas! Antworten


Bruno Bänninger

30.11.2009, 22:05 Uhr
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Es gibt hunderte von Moscheen auf der ganzen Welt ohne Minarett. Damit zeigt man uns: es geht auch ohne! Was hat das mit Einschränkung der Religionsfreiheit zu tun? Toleranz funktioniert nur gegenseitig. Wer als Gast Gebräuche und Gepflogenheiten des Gastgebers missachtet ist kein angenehmer Gast, egal welches Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft und Glaubenszugehörigkeit. Antworten


peter baenziger

30.11.2009, 21:54 Uhr
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@Reto Roma Versuchen Sie kulturell ein feines italienisches Restaurant mit einer Kebabbude gleichzustellen? Glauben sie die Wähler waren früher fortschrittlicher wie heute? sorry - leere Idelogien-Hülsen ! Antworten


Roland Vetsch

30.11.2009, 18:37 Uhr
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Die Religion kann ja weiterhin ausgeübt werden, nur ohne Minarett. Das sollte doch machbar sein. Und wenn das Minarett-Verbot gegen die Menschenrechte verstösst, so wäre es wohl auch ein solcher Verstoss der islamischen Länder, wenn der Bau von Kirchen verboten wird...?! Also, der Ball geht zurück an den Absender. Zuerst vor der eigenen Türe kehren! So was nenne ich gelebte Intoleranz. Antworten


Paul Thürig

30.11.2009, 18:15 Uhr
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Auch nach dieser Volksabstimmung wird nicht so heiss gegessen,wie es gekocht wurde...Erstaunen kann man sich nur an den sog.Wahlk(r)ampf-Spezialisten von idée suisse srg in Bern,die bei ihren Prognosen völlig daneben lagen... Antworten


Lucien Michel

30.11.2009, 17:37 Uhr
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Wie lange geht es, bis 'Nein-Stimmer' und kritische Betrachter des gestrigen Abstimmungsresultates ausgebürgert und rausgeworfen oder interniert werden? In etlichen untenstehenden Kommentaren wird das schon recht deutlich formuliert. Wahrlich keine Sternstunde für die Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unseres Landes! Antworten


Gregory de Souza

30.11.2009, 17:11 Uhr
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@Patrizio Bianco: Rom ist eine heilige Stätte des Christentums? Etwa weil es den Standortswettbewerb gegen Avignon gewonnen hat? Antworten


Johann Kirchner

30.11.2009, 17:04 Uhr
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@Patrizio Bianco: Danke für Ihren Eintrag, dem ich zu 100% zustimmen kann!! Antworten


Marc Steinlin

30.11.2009, 16:53 Uhr
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Die Ja-Stimmer selber sind genau die, vor denen sie warnen: sie wettern über intolerante fanatische Islamisten und werden mit ihrem Entscheid selber zu jenen, die fanatisch und intolerant sind. Bald wird in andern Länder zu recht vor "Schweiz-isten" gewarnt! Und Demokratie - richtig verstanden - ist nicht Mehrheitsbestimmung sondern die Vermittlung aller Interessen und die Herrschaft des Rechts! Antworten


John J Feller

30.11.2009, 16:44 Uhr
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Wenn die Muslim ein anderes Resultat gewünscht haetten, wäre eine freiwillig Absage an den Minarettbau von Ihnen vor der Abstimmung hilfreich gewesen. Aber alle Lügen von Toleranz und Integration prallten aber ohne dieses eindeutige Zeichen seitens der Islamisierer eben beim Stimmbürger ab. Ich habe nichts gegen den Islam nur seine Dominanz mir entsprechenden Symbolen passt auch mir nicht. Antworten


Peter Gadient

30.11.2009, 16:43 Uhr
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Ist ein Minarett ein Menschenrecht?? Antworten


Reto Roma

30.11.2009, 16:43 Uhr
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Heute sind die Muslime nicht intergrierbar, damals waren es die Italiener die man ausschaffen wollte da auch nicht integrierbar. Bitte vergisst solche Sachen wie die Schwarzenbach-Zeit nicht. Herr Schlüer hat jetzt endlich etwas jubeln können, damals ging es ja nicht. Diesen Leuten geht es ganz sicher nicht um Minaretten sondern nur um ungwollte Ausländer. Ich bitte die Redaktion um keine Zensur. Antworten


Kurt Fischer

30.11.2009, 16:42 Uhr
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Wie wäre es, wenn sich endlich die moderaten Muslime gegen die Ungeheuerlichkeiten, Unterdrückungen und Greuel auflehnen würden, die täglich an vielen Orten auf der Welt im Namen des Islam passieren, anstatt unseren demokratischen Volksentscheid zu kritisieren ? Denn diese Ungeheuerlichkeiten, Unterdrückungen und Greuel haben letztlich zur Annahme der Initiative geführt, nicht die Minarette Antworten


Claus Haase

30.11.2009, 16:34 Uhr
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Das ist eine wohltuende und erfrischende Nachricht. Da gibt es doch tatsächlich noch eine Nation im christ- lichen Abendland, in welcher die Polit-Cliquen keine Angst vor dem eigenen Volk zeigen. Eine Nation, in der das Wort Demokratie mit Leben erfüllt wird und keine direkte und indirekte schändliche Manipulation des Volkswillens stattfindet. Respekt der Schweiz. Antworten


Karin Miller

30.11.2009, 16:34 Uhr
Melden

Unsere Regierung hätte diese Initiative gar nie zulassen sollen. Sie verstösst gegen die Artikel der Glaubensfreiheit und des Diskriminierungsverbots. Ich hoffe, dass diese Sache an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weitergezogen wird. Als weltoffene und tolerante Schweizerin schäme ich mich für den Ausgang dieser Abstimmung! Antworten


Patrick Widmer

30.11.2009, 16:20 Uhr
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Das Basel (-Stadt) regelmässig vernünftiger abschneidet als Zürich ist traurig. Bei uns hat die Aglo einfach zu viel Gewicht. Aglos, Aargauer, Innerschweizer....einmal mehr; die Leute die am wenigsten im Kontakt mit dem "Problem" sind, haben die radikalste Meinung. Xenophobie verhält sich scheinbar immer umgekehrt proportional zum Ausländeranteil. Zürich sollte sich dieses Ballasts entledigen.. Antworten


reto HUber

30.11.2009, 15:59 Uhr
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Offensichtlich wurde das die meisten Parteien am Volk vorbei regieren. Damit man dies in Zukunft ungestört tun kann wird von genau denselben Parteien ein EU Beitritt angestrebt. Dieser Beitritt würde nämlich (endlich?) diese Volksrechte vernichten. Antworten


Susanna Kim

30.11.2009, 15:50 Uhr
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Es ist schon eigenartig, wie man die Schweiz wegen Verbot des Baus eines Türmchens, das für die Ausübung des islamischen Glaubens in keiner Weise massgeblich ist, nun als "Verletzerin der Menschenrechte" brandmarkt. Hätte es ein Verbot von Moscheen gegeben wäre das Geschrei vielleicht angebracht, bei einem Verbot von Minaretten aber keineswegs. Also bitte, konzentriert euch auf das, was wichtig is Antworten


Reto Huber

30.11.2009, 15:45 Uhr
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Die Muslime können sich erst mal beim Herrn Gadaffi bedanken. Hilfreich war sicher auch die Basketballspielende Kopftuchträgerin. Extremisten lösen extreme Reaktionen aus. Recht so. Ausserdem ist der Bau von Minaretten in ÖSTERRECIH AUCH NICHT ERLAUBT. Antworten


Patrizio Bianco

30.11.2009, 15:33 Uhr
Melden

Toleranz kann es nur auf beiden Seiten geben. In Rom, der heilgen Stätte des Christentums, gibt es eine Moschee mit Minarett, die grösste in Europa. In Mekka, der heiligen Stätte des Islams, dürfen Nicht-Muslime bei Todesstrafe nicht hin. Wenn Muslime Toleranz in Europa wünschen, sollten sie anfangen, Kirchen in Mekka zu erlauben. Bauvorhaben sind kein Menschenrecht, freie Meinungsäusserung schon. Antworten


Adrian Engler

30.11.2009, 15:29 Uhr
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Wenn Minarette verboten werden, während gleichzeitig der Bau von Kirchtürmen weiterhin erlaubt ist, ist dies offensichtlich eine unzulässige Diskriminierung einer Religion. Das Parlament muss jetzt ein Gesetz erlassen, gemäss dem der Bau von Türmen bei Sakralbauten generell verboten wird, unabhängig davon, ob diese christlich oder muslimisch sind. Antworten


dabiel steinhauser

30.11.2009, 15:28 Uhr
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Toleranz ist, die Intoleranz nicht zu tolerieren! Antworten


Till Hornbacher

30.11.2009, 15:21 Uhr
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Der Iman antwortete auf die Frage "Gestern gab es am Helvetiaplatz eine Kundgebung gegen das Minarett-Verbot. Es waren praktisch nur Schweizer vor Ort. Warum?" wie folgt: "Danach nützt die Mobilisierung nichts mehr. Kundgebungen hätte man vor der Abstimmung machen sollen." Das ist höchst beleidigend für jene die Solidarität bekundet haben. Antworten


Rudolf Kunz

30.11.2009, 15:21 Uhr
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@Maurus Candran: Herr Candran, hören Sie bitte auf mit Ihren Halbwahrheiten. Ich gebe Ihnen wenigstens insofern Recht, dass das die Mehrheit des Stimmvolkes nicht recht haben muss. Nur: In unserer direkten Demokratie hat eben das Volk das letzte Wort, das entscheidet. Antworten


Jörg Allner

30.11.2009, 15:20 Uhr
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Das Wahlvolk hat entschieden. Glückwunsch der Schweiz für diese vorbildliche Form der direkten und gelebten Demokratie. Einmal mehr werden wir Deutschen buchstäblich blass vor Neid. Plebiszitäre Elemente sind in Deutschland leider nicht vorgesehen, zu tief sitzt das Misstrauen der hier herrschenden Parteifunktionäre dem Souverän gegenüber. Antworten


Rene Meier

30.11.2009, 15:20 Uhr
Melden

Eine Moschee zu bauen ist immer noch erlaubt; angenommen, eine islamische Gemeinde möchte eine Moschee bauen mit einem Turm, der einem Kirchturm gleicht ..... wie wäre das rechtlich zu beurteilen ... und was würde Herr Dr. Schlüer sagen ? Antworten


Kurt Aegeri

30.11.2009, 15:14 Uhr
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Dass sich die Schweiz aber auch immer in die Hosen macht, was das Ausland über uns denkt... Es wäre besser, die Bürgerinnen und Bürger endlich mal ernst zu nehmen. Und das gilt durchgehend für alle Bereiche. Sonst haben primitive Kräfte von Rechtsaussen ein leichtes Spiel, Stimmung zu machen. Denn um Lösungen geht es denen ja nicht, in keinem politischen Bereich. Antworten


david bienz

30.11.2009, 15:09 Uhr
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schade dass heikle themen: schuldispensation, zwangsheirat, beschneidungen, frauenrecht – allgemein paralellgesellschaften – von der linken und aufgeschlossenen politik so lange verdrängt oder wegrelativiert werden, bis die holzhacker partei SVP brachial über das ziel hinaus schiessend das thema in beschlag nimmt und damit enormen schaden anrichtet. Antworten


david meier

30.11.2009, 15:05 Uhr
Melden

Das ach so moderne Europa hat in der gesamten Geschichte Asien und Afrika ausgebeutet und ein Trümmerfeld hinterlassen und nun fordern wir von ihnen, dass sie doch bitte lieb sein sollen. Ach, du rechtschaffenes, gerechtes Europa ... Antworten


toni müller

30.11.2009, 15:02 Uhr
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das ergebnis ist kein schweizer phänomen. umfragen in mehreren ländern (d,a,nl,dk usw) zeigen, dass die europäer gleichen denken wie die mehrheit des schweizer volkes. auch wenn diese umfagen nicht repräsentativ sind, ist doch eine durchschnittliche zustimmung von 80% eine unglaublich starke bestätigung des schweizer abstimmungsresultates. darüber sollten auch linke medienschaffende denken. Antworten


Patrick Eyholzer

30.11.2009, 15:00 Uhr
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Liebe Schweizer Muslime, versucht es gelassen zu nehmen. Es gibt in diesem Land mehr aufgeschlossene Menschen, als es in der Öffentlichkeit den Anschein macht. Viele halten sich mit Meinungsäusserungen einfach zurück, weil man mit Argumenten gegen die offenbar tief sitzenden Ängste nichts ausrichten kann. Aber wir sind da. Antworten


Lucien Michel

30.11.2009, 14:59 Uhr
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Kippbild:Rund 160 Jahrelang war die Schweiz in Europa und der westlichen Welt oft eine Insel der Freiheit, der Demokratie und des Rechtes; Am 1 Advent AD 2009 ist sie wohl ins Gegenteil abgekippt - eine Insel der religiösen Diskriminierung........ Antworten


Margrit Kappeler

30.11.2009, 14:59 Uhr
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Die Muslime haben die "Falschen" mobilisiert! Statt anständig Gemässigte, freche Fanatiker! Antworten


Reto Friedrich

30.11.2009, 14:39 Uhr
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Wenn ich lese, dass die Politiker "schockiert" und "konsterniert" sind, frage ich mich, wo sich diese bewegen. Schade ist es so gekommen, schade bewegen sich die Politiker losgelöst vom Volk in einem grün-roten Biotop. Ich hoffe, dass dadurch die linke endlich zur Bereitschaft gezwungen wird, aktiv etwas zur Lösung der nicht wegzudiskutierenden Ausländerkriminalität beizutragen. Antworten


Roger Wietlisbach

30.11.2009, 14:38 Uhr
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Diese Abstimmung hat keinerlei Auswirkungen für die Wirtschaft; Diejenigen welche wieder das gegenteil behaupten, sind wiederum die Wischi-waschi-multikulti-Träumer, Geld stinkt nicht und Geschäft hat nichts mit Religiösen Befindlichkeiten zu tun!! Touristen kommen wegen der schönen Schweiz und den Gastfreundlichen Bürgern! Also lassen wir uns nicht einschüchtern, egal Wer und Was!! Antworten


tom waldner

30.11.2009, 14:33 Uhr
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Es gibt auch andere Gründe für das Minarettverbot. Nämlich als Zeichen gegenüber den Begehrlichkeiten und der verstärkten Einflussnahme der Religionen auf Politik und Gesellschaft. Die zirka 1,2 Millionen Konfessionslose in der Schweiz, die tagtäglich mit "Religionsfreiheit" im öffentlichen Raum konfrontiert werden, ignoriert man einfach. Antworten


Patrick Schär

30.11.2009, 14:32 Uhr
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Rassismus in seiner reinsten Form... Da frage ich mich doch, seit wann genau Muslims eine Rasse darstellen. Dachte immer, da gehe es um rot, schwarz, gelb etc. Nicht um Religion... Antworten


Thomas Bisang

30.11.2009, 14:32 Uhr
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@Peter Müller. Auch Ihre Analyse ist falsch! Ich lebe in der Stadt, bin alles andere als ein AAA-Bewohner und habe sogar nein gestimmt. Die Gründe für das Ja sind mir schon klar. Die Ängste der Bevölkerung wurden nicht ernst genommen (bspw. Ventilklausel nicht angewandt) und die Muslime verurteilen Grausamkeiten im Namen des Koran viel zu wenig. Doch leider sind nun sehr viele Jobs at risk! Antworten


Majo naef

30.11.2009, 14:31 Uhr
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bildet endlich Imame in der Schweiz aus. Sorgt dafür, dass die Muslime sich besser integrieren dann wird sicher das Minarettverbot wieder aus der Verfassung genommen. Uebrigens hatten wir schon mal einen Mister Schweiz der Moslem ist. Wo ist da die Ausgrenzung. Antworten


Sara Mian

30.11.2009, 14:26 Uhr
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Ich denke, man hätte die Minarette bauen lassen sollen, aber die Gebetsrufe verbieten. Ausserdem - in einem nichtislamischen Land braucht es auch gar keine Gebetsrufe. Wobei ich mich nicht wundern würde, wenn leute Lautsprecher an ihre Islam-Häuser (Moscheen kann man diese ja nicht mehr nennen) befestigen. Ich empfehle den Muslimen: Baut doch anstatt Minarette, grosse schöne Kuppeln mit Mond Antworten


Werner Meier

30.11.2009, 14:24 Uhr
Melden

@S. Ahmed: Ob die (geistige und gelegentlich auch physische) Unterwerfung der Frau ein kulturelles oder religiöses Problem ist, spielt keine Rolle. In diesem Land sind Mann und Frau gleichberechtigt. @S. Ahmed: Die Schweiz ist sehr wohl ein demokratisches Land. Bin mit dem Entscheid zwar nicht einverstanden, aber er wurde von einer Mehrheit so gefällt. Basta. Antworten


Martin Mueller

30.11.2009, 14:16 Uhr
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Wann begreift der Mensch endlich: GOTT ist grösser als RELIGION!!! Antworten


Mehmet Goeksaltik

30.11.2009, 14:13 Uhr
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Wegen unsere Angst auf Folgen, wegen wirtschaftlichen Verpflochtenheit m.d.Staaten, wo Grundrechte der Menschen missachtet werden, äussern Bürger Europas nicht deren Meinung über Misstände. Als islamisch aufgewachsener nicht Muslim in der Schweiz (49J.), finde ich, ist dieser Schritt ein Zeichen zur freien Meinungsäusserung in Europa. Gleichstellung von Mann und Frau ist der Grund f.d.Verbotes. Antworten


Oliver Ceco

30.11.2009, 14:13 Uhr
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Der Sounverän hat entschieden, das Minaret-Verbot gilt per sofort für neue Projekte, dies ist ein Fact. Ausser Muslimen dürfen nun alle andern Tempel, Kirchen, Logen, Synagogen bauen und wenn sie lustig sind auch einen Turm daneben stellen. *Das nenn ich Rassismus und Diskriminierung!* Antworten


maurus candrian

30.11.2009, 14:11 Uhr
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@ hans peter et al.: es ist der christliche kulturkreis, welcher völkerrechtswidrige kriege gegen grossmehrheitlich islamische länder führt. die moslems haben jedes recht, sich gegen diese ungeheuren verbrechen der amerikaner und ihrer europäischen vasallen zur wehr zu setzen. im übrigen kann auch eine grosse mehrheit in einer demokratie falsch liegen, siehe deutschland vor 70 jahren Antworten


Ernst Pauli

30.11.2009, 14:08 Uhr
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Wenn ich die Kommentare untenstehend lese kommt es mir vor, dass nur ziemlich rechtsextreme Kreise sich hier melden, die z.B. auch meinen, dass nur 1 Bundesrat die Interessen des Volkes vertritt. Auch soll der Turm nicht wichtig für den Glauben sein. Warum also all diese Kirchtürme mit ihrem Gebimbel? Ich schäme mich für meine Mitbürger. Antworten


Bruno Fischer

30.11.2009, 14:07 Uhr
Melden

@Rene Meier. Die Verfassung kenne ich zur genüge. Bedenke einfach, dass auch diese geändert werden kann. Da braucht es nur noch ein weiteres Gestürm, und die rechte Seite findet genug Munition um den Art 5 anzupassen. Antworten


Jürg Bühler

30.11.2009, 13:58 Uhr
Melden

Das Volk hat enschieden, was gibt es nun von den Moslems und Politikern zu diskutieren? Im BR sind die 57% des Volkes durch einen Mann vertreten! Es gibt kein Menschenrecht auf Minarette, diese haben nur zwei Funktionen: den Machtanspruch des Islams und den Gebetsruf. Beides wollen wir in der CH nicht, Moscheen dürfen sie weiter bauen, auch wenn Kirchen in deren Ländern oft nicht erlaubt sind. Antworten


René Merten

30.11.2009, 13:50 Uhr
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Die Abstimmung zeigt deutlich, dass die meisten Schweizer genug haben von der zügellosen Einwanderung von Muslimen aus wirtschaftlichen Gründen. Viele wollen sich auch nicht anpassen. Die verbreitete Kriminalistät und sozialen Missbräuche haben die Bevölkerung aufgerüttelt. Die Politiker sollten die Sorgen der Schweizer endlich zur Kenntnis nehmen und Ordnung schaffen. Antworten


Markus Mörker

30.11.2009, 13:49 Uhr
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Ein klares Verdikt wird sofort wieder von der Presse und sogenannten Sachverständigen analysiert und kommentiert. Es wird der Eindruck vermittelt als ob man(n) sich zu schämen bräuchte. Dennoch, allzu viel hat sich in letzter Zeit angestaut, keine Kreuze in den Schulen sowie keine christlichen Weihnachtsbräuche mehr etc. Die tägliche Berichterstattung zu ähnlichen Themen trägt das seine dazu bei. Antworten


Peter Müller

30.11.2009, 13:48 Uhr
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@h.p layer - welch falsche Analyse. Die Städte sind nicht aufgeklärter sondern bestehen vor allem aus AAA-Bewohnern und deren Profiteuren d.h vor allem den Linken. Deshalb ist es kein Wunder, dass Zürich, Winterthur, Bern usw. SP-Stadtpräsidenten hat und deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Städter eher linkes Ideologiegut vertreten. Anscheindend haben viele Genossen doch Ja gesagt, tz, tz Antworten


Jonas Gemper

30.11.2009, 13:47 Uhr
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Ein Turm macht noch keine Religion aus! Also hört auf zu behaupten das die freie Religionsausübung in Gefahr ist. Ich bete auch ohne Turm oder Tempel. Gott braucht keine Türme! Antworten


Rene Meier

30.11.2009, 13:42 Uhr
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Du Fischer, genau, das Volk entscheidet. Das Volk hat aber auch entschieden, dass das Schweizerische Recht das übergeordnete internationale Recht beachten muss; bitte lese doch unsere Bundesverfassung und versuche, sie zu verstehen. Antworten


Jürg Stuber

30.11.2009, 13:41 Uhr
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Dass es nicht einfach um Minarette ging bei der Abstimmung ist ja allen bekannt. Es war ein Zeichen. Hoffentlich wird es ernstgenommen! Denn gegen die wirklichen Probleme die der Islam unserer Kulturgesellschaft bietet, kann nicht vorgegangen werden, weil das dann tatsächlich die Religionsfreiheit einschränken würde. (Frauenrechte, Todesstrafe für Ungläubige, Prügel- und Verstümmelungsstrafen usw) Antworten


Peter Züllig

30.11.2009, 13:39 Uhr
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Res Zaugg: warum erwähnen Sie nicht jene diversen arabischen Staaten, welche den Kirchbau fördern!? Oder all jene, welche christliche Feiertage als nationale Feiertage begehen? Und warum erwähnen Sie nicht, dass die von Ihnen erwähnten, wenigen (!) Staaten ein Verbot von jeglichen Gotteshäusern untersagen, sich also nicht bloss auf eine Religion konzentrieren, so wie es die Schweiz gerade tut. Antworten


Martin Meier

30.11.2009, 13:33 Uhr
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Ich bin gegen Leute, die eine freie Religionsausübung verbieten. Ich bin gegen Leute wie Freisinger, Ahmadinejad, Erdogan oder Schlüer. Ich bin gegen Länder, die die freien Religionsausübung behindern wie Syrien, die Schweiz oder die Türkei. Antworten


Marco Tedaldi

30.11.2009, 13:33 Uhr
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Man muss sich fragen, wieso mehr als 50% der Personen, die abstimmen gegangen sind, "JA" gesagt haben. Gewisse Bevölkerungsteile haben sich allen Goodwill über viele Jahre hinweg mutwillig und nachhaltig verspielt. Und die Gemeinschaft ist nie aufgetreten und hat etwas unternommen (schöne Worte nützen da nichts!) Das war nun die Quittung. Bin gespannt, auf die längerfristigen Reaktionen... Antworten


Jonas Jenal

30.11.2009, 13:26 Uhr
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Das Volk ist der Souverän, aber kein Souverän darf sich über die Menschenrechte stellen. Ob die Initiative tatsächlich gegen die Menschenrechte verstösst, ist eine andere Frage, aber falls ja, kann man sich nicht einfach per Volksentscheid darüber hinwegsetzen. Sonst sind wir keine Demokratie mehr, sondern eine Mehrheits-Diktatur. Antworten


Res Zaugg

30.11.2009, 13:25 Uhr
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Als einziges Land in Europa verbietet die Schweiz den Bau von Minaretten, während die meisten islamischen Länder nicht nur den Bau von Kirchtürmen sondern generell den Bau von Kirchen verbeitet. Namentlich die Türkei. Hoffentlich hat hier die Schweiz in Europa ein Zeichen gesetzt. Antworten


Patrik Achermann

30.11.2009, 13:24 Uhr
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"Es gingen aber auch nicht alle Schweizer an die Urne. Von dem her denke ich, dass die Mehrheit der Schweiz nichts gegen Minarette hat." Muslime können Demokratie offensichtlich nicht verstehen; klar, Sie oder deren Eltern stammen ja aus nichtdemokratischen Ländern. Sowie Ergogan in einer Rede: Die Demokratie ist nur "ein Vehikel, Ziel ist es die (Einführung der) Scharia", des islamischen Rechts. Antworten


Hans Peter

30.11.2009, 13:19 Uhr
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Möglicherweise wäre das Resultat ja anders gewesen, wenn die nun so enttäuschten und empörten Muslime ebenso empört und dezidiert die Menschenrechtslage in Afghanistan, Jemen oder Iran, alle die unzähligen Terroranschläge der letzten Jahre oder Verfolgung von religiösen Minderheiten in der Islamischen Welt verurteilt hätten (da blieb es aber immer eigenartig ruhig). Antworten


dan roti

30.11.2009, 13:17 Uhr
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Erst wen der Tag kommt an dem wir Christen eine Kirche in einem islamisches Land bauen dürfen,ohne Angst umgebracht zu werden,dann könnt ihr auch eine Minarette in der Schweiz bauen. Antworten


Bruno Fischer

30.11.2009, 13:08 Uhr
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Auch wenn ich gegen die Initiative gestimmt habe, respektiere ich den Volskentscheid. Demokratie ist wenn man auch die andere Meinung akzeptiert. Schlecht wäre es zum jetztigen Zeitpunkt, schon anzufangen mit allen rechtlichen Schritten gegen das Verbot vorzugehen. Dies würde nur der rechten Seite noch mehr Munition liefern. Demokratie = Volk entscheidet, und nicht Richter und Politiker!!! Antworten


layer hans peter

30.11.2009, 13:03 Uhr
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Das Problem ist, dass die ländliche Bevölkerung, welche kaum gross mit Muslimen in Berühung kommt, gegen die Minarette gestimmt hat. Die Städte sind viel aufgeklärter. Diese Initiative war ein Ventil um Dampf wegen vieler Unbehagen (welche z.T. nichts mit Minaretten zu tun haben) abzulassen. Am meisten sollte das Resultat dem Bundesrat zu denken geben, welcher zu wenig voksnah regiert. Antworten


Markus Renz

30.11.2009, 13:02 Uhr
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Ich habe gegen diese Initiative gestimmt, muss aber auch ganz klar sagen, wenn die Muslime in der Welt und hier in der Schweiz jetzt gegen die Schweiz wettern möchte ich einfach noch einmal klar festhalten, dass auch viele Tausend Schweizer gegen die Initiative waren. Das schöne einer Demokratie ist, dass nicht alle Menschen gleicher Meinung sind und die Mehrheit gilt es zu akzeptieren. Antworten



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